Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz bleibt niedrig

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 17.016 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 11,0 (Stand: 14. Juni, alle Daten vom RKI).

Chemnitz im EM-Fieber: Mini-Public Viewing in den Gastro-Betrieben in der Inneren Klosterstraße.
Chemnitz im EM-Fieber: Mini-Public Viewing in den Gastro-Betrieben in der Inneren Klosterstraße.  © Harry Härtel

Aufgrund der gesunkenen Inzidenz, die an mindestens fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter der kritischen Marke von 100 lag, tritt nun ab dem 21. Mai in Chemnitz die bundesweite Corona-Notbremse außer Kraft.

Statt des Infektionsschutzgesetzes tritt nun wieder die sächsische Corona-Schutzverordnung in Kraft.

Damit können sich die Menschen in Chemnitz endlich über Lockerungen freuen. Das heißt jedoch nicht, dass alle Corona-Regeln aufgehoben werden.

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Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 14. Juni, 10.26 Uhr: Sachsen mit Corona-Wochen-Inzidenz unter 12

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist über das Wochenende in Sachsen weiter gesunken. Nach der Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) betrug er am Montagmorgen 11,8, nach 12,0 am Vortag. Dabei ist der Vogtlandkreis (1,8) weiter die Region mit der niedrigsten Ansteckungsquote im Freistaat.

Mit dem Erzgebirge (26,9) und Mittelsachsen (22,0) lagen noch zwei Landkreise über der 20er Marke. Vier weitere Kreise und die Stadt Chemnitz (11,0) unterschritten sie, waren aber noch zweistellig; drei weitere sowie Leipzig (6,7) und die Landeshauptstadt Dresden (8,1) waren einstellig.

Laut RKI gab es 15 bestätigte Neuinfektionen gegenüber dem Vortag und keinen registrierten Todesfall, wie schon am Sonntag. Seit Pandemie-Beginn im März 2020 infizierten sich danach landesweit 285.427 Menschen.

9974 starben mit oder an Corona. An Wochenenden wird allerdings weniger getestet und gemeldet.

Update, 14. Juni, 5.59 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.12 Uhr) für Chemnitz drei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.016 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 11,0 (Vortag: 11,4).

Zudem wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 533 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 13. Juni, 13 Uhr: Singen und Musizieren in Kirchgemeinden wieder möglich

Nach siebenmonatiger Stille aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen darf ab Montag in den evangelischen Kirchgemeinden in Sachsen wieder gemeinsam gesungen und musiziert werden. Angesichts stark sinkender Inzidenzwerte können Kurrenden, Kantoreien, Jugendchöre, Blockflötenkreise oder Posaunenchöre proben, Gottesdienste mitgestalten und Konzerte geben, unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln, wie das Landeskirchenamt am Sonntag in Dresden mitteilte.

Die Menschen seien zum Mitsingen und -musizieren oder Hören eingeladen, damit sich "das Schweigen in leise und laute, nachdenkliche und fröhliche Töne" verwandelt, "die das Land wieder zum Klingen bringen".

Update, 13. Juni, 11.28 Uhr: Vogtlandkreis geht bei Corona-Wocheninzidenz gen 0

Im einstigen bundesweiten Corona-Hotspot Vogtlandkreis sinkt die Wocheninzidenz weiter in Richtung 0. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies den Wert pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Sonntagmorgen mit 1,8 aus, nach 2,1 am Vortag. Es ist Sachsens Region mit der niedrigsten Ansteckungsquote. Der Freistaat lag bei 12,0 - nach 13,8 am Samstag.

Mit dem Erzgebirgskreis (27,5) und Mittelsachsen (21,4) liegen nur noch zwei Regionen über der 20er Marke, vier weitere und die Stadt Chemnitz (11,4) bereits darunter. Drei weitere Landkreise, die Landeshauptstadt (8,1) und Leipzig (7,6) sind inzwischen einstellig.

Laut RKI-Übersicht gab es landesweit gegenüber dem Vortag 50 weitere bestätigte Neuinfektionen sowie zwei registrierte Todesfälle. Seit Pandemie-Beginn im März 2020 infizierten sich danach landesweit insgesamt 285.412 Menschen. 9974 starben mit oder an Corona.

Update, 13. Juni, 10.54 Uhr: Dulig: Längeres Kurzarbeitergeld sichert Aufschwung

Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) sieht in der verlängerten Kurzarbeiterregelung einen "wichtigen Schritt" zur Sicherung von Jobs und Unternehmen. "Die pandemiebedingte Krise ist für manche Branchen noch nicht vorbei", sagte er laut Mitteilung vom Sonntag in Dresden. Vor allem in Einzelhandel, Hotel- und Gastwirtschaft, Reise- und Unterhaltungsbranche werde die Kurzarbeit weiter benötigt. "Sie ist das wirksamste Instrument zur Beschäftigungs- und Fachkräftesicherung" und habe hunderttausende Arbeitnehmer vor drohender Entlassung geschützt. "Das stützt den derzeitigen Aufschwung."

Das Bundeskabinett hatte vergangene Woche den vereinfachten Zugang zum Kurzarbeitergeld und die vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bis Ende September verlängert. Die erleichterten Bedingungen sollten ursprünglich am 30. Juni auslaufen.

Nach Ministeriumsangaben unter Verweis auf Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit haben im Februar rund 158 200 beschäftigte Frauen und Männer in 25 221 sächsischen Betrieben konjunkturelles Kurzarbeitergeld erhalten. Die Kurzarbeit habe sich konstant auf hohem Niveau gehalten, die Quote über alle Branchen hinweg 9,8 Prozent betragen. "Damit war etwa jeder zehnte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Freistaat von Kurzarbeit betroffen."

Update, 13. Juni, 7.55 Uhr: Sachsen lockert - Viele Freiheiten ab Montag

Sachsen setzt mit seiner neuen Corona-Schutzverordnung auf stufenweise Lockerungen der Beschränkungen. Voraussetzung: Die Infektionszahlen bleiben weiter niedrig. Ab dem 14. Juni bis zunächst Ende des Monats gelten neue Regeln. Danach muss Sachsen wieder eigene Maßnahmen für den Fall steigender Inzidenzen beschließen, weil dann die Bundes-Notbremse ausläuft. Von Familienfeiern bis Großveranstaltungen - ein Überblick, was ab Montag alles möglich ist.

SCHWELLENWERTE: 35 und 50 - diese Inzidenzen spielen in der neuen Landesverordnung eine entscheidende Rolle. Liegt die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner darunter, sind Lockerungen möglich. Dabei gilt die 5+2 Regel: Der Grenzwert gilt in einer Region als unterschritten, wenn die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen darunterliegt. Lockerungen sind dann am übernächsten Tag möglich. Das funktioniert auch umgekehrt. Liegt die Inzidenz an fünf Tagen darüber, gelten ab dem übernächsten Tag Verschärfungen. Zusätzlich zur Bettenbelegung (1300 Covid-Patienten auf Normalstationen) gibt es neues Kriterium: Liegen mehr als 420 Corona-Erkrankte auf den Intensivstationen, werden die Regeln verschärft.

KONTAKTE UND FEIERN: Kontaktbeschränkungen werden mit der neuen Landesverordnung gelockert: Bei einer stabilen Inzidenz unter 35 sind private Feiern oder Vereinsfeiern mit bis zu 50 Menschen möglich, ein Test ist nicht notwendig. Kinder, Genesene und Geimpfte werden nicht mitgezählt. Bei Inzidenzwerten unter 50 können zehn Personen ohne Einschränkungen zusammenkommen – egal aus wie vielen Hausständen. Erleichterungen auch für Familienfeiern: Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz unter 35, sind bei Eheschließungen und Beerdigungen bis zu 50 Personen ohne Testpflicht erlaubt. In diesem Fall sind Familien-, Vereins- und Firmenfeiern im Restaurant, zu Hause oder in angemieteten Räumen mit bis zu 50 Personen erlaubt. Kinder und Jugendliche sowie Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.

GROßVERANSTALTUNGEN: In Sachsen darf ab Montag wieder groß gefeiert werden - wenn die Fallzahlen entsprechend niedrig sind: Veranstaltungen mit gleichzeitig mehr als 1000 Besuchern dürfen unter einem Inzidenz-Wert von 50 stattfinden. Voraussetzung: Terminbuchung und Kontakterfassung sowie mit Negativ-Tests. Veranstalter müssen zudem über ein genehmigtes Hygienekonzept verfügen. Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35 sind öffentliche Festivitäten sowie Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen mit Hygienekonzept zulässig. Auch Messen, Tagungen und Kongresse sind unter Auflagen wieder möglich.

GASTRONOMIE UND TOURISMUS: Wer einen Besuch im Café oder im Restaurant plant, braucht für den Innenbereich keinen Test mehr, wenn die Inzidenz unter 35 liegt. Unter 50 hingegen ist ein Test fällig, wenn verschiedene Hausstände an einem Tisch sitzen. Für den Außenbereich ist keine Kontakterfassung nötig. Hotels und Pensionen dürfen mit Test und Kontakterfassung öffnen, unter einer Inzidenz von 35 entfallen die Auflagen.

FREIZEIT: Hallen- und Spaßbäder, Wellness-Tempel und Therme dürfen bei einer stabilen Ansteckungsquote unter 50 öffnen, unter der Grenze von 35 dann auch Saunen. Zu den Auflagen gehören in diesem Bereich allerdings Kontakterfassung, Negativ-Test und Termin. Auch Diskotheken und Musikclubs dürfen nach monatelanger Schließung wieder Feiernde empfangen - aber auch hier ist Test nötig.

SCHULE UND KITA: Ab dem 14. Juni müssen Schüler und Lehrer keine Masken mehr tragen - weder im Unterricht noch im Schulgebäude. Voraussetzung: Die Inzidenz liegt stabil unter 35. Zudem sind Schul- und Klassenfahrten innerhalb Sachsens und Deutschlands wieder erlaubt.

Update, 13. Juni, 7.11 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz zwei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.013 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 11,4 (Vortag: 13,4).

Zudem wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 533 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 12. Juni, 16.07 Uhr: Abschied von der Kita - Zuckentütenfeste wegen Corona ohne Familien

Vor ihrem Wechsel von der Kita in die Schule gibt es für Sachsens baldige Erstklässler auch im Corona-Jahr Zuckertütenfeste. Im Unterschied zu den Vorjahren aber dürfen Eltern und Verwandte der Jungen und Mädchen nach derzeitigem Stand wohl nicht mitfeiern, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den großen Städten und bei freien Trägern ergab. Nach Angaben des Kultusministeriums werden Anfang September rund 40.700 Kinder landesweit eingeschult.

Ausflüge in den Küchwald, große Runde mit der Parkeisenbahn, ein Besuch im Kosmonautenzentrum, Erkundungen im Tierpark oder dem Rabensteiner Wald stehen in Chemnitz ganz oben auf dem Programm bei der Verabschiedung der Kindergartenkinder. Einige Einrichtungen feiern auch im eigenen Garten, wie die Stadtverwaltung berichtet. In der Kita Henriettenstraße etwa steigt ein Pippi-Langstrumpf-Fest - mit Pizza-Essen und bunten Luftballons.

Das traditionelle Zuckertütenfest ist auch 2021 gesichert, auch wenn die Corona-Inzidenzzahlen wieder steigen sollten. "Vieles ist wie in den vergangenen Jahren", heißt es aus der Stadtverwaltung. Der Unterschied sei, dass die Schulanfänger meist mit den Erzieherinnen feiern und ohne Eltern. Zudem stünden bevorzugt Ausflugsziele auf dem Programm, die für die Kinder zu Fuß erreichbar seien.

Update, 12. Juni, 10.05 Uhr: Corona-Ansteckungsquote in Sachsen nimmt weiter ab

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen geht weiter zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies den Wert pro 100.000 Einwohner in einer Woche für den Freistaat am Samstagmorgen mit 13,8 aus. Am Tag zuvor lag die Inzidenz noch bei 14,7. Mit dem Erzgebirgskreis (28,7) und Mittelsachsen (25,3) liegen nur noch zwei Regionen über der 20er Marke, fünf weitere sowie die Städte Chemnitz (13,4) und Dresden (10,1) bereits darunter. Drei Landkreise und die Stadt Leipzig sind inzwischen einstellig, der Vogtlandkreis hat mit 2,1 dabei die niedrigste Ansteckungsquote.

Laut RKI-Übersicht gibt es im Freistaat 75 weitere bestätigte Neuinfektionen gegenüber dem Vortag sowie 15 registrierte Todesfälle. Seit Pandemie-Beginn im März 2020 infizierten sich danach landesweit insgesamt 285.362 Menschen. 9972 starben mit oder an Corona.

Update, 12. Juni, 7 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz sechs neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.011 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 13,4 (Vortag: 11,4).

Zudem wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 532 Personen an oder mit dem Virus.

Titelfoto: Kateryna Kon/123RF, Kristin Schmidt

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