Köln - Am Donnerstagnachmittag wurden zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in Köln-Neubrück gefunden und unschädlich gemacht.
Wie die Stadt Köln mitteilte, wurden die beiden Kampfmittel auf einem Gelände am Neubrücker Ring entdeckt und knapp eine Stunde später von Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) kontrolliert gesprengt.
Eine Entschärfung sei demnach nicht möglich gewesen, weil die jeweiligen Zünder der Bomben defekt gewesen sind.
Im Vorfeld der Maßnahme warnte die Stadt daher: "Die Detonationen werden unter Umständen hörbar sein."
Um weitere Gefahren für Bürgerinnen und Bürger auszuschließen, wurde zudem eine Evakuierungszone rund um den Fundort eingerichtet. Mit Ausnahme einer Geflüchtetenunterkunft waren aber keine Anwohnerinnen und Anwohner davon betroffen.
Sperrungen nach Sprengung von Blindgängern wieder aufgehoben
Die Unterkunft selbst hatte sich derweil in Eigenregie evakuiert, ein Klingeldurchgang des Ordnungsamts der Stadt Köln war daher nicht notwendig.
Für die Sprengung wurden einige Feldwege gesperrt. Diese Sperrungen sind mit Abschluss der Maßnahme wieder aufgehoben.
Erstmeldung: 26. Februar, 14.04 Uhr; zuletzt aktualisiert: 26. Februar, 15.20 Uhr