Coronavirus in Chemnitz: Stadt Chemnitz hat geringste Infektionsrate in Sachsen

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 9397 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 81,2 (Stand: 24. Januar).

Nichts los im Chemnitz Center! Durch den aktuellen Knallhart-Lockdown sind fast alle Geschäfte dicht.
Nichts los im Chemnitz Center! Durch den aktuellen Knallhart-Lockdown sind fast alle Geschäfte dicht.  © Ralph Kunz

Auch im neuen Jahr gelten weiterhin die verschärfte Maskenpflicht sowie eine nächtliche Ausgangssperre ab 22 Uhr.

Restaurants und Kneipen, genauso wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo- und Fitnessstudios oder Kinos bleiben geschlossen.

Am 14. Dezember ist Sachsen in den Knallhart-Lockdown gegangen! Dieser gilt vorerst bis 14. Februar.

Unter anderem wurde ein 15-Kilometer-Radius eingeführt. In diesem darf gewandert, gesportelt und eingekauft werden.

Es gelten auch verschärfte Kontaktbeschränkungen: Erlaubt sind Treffen von einem Hausstand, in Begleitung des Partners oder der Partnerin und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand.

Zudem wurden fast alle Geschäfte dicht gemacht - Lebensmittelläden, Getränkeläden, Optiker und Apotheken haben aber weiterhin geöffnet.

>>>Hier findet Ihr die neue sächsische Corona-Schutzverordnung, die ab 11. Januar gilt.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 24. Januar, 17 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Sachsen

Die aktuelle Corona-Lage in Sachsen.
Die aktuelle Corona-Lage in Sachsen.  © TAG24

Update, 24. Januar, 11.55 Uhr: Polizei beendet Corona-Party mit 14 Leuten auf dem Kaßberg

Die Polizei musste in der Nacht zu Sonntag in Chemnitz mehrere Parties beenden. Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 24. Januar, 10.55 Uhr: Mehr als 900 neue Corona-Infektionen - Virusmutante auch in Halle

Die Gesundheitsämter in Sachsen haben dem Robert Koch-Institut bis Sonntag mehr als 900 neue Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Zugleich stieg die Zahl der Todesfälle um 52 auf 5722, wie aus der Online-Übersicht des Instituts hervorgeht. Insgesamt wurden damit seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 mehr als 174.000 Corona-Infektionen in Sachsen nachgewiesen. Die Wocheninzidenz veränderte sich zum Sonntag kaum und wurde mit 167 angegeben - weiterhin deutlich über dem Bundesschnitt von 111 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche.

Die geringste Infektionsrate im Freistaat weist den Zahlen nach die Stadt Chemnitz mit 81 auf, die höchste der Landkreis Bautzen mit 242.

Derweil zieht die bei einem Routine-Screening in Leipzig entdeckte südafrikanische Variante des Coronavirus weitere Kreise. Die Stadt selbst hatte zum Wochenende acht weitere Infektionen mit der besonders ansteckenden Mutation gemeldet. Die Spur zieht sich auch ins benachbarte Halle in Sachsen-Anhalt. Laut Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) haben sich zwei Verdachtsfälle bestätigt. In beiden Fällen habe es eine direkte Kontaktkette zu Personen in Leipzig gegeben, bei denen die Virusmutation zuvor nachgewiesen worden war.

Update, 24. Januar, 7 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 16 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 9397 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 81,2.

Außerdem meldet das RKI drei weitere Todesfälle. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Chemnitz auf 328.

Update, 23. Januar, 14.46 Uhr: Sonderregelung für Einreise von Pendlern aus Tschechien in Kraft

Nach Einstufung Tschechiens als Corona-Hochrisikogebiet hat Sachsen für Grenzpendler Ausnahmen von der verschärften Testpflicht verfügt. Laut einer am Samstag in Kraft getretenen Allgemeinverfügung müssen sich Menschen, die zur Arbeit nach Sachsen einreisen, wöchentlich nur zweimal auf das Coronavirus testen lassen. Der Test ist auch erst nach der Einreise möglich, muss aber vor Arbeitsbeginn erfolgen. Für die Ausnahme müssen Betroffene bei der Einreise einen gültigen Arbeitsvertrag vorweisen können.

Begründet wurde der Schritt damit, dass viele Menschen aus Tschechien in Sachsen arbeiten - laut Staatskanzlei mehr als 10.000. Damit soll die "Funktionsfähigkeit" der Betriebe in der Grenzregion sichergestellt werden. Für Grenzpendler aus Polen ändert sich nichts - das Land gilt nicht als Hochinzidenzland.

"Hochinzidenzgebiete" sind Länder mit deutlich höheren Infektionszahlen als in Deutschland. Der Grenzwert ist eine Inzidenz von 200. Darunter fallen mehr als 20 Länder - neben Tschechien auch Spanien, Portugal, Ägypten, Israel und die USA. Für Einreisende aus diesen Ländern gilt ab Sonntag eine strengere Testpflicht.

Update, 23. Januar, 11 Uhr: Fast 1400 Corona-Neuinfektionen gemeldet

Die Gesundheitsämter in Sachsen haben dem Robert Koch-Institut zuletzt fast 1400 neue Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Zugleich wurden 153 weitere Todesfälle bekannt, wie aus der Online-Übersicht des Instituts vom Samstag hervorgeht. Die Zahl stieg damit auf 5670.

Die Wocheninzidenz blieb mit 169 auf dem Niveau des Vortages. Im bundesweiten Vergleich liegt Sachsen damit weiter auf Platz 4 der Länder mit dem höchsten Infektionsgeschehen hinter Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Die geringste Infektionsrate im Freistaat weist nach RKI-Zahlen die Stadt Chemnitz mit knapp 88 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen auf; die höchste der Landkreis Bautzen mit einer Quote von 260.

Update, 23. Januar, 7.20 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 61 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 9381 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 87,7.

Außerdem meldet das RKI zwei weitere Todesfälle. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Chemnitz auf 325.

Update, 22. Januar, 14.21 Uhr: Bislang keine weiteren Fälle der südafrikanischen Virus-Mutation

Nach dem Auftauchen einer besonders ansteckenden südafrikanischen Variante des Coronavirus bei einer Frau in Leipzig sind bisher keine weiteren Infektionen bekannt geworden. Die Nachverfolgung von Kontakten laufe und werde übers Wochenende fortgesetzt, sagte ein Sprecher der Stadt am Freitag auf Anfrage. Zur Zahl der Kontakte der Infizierten, bei denen sich weitere Menschen mit der Virus-Mutation angesteckt haben könnten, konnte er keine genauere Angabe machen.

Am Donnerstag hatten Stadt und Universitätsklinikum darüber informiert, dass erstmals in Sachsen zufällig diese in Südafrika verbreitete Mutation nachgewiesen wurde. Entdeckt wurde sie bei einem Routine-Screening aller Patienten des Uniklinikums bei einer Frau Mitte 20. Sie war zu Wochenbeginn dort wegen einer Notfallbehandlung, danach aber wieder nach Hause geschickt worden. Den Angaben nach hatte sie keinerlei Symptome einer Corona-Infektion und ist inzwischen in häuslicher Quarantäne.

Laut der Virologie des Universitätsklinikums handelt es sich "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" um den Stamm B.1.351, der vorige Woche schon in anderen Bundesländern aufgetreten war. Die Experten arbeiten nach Angaben vom Freitag weiter daran, das Virus-Genom des Erregers vollständig zu analysieren. Das wird aber noch mehrere Tage dauern.

Update, 22. Januar, 14.03 Uhr: Auseinandersetzung mit Stadtordnungsdienst

Am Donnerstagabend hat der Chemnitzer Stadtordnungsdienst in der Blücherstraße eine vierköpfige Personengruppe kontrolliert. "Einer der dort Angetroffenen reagierte jedoch unkooperativ und gab bei der Kontrolle seine Personalien nicht an. Einer anschließenden Durchsuchung nach Ausweispapieren widersetzte er sich und schlug nach den Bediensteten", teilte die Polizei Chemnitz am Freitag mit. Die Stadtmitarbeiter wurden nicht getroffen und blieben unverletzt.

Der Mann konnte schließlich überwältigt werden. Die Polizei nahm Anzeigen gegen den 63-Jährigen, der zum Tatzeitpunkt betrunken war, auf.

Update, 22. Januar, 11.16 Uhr: Corona-Infektionsrate erneut gesunken

Der Lockdown zeigt in Sachsen offensichtlich Wirkung und hat das Corona-Infektionsgeschehen weiter gebremst. Die Ansteckungen im Laufe einer Woche sanken nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Freitag erneut und wurden mit 169 (Vortag: 186) pro 100.000 Einwohnern ausgewiesen. Damit liegt Sachsen aber immer noch über dem Bundesschnitt von 115 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen.

Nach RKI-Angaben wurden binnen eines Tages im Freistaat knapp 1100 neue Infektionen gemeldet; die Zahl der Todesfälle stieg um 84 auf 5517.

Titelfoto: Maik Börner

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