Coronavirus in Chemnitz: Keine neuen Fälle in der Stadt

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 211 Corona-Fälle (Stand: 2. Juli). Die meisten der Erkrankten sind jedoch bereits wieder geheilt.

Mit der "Night of Light" sollte auf die schwierige Lage der deutschen Event-Branche in der Corona-Krise aufmerksam gemacht werden.
Mit der "Night of Light" sollte auf die schwierige Lage der deutschen Event-Branche in der Corona-Krise aufmerksam gemacht werden.  © Harry Härtel

So langsam kehrt das Leben in Sachsen zur Normalität zurück. Geschäfte, Restaurants und Hotels sind wieder offen - alles unter Einhaltung der strengen Hygiene-Maßnahmen.

Maskenpflicht und Abstandsregeln müssen nach wie vor eingehalten werden, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Seit dem 18. Mai haben auch Kitas und Grundschulen wieder unter Einschränkungen geöffnet.

Verboten sind bis 31. August nach wie vor Großveranstaltungen über 1000 Leute, auch Clubs bleiben geschlossen.

Treffen dürfen sich die Personen zweier Hausstände. 

>>>Hier findet Ihr die neue Corona-Schutzverordnung, die ab 6. Juni bis 29. Juni gilt.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden. 

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 2. Juli, 15.16 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

In Chemnitz gibt es weiterhin 211 bestätigte Corona-Fälle, das gab die Stadtverwaltung am Donnerstagnachmittag bekannt.

Update, 2. Juli, 8 Uhr: Wie ist die Lage im Handwerk in der Corona-Krise?

Der sächsische Handwerkstag zieht an diesem Donnerstag in Dresden (12 Uhr) eine Zwischenbilanz in der Corona-Krise. Zahlreiche Handwerksunternehmen hätten angesichts der Einschränkungen mit "massiven Behinderungen" zu kämpfen, hieß es. Trotz milliardenschwerer Hilfe vom Staat sei ein Ende der Krise vorerst nicht absehbar. Handwerkstag-Präsident Roland Ermer und der Chef der Dresdner Handwerkskammer, Jörg Dittrich, geben einen Überblick über die aktuelle Lage im Handwerk.

Nach Angaben des Sächsischen Handwerkstages verbuchen sachsenweit rund 80 Prozent der Handwerker Umsatzeinbrüche, knapp 60 Prozent gestrichene Aufträge. Betroffen ist neben Dienstleistern, dem Kfz-Gewerbe und Betrieben im Gesundheitsbereich auch das Lebensmittelhandwerk.

Update, 1. Juli, 16.59 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

In Chemnitz gibt es weiterhin 211 bestätigte Corona-Fälle, das gab die Stadtverwaltung am Dienstagmittag bekannt.

Update, 1. Juli, 13.46 Uhr: Sächsische Aufbaubank wickelt Corona-Hilfen in Milliardenhöhe ab

Die Sächsische Aufbaubank (SAB) hat in den vergangenen Monaten tausende Anträge an Corona-Hilfen abgewickelt. "Corona war ein großer Kraftakt für uns", sagte die neue Vorstandsvorsitzende Katrin Leonhardt am Mittwoch in Dresden. Bis Ende Juni wurden insgesamt knapp 104.000 Anträge mit einem Volumen von rund 1,42 Milliarden Euro bewilligt - dazu zählen die Soforthilfen des Bundes sowie die Ausreichung der landeseigenen Darlehen. 

Rund 600 Mitarbeiter seien über Wochen hinweg im Zweischichtsystem auch am Wochenende und an Feiertagen im Einsatz gewesen, um die Anträge zu bearbeiten, so Leonhardt. Rund 46.000 Überstunden haben sich bei den insgesamt knapp 1200 Mitarbeiter angesammelt.

Die 53 Jahre alte Katrin Leonhardt hat zum 1. Juli den Vorsitz der SAB von Stefan Weber übernommen, der sich nach mehr als 25 Jahren bei der Förderbank in den Ruhestand verabschiedet hat.

Update, 1. Juli, 12.50 Uhr: Arbeitslosenzahl leicht gesunken - Erste Daten zur Kurzarbeit

Nach dem coronabedingten Anstieg auf ein Dreijahreshoch hat sich der Arbeitsmarkt in Sachsen nach dem Ende des Lockdowns leicht entspannt. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz am Mittwoch mitteilte, ging die Zahl der Arbeitslosen im Juni auf 133.700 zurück. Damit waren im Vergleich zum Mai rund 1600 Männer und Frauen weniger ohne Job. Die Arbeitslosenquote in Sachsen sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent. Im Vergleich zum Juni 2019 waren den Angaben zufolge rund 21.800 Menschen mehr auf Arbeitssuche.

Im Mai dieses Jahres waren wie im Juni 2017 mehr als 135.000 Männer und Frauen im Freistaat ohne festen Job. Die Arbeitslosenquote lag jeweils bei 6,4 Prozent.

Zugleich gab die Regionaldirektion erste Daten zur Kurzarbeit in Sachsen bekannt. Laut einer Hochrechnung hatten im März 19.500 Unternehmen für 135.700 Mitarbeiter Kurzarbeitergeld beantragt. Damit seien rund acht Prozent aller Beschäftigten in Sachsen von Kurzarbeit betroffen gewesen. "Ohne das Kurzarbeitergeld wären die Arbeitslosenzahlen im Juni deutlich höher ausgefallen", teilte die Regionaldirektion mit.

Laut Arbeitsagentur war in den Monaten März und April für 48 600 Betriebe und 544 600 Personen Kurzarbeit angezeigt worden. Im Mai hatten zusätzlich 2500 Betriebe für 31 700 Personen Kurzarbeit angezeigt, im Juni sind den Angaben zufolge noch einmal 900 Unternehmen dazu gekommen. "Das Kurzarbeitergeld sichert derzeit viele tausend Arbeitsplätze in den sächsischen Betrieben", sagte Klaus-Peter Hansen, Leiter der Regionaldirektion Sachsen.

Trotz funktionierender Kurzarbeiterregelung und leicht rückläufiger Arbeitslosenzahlen könne noch keine Entwarnung gegeben werden. "Die Arbeitsmarktlage bleibt angespannt und es ist unklar, wie schnell sich die Wirtschaft erholt und Betriebe volle Auftragsbücher haben", betonte Hansen.

Update, 1. Juli, 12.45 Uhr: Jahrmarkt in Chemnitz abgesagt

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, kann aufgrund der andauernden coronabedingten Situation der für Montag, 6. Juli, geplante Jahrmarkt rund ums Rathaus nicht stattfinden.

Die derzeit gültige Corona-Schutz-Verordnung untersagt weiterhin die Durchführung von Jahrmärkten. Die Händler wurden bereits informiert.

Update, 30. Juni, 19.12 Uhr: Sachsen greift schneller bei Corona-Fällen ein

Sachsen hat die Maßnahmenpläne für einen Coronavirus-Ausbruch mit einem Vier-Stufen-Plan konkretisiert. Künftig soll bereits ab einer Zahl von 20 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner ein Vorwarnsystem ausgelöst werden. Wie das genau aussieht und welche Maßnahmen dann ergriffen werden, lest Ihr >>> hier.

Sozialministerin Petra Köpping (SPD) schaut in ihre Unterlagen mit den aktuellen Fallzahlen. (Archivbild)
Sozialministerin Petra Köpping (SPD) schaut in ihre Unterlagen mit den aktuellen Fallzahlen. (Archivbild)  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Update, 30. Juni, 15.41 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

In Chemnitz gibt es weiterhin 211 bestätigte Corona-Fälle, das gab die Stadtverwaltung am Dienstagmittag bekannt.

Update, 30. Juni, 15.18 Uhr: Neues Corona-Hilfspaket

Sachsen hat ein neues Corona-Hilfspaket geschnürt. Nach "Sachsen hilft sofort" kommt nun "Sachsen startet durch". Es hat einen Gesamtumfang von einer Milliarde Euro.

Alle Infos zum Hilfspaket gibt es >>hier.

Update, 30. Juni, 6.40 Uhr: Sachsens Handwerker begrüßen Mehrwertsteuersenkung, kritisieren Bürokratie

Die Handwerker in Sachsen begrüßen die auf den Weg gebrachte Senkung der Mehrwertsteuer, allerdings gibt es auch Kritik. Generell finde der Beschluss Zustimmung, teilte der Handwerkstag in Dresden mit. 

Die Senkung könnte für mehr Aufträge und Umsätze in den Betrieben sorgen, die in den vergangenen Wochen und Monaten coronabedingt massive Einbrüche hinnehmen mussten. Davon seien besonders Unternehmen betroffen gewesen, die zeitweise nicht öffnen durften. 

Dem Handwerkstag gehören gut 56.000 Betriebe in Sachsen an.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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