Nach Bomben-Alarm an 50 Schulen in Kroatien: Polizei rückt erneut mit Großaufgebot aus
Zagreb (Kroatien) - Großalarm in Zagreb: Erneut ist die kroatische Hauptstadt zum Ziel einer Serie von Bombendrohungen geworden.
Nachdem erst vor wenigen Tagen aufgrund einer identischen Gefahrenlage drei Einkaufszentren evakuiert worden waren, seien nach übereinstimmenden Medienangaben nun mehrere Schulen betroffen.
"Wir gehen der Drohung nach und klären alle Umstände", erklärten die Behörden gegenüber der Tageszeitung "Jutarnji list".
Polizeikräfte hätten demnach umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet, seien mit einem Großaufgebot im Einsatz und würden die betroffenen Gebäude vorsorglich untersuchen.
Nähere Informationen darüber sind noch nicht bekannt.
Bombendrohungen an 50 Schulen im Raum Split
Ein Vorfall in noch größerem Ausmaß hatte sich bereits am Montag im Raum Split abgespielt. Drohschreiben mit identischem Inhalt waren per Mail an insgesamt 50 Schulen eingegangen, was einen XXL-Einsatz auslöste. "Es wurde die maximale Anzahl an Polizeibeamten eingesetzt, um alle erforderlichen Maßnahmen durchzuführen", gaben die Beamten in einer Mitteilung bekannt.
Glücklicherweise erwiesen sich die eingegangenen Drohmails als unbegründet: "In keiner der Bildungseinrichtungen wurden Sprengkörper gefunden", so die Behörden.
Ob die Fälle vom heutigen Dienstagmorgen im Zusammenhang stehen, ist bisher unklar.
Titelfoto: DENIS LOVROVIC / AFP
