Coronavirus in Chemnitz: Kein Opernball 2021

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 211 Corona-Fälle (Stand: 3. Juli). Die meisten der Erkrankten sind jedoch bereits wieder geheilt.

Mit der "Night of Light" sollte auf die schwierige Lage der deutschen Event-Branche in der Corona-Krise aufmerksam gemacht werden.
Mit der "Night of Light" sollte auf die schwierige Lage der deutschen Event-Branche in der Corona-Krise aufmerksam gemacht werden.  © Harry Härtel

So langsam kehrt das Leben in Sachsen zur Normalität zurück. Geschäfte, Restaurants und Hotels sind wieder offen - alles unter Einhaltung der strengen Hygiene-Maßnahmen.

Maskenpflicht und Abstandsregeln müssen nach wie vor eingehalten werden, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Seit dem 18. Mai haben auch Kitas und Grundschulen wieder unter Einschränkungen geöffnet.

Verboten sind bis 31. August nach wie vor Großveranstaltungen über 1000 Leute, auch Clubs bleiben geschlossen.

Treffen dürfen sich die Personen zweier Hausstände. 

>>>Hier findet Ihr die neue Corona-Schutzverordnung, die ab 6. Juni bis 29. Juni gilt.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden. 

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 5. Juli, 7 Uhr: Kunst in der Corona-Krise: Kreative Antworten trotz prekärer Lage

Wie die gesamte Kultur ist auch Sachsens Kunstszene durch die Corona-Krise hart getroffen. Online-Galerien oder neue Formen digitaler Kunstvermittlung wie Live-Schalten in Ateliers sind Versuche einer kreativen Antwort. 

Das Chemnitzer Kunstfestival "Begehungen" setzt im Juli und August beispielsweise auf eine sogenannte Remote-Residenz - arbeitet also eng mit zwei Künstlern zusammen, die aber physisch aufgrund der Reisebeschränkungen nicht in Chemnitz sein werden. "Die beiden bekommen Paten, die hier vor Ort ihre Augen und Ohren sind. Die Künstler sind also da und auch wieder nicht", erläutert Mitorganisator Frank Weinhold.

Mit dem Programm "Denkzeit" will Sachsen freischaffend tätige Künstlerinnen und Künstler unterstützen. Nachdem für die Stipendien zunächst zwei Millionen Euro bewilligt wurden, soll es nun weitere fünf Millionen Euro über die Kulturstiftung geben.

Update, 4. Juli, 9.20 Uhr: Sachsens Kurorte in Not

Sachsens Kurorte schlagen Alarm! Die Corona-Beschränkungen trafen die Gesundheitsorte deutlich härter als andere Städte und GemeindenDie Heilbäder und Hotels sind zwar wieder offen. Doch das finanzielle Loch ist groß. Aus diesem Grund fordern die Kurorte und Heilbäder nun eine Schadensbegrenzung. 

Alles zu dem Thema könnt Ihr >>hier nachlesen.

Update, 4. Juli, 7.26 Uhr: Corona-Krise kann Digitalisierungsschub bringen

Die Corona-Krise könnte aus Sicht des Sächsischen Städte- und Gemeindetages (SSG) einen Schub bei der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen auslösen. "Das gilt sowohl für das Verhältnis zu den Bürgern als auch für die elektronischen Prozesse innerhalb der Kommunalverwaltungen", sagte SSG-Geschäftsführer Mischa Woitscheck.

Ob hingegen die Mitarbeiter jetzt öfter von zu Hause aus - im "Home-Office" - ihren Job erledigen könnten, lasse sich noch nicht sagen. Denn klar sei: "Die Einwohner erwarten in den Rathäusern eine bürgernahe Verwaltung und damit immer auch persönliche Ansprechpartner."

Update, 3. Juli, 18.18 Uhr: Corona-Lage in Sachsen stabil

Die Coronavirus-Lage in Sachsen bleibt stabil. Am Freitag wurden laut Sozialministerium nur vier neue Fälle gemeldet, zwei in Mittelsachsen, einer im Landkreis Görlitz und einer in Leipzig. Das Infektionsgeschehen entwickele sich "sehr positiv", hieß es. Seit Anfang März wurden in Sachsen bei 5453 Menschen Infektionen nachgewiesen. 

Davon gelten 5180 wieder genesen. 223 Menschen, bei denen Infektionen nachgewiesen wurden, sind gestorben.

Update, 3. Juli, 14.31 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

In Chemnitz gibt es weiterhin 211 bestätigte Corona-Fälle, das gab die Stadtverwaltung am Freitag bekannt.

Update, 3. Juli, 12.40 Uhr: Chemnitzer Opernball wird verschoben

Schlechte Nachrichten für alle Freunde von Bällen: Der 19. Chemnitzer Opernball wird vom Februar 2021 auf Februar 2022 verschoben.

"Seit vielen Jahren ist der Chemnitzer Opernball eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse der Stadt und genießt auch über die Stadtgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf. Die begehrten Tickets sind meist ein Jahr im Voraus ausverkauft. Ein solcher künstlerischer wie kulinarischer Höhepunkt bedarf einer langfristigen intensiven Planung und Vorbereitung, die eine verbindliche Zusammenarbeit mit Sponsoren und Partnern voraussetzt. Diese Planungssicherheit ist aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht gegeben, vielmehr sind alle Beteiligten mit der Tatsache konfrontiert, dass eine zuverlässige längerfristige Prognose für die Entwicklung nicht möglich ist. Das wirtschaftliche und gesundheitliche Risiko einer solchen Großveranstaltung ließ daher keine andere Entscheidung zu", teilten die Theater Chemnitz am Freitag dazu mit.

Bisherige Reservierungen und die Warteliste bleiben bestehen und werden auf 2022 übertragen.

Der Opernball gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Ereignissen in Chemnitz.
Der Opernball gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Ereignissen in Chemnitz.  © Kristin Schmidt

Update, 3. Juli, 10.25 Uhr: Wernesgrüner verschenkt Desinfektionsmittel

Die Wernesgrüner Brauerei hat Chemnitz 1800 Liter Desinfektionsmittel zu Verfügung gestellt. Bei Bedarf wird der klare Stoff an Pflegeheime, Schulen und Kitas verteilt. Und die Feuerwehr füllt ihr Infektionsschutz-Zentrallager auf. 

Die ganze Geschichte könnt Ihr >>hier lesen.

Update, 2. Juli, 15.16 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

In Chemnitz gibt es weiterhin 211 bestätigte Corona-Fälle, das gab die Stadtverwaltung am Donnerstagnachmittag bekannt.

Update, 2. Juli, 8 Uhr: Wie ist die Lage im Handwerk in der Corona-Krise?

Der sächsische Handwerkstag zieht an diesem Donnerstag in Dresden (12 Uhr) eine Zwischenbilanz in der Corona-Krise. Zahlreiche Handwerksunternehmen hätten angesichts der Einschränkungen mit "massiven Behinderungen" zu kämpfen, hieß es. Trotz milliardenschwerer Hilfe vom Staat sei ein Ende der Krise vorerst nicht absehbar. Handwerkstag-Präsident Roland Ermer und der Chef der Dresdner Handwerkskammer, Jörg Dittrich, geben einen Überblick über die aktuelle Lage im Handwerk.

Nach Angaben des Sächsischen Handwerkstages verbuchen sachsenweit rund 80 Prozent der Handwerker Umsatzeinbrüche, knapp 60 Prozent gestrichene Aufträge. Betroffen ist neben Dienstleistern, dem Kfz-Gewerbe und Betrieben im Gesundheitsbereich auch das Lebensmittelhandwerk.

Update, 1. Juli, 16.59 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

In Chemnitz gibt es weiterhin 211 bestätigte Corona-Fälle, das gab die Stadtverwaltung am Dienstagmittag bekannt.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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