Mehrere Autos in Chemnitz zerkratzt: Polizei schnappt Verdächtigen
Chemnitz - Immer wieder werden in Chemnitz und Umgebung Autos zerkratzt. Der Ärger bei den Besitzern ist groß - ebenso der Sachschaden. Oftmals können die Täter unerkannt entkommen. Doch am Montag konnte die Polizei einen mutmaßlichen Auto-Randalierer (26) in Chemnitz schnappen, der mehrere Autos zerkratzt haben soll.
Gegen 15.30 Uhr wütete der 26-jährige Deutsche im Parkhaus in der Sachsen-Allee am Thomas-Mann-Platz. Eine Zeugin beobachtete, wie er an einem BMW und zwei Mercedes-Autos den Lack zerkratzte. Die Frau alarmierte die Polizei.
Als die Beamten im Parkhaus eintrafen, war der Mann bereits verschwunden. Doch wenig später konnten die Beamten den 26-Jährigen dank einer Täterbeschreibung und der Hilfe des Sicherheitsdienstes schnappen.
"Gegen den 26-Jährigen wird nun ermittelt", teilt die Polizei mit. Insgesamt entstand an den Autos ein Sachschaden von etwa 9000 Euro.
Weshalb der Mann die drei Autos zerkratzte, bleibt zunächst unklar.
Weiterer Fall in Chemnitz: BMW in City-Parkhaus zerkratzt! War es der 26-Jährige?
Nur wenige Stunden später, am Montagabend, wurde der Polizei ein weiterer Fall gemeldet: Im Parkhaus Rosenhof an der Rathausstraße zerkratzte ein Unbekannter den Lack eines BMW.
"Der dabei entstandene Sachschaden beträgt etwa 10.000 Euro", so die Polizei.
Schnell flog der Verdacht auf den 26-Jährigen, der zuvor auch im Parkhaus in der Sachsen-Allee randalierte.
Die Beamten prüfen nun, ob er auch für die Sachbeschädigung im Parkhaus Rosenhof verantwortlich ist: "Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen."
In Chemnitz und Umgebung sorgen immer wieder zerkratzte Autos für Ärger. Erst Mitte Dezember wurden neun Fahrzeuge im Stadtteil Wittgensdorf beschädigt.
In Auerbach (Erzgebirge) wurden nur wenige Tage später insgesamt 30 Autos zerkratzt - alles in einer Nacht. Der Sachschaden betrug gigantische 150.000 Euro! Von den Chaoten fehlte vorerst jede Spur.
Titelfoto: Bildmontage: Uwe Meinhold, Kristin Schmidt

