Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz sinkt weiter!

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 9253 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 75,1 (Stand: 21. Januar).

Nichts los im Chemnitz Center! Durch den aktuellen Knallhart-Lockdown sind fast alle Geschäfte dicht.
Nichts los im Chemnitz Center! Durch den aktuellen Knallhart-Lockdown sind fast alle Geschäfte dicht.  © Ralph Kunz

Auch im neuen Jahr gelten weiterhin die verschärfte Maskenpflicht sowie eine nächtliche Ausgangssperre ab 22 Uhr.

Restaurants und Kneipen, genauso wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo- und Fitnessstudios oder Kinos bleiben geschlossen.

Am 14. Dezember ist Sachsen in den Knallhart-Lockdown gegangen! Dieser gilt vorerst bis 14. Februar.

Unter anderem wurde ein 15-Kilometer-Radius eingeführt. In diesem darf gewandert, gesportelt und eingekauft werden.

Es gelten auch verschärfte Kontaktbeschränkungen: Erlaubt sind Treffen von einem Hausstand, in Begleitung des Partners oder der Partnerin und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand.

Zudem wurden fast alle Geschäfte dicht gemacht - Lebensmittelläden, Getränkeläden, Optiker und Apotheken haben aber weiterhin geöffnet.

>>>Hier findet Ihr die neue sächsische Corona-Schutzverordnung, die ab 11. Januar gilt.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 21. Januar, 17.06 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Sachsen

Die aktuellen Inzidenzwerte aus Sachsen.
Die aktuellen Inzidenzwerte aus Sachsen.  © TAG24

Update, 21. Januar, 16.45 Uhr: Erstmals südafrikanische Mutation des Coronavirus in Sachsen

In Sachsen ist eine weitere Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden. Dabei handle es sich um eine südafrikanische Variante, die nach bisherigem Stand deutlich ansteckender sein soll, teilte die Stadt Leipzig am Donnerstag mit.

Mehr Infos dazu >>>hier.

Update, 21. Januar, 16.40 Uhr: Ansturm auf Krankenkassen-Telefone wegen FFP2-Masken

Wegen der zugesagten Versorgung von älteren und vorerkrankten Menschen mit FFP2-Masken laufen bei den Krankenkassen in Sachsen und Thüringen derzeit die Telefone heiß. Es gebe eine sehr große Nachfrage von Versicherten, teilten die AOKplus und die IKK classic am Donnerstag auf Anfrage mit.

Allein bei der AOKplus haben nach eigener Darstellung 1,3 Millionen Menschen in beiden Bundesländern Anspruch auf eine Versorgung mit den - bis auf eine Eigenbeteiligung der Versicherten - vom Bund finanzierten FFP2-Masken. In Thüringen sind es rund 404.000 Versicherte. Bislang seien 500.000 Berechtigungsscheine in beiden Ländern verschickt worden, sagte eine AOK-Sprecherin.

Wann die restlichen Coupons folgen, sei derzeit unklar, hieß es. Es gebe bislang keine Informationen der Bundesdruckerei, wann diese die ausstehenden Berechtigungsscheine liefern kann. Die Bundesdruckerei stellt die fälschungssicheren Dokumente her - laut Bundesgesundheitsministerium für rund 34 Millionen gesetzlich Krankenversicherte bundesweit. Die AOK hat in Sachsen und Thüringen insgesamt rund 3,4 Millionen Versicherte. Auch bei der IKK classic haben die ersten Versicherten in beiden Ländern ihre Berechtigungsscheine erhalten.

Diese sind für Menschen mit besonders hohem Risiko für schwere oder tödliche Krankheitsverläufe bei Covid-19 bestimmt. Dazu zählen Über-60-Jährige und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen. Die Kassen ermitteln den Kreis der Berechtigten aus ihren Versichertendaten. Vorgesehen ist ein Eigenanteil von zwei Euro für je sechs Masken.

FFP2-Masken filtern Partikel besonders wirksam aus der ein- oder ausgeatmeten Atemluft, sie bieten aber auch keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Corona-Infektion.

Update, 21. Januar, 12.19 Uhr: Sieben Verstöße in zwei Stunden festgestellt

In der Nacht zu Donnerstag haben Polizisten in Zwickau innerhalb von zwei Stunden mehrere Verstöße gegen die Corona-Schutz-Verordnung festgestellt. In Pöblitz, Marienthal, Neuplanitz und Niederplanitz trafen die Beamten mitten in der Nacht sieben Personen im Alter von 22 bis 47 Jahren an, die sich ohne triftigen Grund in der Öffentlichkeit aufhielten.

Update, 21. Januar, 11.10 Uhr: Zahl der Todesfälle in Sachsen auf Langzeithoch

Mit der Corona-Pandemie hat Sachsen eine Rekordzahl an Todesfällen binnen eines Monats verzeichnet. Fast 9700 Menschen seien im Dezember im Freistaat gestorben, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Kamenz mit. Das seien so viele wie noch nie in einem Monat in den letzten 40 Jahren. Zugleich habe sich die Zahl der Toten im Vergleich zum Vorjahresmonat fast verdoppelt. Im Dezember 2019 hatten die Statistiker noch weniger als 5000 Tote verzeichnet.

Insgesamt starben den Angaben nach 2020 fast 61.800 Menschen in Sachsen (2019: knapp 55.000), im Schnitt 169 pro Tag (151). 4 von 5 Verstorbenen seien 75 Jahre und älter gewesen.

Monatsdaten zu Sterbefällen liegen nach Angaben der Statistiker seit 1980 elektronisch vor. In diesem Zeitraum habe es noch nie einen höheren Monatswert gegeben als im Dezember 2020. Inwieweit andere Faktoren neben der Pandemie zu diesem Höchstwert beigetragen haben, konnten die Fachleute noch nicht sagen. Die abschließende Statistik zu den Todesursachen liege voraussichtlich im Sommer vor, hieß es.

Nach neuesten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) nimmt das Infektionsgeschehen in Sachsen ab. Die 7-Tage-Inzidenz sank demnach auf 186. Nachdem Sachsen einige Zeit negativer Spitzenreiter bundesweit war, belegt das Land nun im Vergleich der Bundesländer nur noch Platz 4 hinter Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Sachsens Gesundheitsämter haben dem RKI nach Angaben vom Donnerstag innerhalb eines Tages mehr als 1800 neue Corona-Infektionen gemeldet. Landesweit wurden damit seit Ausbruch der Pandemie fast 170.800 Fälle bestätigt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion stieg zuletzt um 126 auf 5433.

Update, 21. Januar, 8.10 Uhr: Deutlicher Rückgang bei vielen Infektionskrankheiten

Die Hygienemaßnahmen in der Corona-Pandemie zeigen offenbar auch Wirkung bei anderen Erkrankungen. Nach Informationen der DAK Gesundheit gab es 2020 in Sachsen einen deutlichen Rückgang bei vielen Infektionskrankheiten. Das ergebe sich aus Daten des Robert Koch-Instituts, teilt die Krankenkasse mit. Für die Analyse seien Zahlen von meldepflichtigen Krankheiten und Erregern wie Grippe, Masern, Tuberkulose, Windpocken und Noroviren berücksichtigt worden.

"Der Rückgang der Infektionskrankheiten zeigt, dass die Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie teilweise auch die Übertragung anderer gefährlicher Krankheiten verhindern", erklärte Christine Enenkel, Leiterin der DAK-Landesvertretung in Sachsen. Aber auch Maßnahmen wie Homeoffice, Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen hätten die Übertragung verschiedener Erreger eingedämmt und damit insgesamt einen positiven Einfluss.

Während 2019 in Sachsen noch mehr als 8000 Norovirus-Infektionen gemeldet wurden, waren es ein Jahr später nur noch rund 3200. Bei den Windpocken sank die Zahl von knapp 1800 auf 840. Für die Grippe wurde 2020 ein Rückgang um knapp zwölf Prozent verzeichnet – von knapp 23.000 Fällen auf rund 20.300. Allerdings hat die Grippesaison ihren Höhepunkt normalerweise schon im Januar und Februar, so dass der erste Lockdown im Frühjahr wenig Einfluss gehabt haben dürfte, hieß es.

Laut DAK-Gesundheit nahmen auch andere Infektionen wie Tuberkulose, Salmonellen und das Hantavirus deutlich ab. Bei den Masern wurde – nach 16 gemeldeten Fällen 2019 – im vergangenen Jahr keine einzige Erkrankung mehr dokumentiert. "Zur positiven Entwicklung bei den Masern hat neben den Corona-Maßnahmen sicher auch das seit März 2020 geltende Masernschutzgesetz mit einer Impfpflicht für Schüler und Schulpersonal beigetragen", betonte Enenkel.

Update, 21. Januar, 7.19 Uhr: Impfstoff wird in Sachsen knapp

Der ohnehin schon knappe Corona-Impfstoff wird nächste Woche auch in Sachsen noch knapper. Der Hersteller Biontech kann nicht in vollem Umfang liefern.

Alle HIntergründe gibt es >>>hier.

Update, 21. Januar, 6.38 Uhr: Polizei sprengt Eltern-Versammlung im Erzgebirge

Eine Elternversammlung in Elterlein endete mit einem Polizeieinsatz. Weil das Treffen von 19 Eltern, drei Stadträten und Bürgermeister Jörg Hartmann (60, parteilos) angeblich gegen die Corona-Verordnung verstößt, verteilten die Beamten im Gasthaus "Goldene Sonne" fleißig Knöllchen.

Den ausführlichen Bericht könnt Ihr >>>hier lesen.

Update, 21. Januar, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 25 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 9253 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 75,1.

Außerdem meldet das RKI vier weitere Todesfälle. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Chemnitz auf 323.

Update, 20. Januar, 18.43 Uhr: Schnelltests jetzt auch in Apotheken möglich

Chemnitzer können ihren Schnelltest nun auch beim Pharmazeuten machen. In der Lessing-Apotheke in der Hainstraße 112 zum Beispiel, die ab sofort Antigen-Tests für 35 Euro anbietet.

Den Abstrich entnimmt Inhaberin und Apothekerin Manon Knaak (46). "Das geht ganz schnell", erklärt sie, "15 Minuten etwa." So funktioniert's: Ein Stäbchen wird nacheinander in beide Nasenlöcher gesteckt - vier bis sechs Zentimeter weit. Nicht erschrecken: Das Ganze brennt ein wenig. In manchen Fällen könne das Brennen auch anhalten, aber maximal für zwölf Stunden.

Dr. Kathrin Quellmalz, Sprecherin des Sächsischen Apothekerverbands, rät zur Vorsicht: "Das Ergebnis eines Antigenschnelltests bildet immer nur eine Momentaufnahme ab."

Wer sich in der Lessingapotheke testen lassen möchte, kann einen Termin unter Tel. 0170/6915380 vereinbaren.

"Der Test geht ganz schnell", verspricht Apothekerin Manon Knaak (46, l.) ihrer Kollegin Peggy Musuly (39).
"Der Test geht ganz schnell", verspricht Apothekerin Manon Knaak (46, l.) ihrer Kollegin Peggy Musuly (39).  © Kristin Schmidt

Update, 20. Januar, 18.20 Uhr: Corona-Zahlen sinken: Lockert Chemnitz bald die Maßnahmen?

Trendwende in der Pandemie-Bekämpfung: Die 7-Tages-Inzidenz in Chemnitz ist mit 98,6 Infektionen pro 100.000 Einwohnern so niedrig wie zuletzt im Herbst. Damit ist sie sogar niedriger als in allen anderen Stadt- und Landkreisen im Freistaat.

Ob damit Lockerungen in Sicht sind, erfahrt Ihr >>>hier.

Laut Stadtsprecher Matthias Nowak (51) geht die Entwicklung der Corona-Zahlen in die richtige Richtung.
Laut Stadtsprecher Matthias Nowak (51) geht die Entwicklung der Corona-Zahlen in die richtige Richtung.  © Ralph Kunz

Update, 20. Januar, 16.45 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Sachsen

Die aktuellen Inzidenzwerte aus Sachsen.
Die aktuellen Inzidenzwerte aus Sachsen.  © TAG24

Update, 20. Januar, 14.46 Uhr: Bestätigt! Corona-Lockdown in Sachsen bis Mitte Februar

Der Lockdown zur Eindämmung des Coronavirus soll in Sachsen vorerst bis zum 14. Februar verlängert werden. Das kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) am Mittwoch in Dresden nach einer Kabinettssitzung an und folgte damit den Beschlüssen nach den Bund-Länder-Beratungen vom Dienstag.

Mehr zur Lockdown-Verlängerung in Sachsen lest Ihr >>>hier.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) kündigte am Mittwoch in Dresden die Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar an.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) kündigte am Mittwoch in Dresden die Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar an.  © Robert Michael/dpa

Update, 20. Januar, 10.18 Uhr: Ansteckungszahl sinkt in Sachsen weiter

Die harten Einschränkungen seit Mitte Dezember scheinen in Sachsen Wirkung zu zeigen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 193, nach 225 am Vortag. Wochenlang hatte der Freistaat den mit Abstand höchsten Inzidenzwert. Nun belegen Thüringen (237), Brandenburg (208) und Sachsen-Anhalt (204) die traurigen Spitzenplätze.

Die sächsischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI am Mittwoch 1258 weitere Corona-Neuinfektionen sowie 151 Todesfälle binnen eines Tages. Insgesamt haben sich bisher 168.943 Menschen aus dem Freistaat nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 5307 Infizierte sind gestorben. Die höchste Infektionsrate in Sachsen wurde am Dienstag für den Landkreis Mittelsachsen (336,7) ausgewiesen.

Nach den Beratungen von Bund und Ländern will das sächsische Kabinett die neuen Corona-Regeln für den Freistaat festlegen und der Öffentlichkeit vorstellen. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich auf einen verlängerten Lockdown bis Mitte Februar und eine Verschärfung der Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und in Geschäften geeinigt. Demnach sollen dabei künftig OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen mit noch höherem Standard getragen werden - also FFP2-Masken.

Titelfoto: Maik Börner

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