Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz wieder über 200!

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 13.249 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 225,3 (Stand: 10. April, alle Daten vom RKI).

Einzelne Geschäfte in der Galerie Roter Turm dürfen wieder öffnen. Das Kino bleibt vorerst dicht.
Einzelne Geschäfte in der Galerie Roter Turm dürfen wieder öffnen. Das Kino bleibt vorerst dicht.  © Uwe Meinhold

Der Freistaat befindet sich weiterhin im Lockdown, der zunächst bis mindestens 18. April dauern wird.

Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen (aufgrund der anhaltenden Inzidenz von über 100). Das Verlassen der Unterkunft ohne triftigen Grund ist also untersagt.

Ab dem 6. April sind Lockerungen möglich, allerdings darf das festgelegte Maximum von 1.300 (durch Covid-19-Erkrankte) belegten Krankenhausbetten in Sachsen auf der Normalstation nicht überschritten werden.

Die aktuelle Sächsische Corona-Schutz-Verordnung, die vom 1. April bis zum 18. April gilt, findet Ihr >>>hier.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 10. April, 10 Uhr: Corona-Inzidenzwert steigt in Sachsen wieder an

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag hat der Wochenwert der Corona-Infektionen in Sachsen einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Lag die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, am Freitag noch bei 151, so stieg sie auf 182 am Samstag (Stand: 3.08 Uhr). Bundesweit lag nur Thüringen mit einem Wert von 206,3 noch vor Sachsen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Deutschland wurde mit 120,6 angegeben.

Noch immer, so das RKI, ist die Interpretation der Zahlen schwierig, weil es während der Osterfeiertage und -ferien vermutlich weniger Test gab und auch weniger Ergebnisse übermittelt werden konnten.

Update, 10. April, 8.12 Uhr: Trotz Corona keine Absenkung der Semesterbeiträge an Hochschulen

Studierende in Sachsen können in Zeiten der Corona-Pandemie trotz weniger Veranstaltungen an den Hochschulen nicht mit reduzierten Semesterbeiträgen rechnen.

Wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa bei Universitäten, Studentenwerken und Studentenräten ergab, werden die Beiträge gebraucht, um die Leistungen der Studentenwerke und der studentischen Selbstverwaltung aufrecht zu erhalten sowie um das Semesterticket für eine vergünstigte Nutzung des Nahverkehrs zu finanzieren.

Die Beiträge der Hochschulen variieren: An der TU Dresden etwa liegt er bei 276,10 Euro, an der Uni Leipzig bei 235 Euro, an der TU Chemnitz bei 269,73 Euro.

Update, 10. April, 8 Uhr: Wegen Corona - Bisher 440 Haftantritte in Sachsen verschoben

Bis Mitte Februar ist in Sachsen die Vollstreckung von 440 Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren coronabedingt verschoben worden. Ausgenommen davon sind wegen Gewalttaten, Sexualstraftaten oder Rauschgiftkriminalität Verurteilte. Nach Angaben des Justizministeriums sind zudem 5254 Ersatzfreiheitsstrafen - wenn zu Geldstrafen Verurteilte nicht zahlen können - unerledigt oder unterbrochen. Der entstandene Rückstau könne wegen der Hygienemaßnahmen in den Gefängnissen und des dynamischen Infektionsgeschehens nur langsam abgebaut werden. Vor allem Ersatzfreiheitsstrafen sollen möglichst durch Ratenzahlung oder gemeinnützige Arbeit verbüßt werden.

Die Strafaufschübe entlasteten nach Ministeriumsangaben die zehn Justizvollzugsanstalten, die Belegung ging insgesamt von rund 3400 auf rund 2850 Inhaftierte zurück, die Auslastungsquote von 87 Prozent auf 76 Prozent. Am 1. April waren insgesamt 2829 Menschen hinter Gittern - und die zehn Gefängnisse zu gut drei Viertel belegt. Größere Ausbrüche in den Justizvollzugsanstalten wurden bisher verhindert, wie Justizministerin Katja Meier (Grüne) sagte.

Durch die Aufschiebung von Haftantritten konnten Quarantänebereiche geschaffen werden, um etwa Neuzugänge gesondert unterzubringen. Aktuell sind nach Ministeriumsangaben 11 Gefangene und 15 Bedienstete mit Corona infiziert. Angesichts gesunkener Belegungszahlen werden seit 1. April Freiheitsstrafen wieder vollstreckt. Jugendarrest und -strafen sollen ab nächste Woche und die Ersatzfreiheitsstrafen ab 1. Juli folgen - aber alles unter Vorbehalt der Entwicklung der Infektionslage.

Update, 10. April, 7 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 3.08 Uhr) für Chemnitz 191 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 13.249 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 225,3.

Sechs weitere Todesfälle wurden erfasst. Bisher starben in Chemnitz 411 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung.

Update, 9. April, 17.20 Uhr: Sachsen meldet 2200 Corona-Neuinfektionen an einem Tag, Wochenwert zeiht laut RKI weiter an

In Sachsen sind innerhalb eines Tages 2200 Infektionen mit dem Coronavirus neu nachgewiesen worden. Wie das Sozialministerium am Freitag mitteilte, stieg damit die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie vor mehr als einem Jahr registrierten Fälle auf jetzt 233.481. Die Zahl der durch Covid-19 verursachten Todesfälle erhöhte sich von Donnerstag auf Freitag um 37 auf 8539.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Freitag hat der Wochenwert der Corona-Infektionen in Sachsen wieder leicht angezogen. Lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag noch bei 143, so stieg sie auf rund 151 am Freitag (Stand: 3.08 Uhr). Allerdings sei noch immer, so das RKI, ist die Interpretation der Zahlen schwierig, weil es während der Osterfeiertage und -ferien weniger Test gegeben haben kann und auch weniger Ergebnisse übermittelt werden konnten.

Auf den Intensivstationen des Landes wurden am Freitag (Stand: 16.19 Uhr) 354 Covid-19-Patienten versorgt, wie die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin auswies. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 202, mussten künstlich beatmet werden. Auf den Normalstationen lagen nach Angaben des Sozialministeriums am Donnerstag außerdem weitere 1127 Covid-19-Patienten. Die kritische Grenze für die Rückkehr in den Lockdown ist in Sachsen erreicht, wenn mehr als 1300 Betten auf Normalstationen mit Covid-19-Patienten belegt sind.

Update, 9. April, 14.50 Uhr: November- und Dezemberhilfen in Sachsen weitgehend ausgezahlt

Die Anträge auf November- und Dezemberhilfen für Unternehmen sind in Sachsen weitgehend abgearbeitet worden. Wie das sächsische Wirtschaftsministerium am Freitag mitteilte, wurden 97 Prozent der beantragten Novemberhilfen und 93 Prozent der Dezemberhilfen inzwischen bewilligt. Die Auszahlungen summierten sich auf 192,0 sowie 224,8 Millionen Euro.

Seit Mitte Februar können sächsische Unternehmen nun auch die Überbrückungshilfe III beantragen. Mehr als 5000 Anträge seien bisher eingegangen. 96,5 Millionen Euro wurden ausgezahlt. Die Frist für die Überbrückungshilfe III endet am 31. August. Anträge für die November- und Dezemberhilfen in Sachsen können noch bis zum 30. April gestellt werden.

Update, 9. April, 9.32 Uhr: Corona-Wochenwert zieht laut RKI in Sachsen wieder an

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Freitag hat der Wochenwert der Corona-Infektionen in Sachsen wieder leicht angezogen. Lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag noch bei 143, so stieg sie auf rund 151 am Freitag (Stand: 3.08 Uhr).

Laut RKI wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 231.314 Infektionen mit dem Coronavirus labortechnisch nachgewiesen. Noch immer, so das RKI, ist die Interpretation der Zahlen schwierig, weil es während der Osterfeiertage und -ferien weniger Test gegeben haben kann und auch weniger Ergebnisse übermittelt werden konnten.

Auf den Intensivstationen des Landes wurden am Freitag (Stand: 8.19 Uhr) 219 Covid-19-Patienten versorgt, wie die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin auswies. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 127, mussten künstlich beatmet werden.

Auf den Normalstationen lagen nach Angaben des Sozialministeriums am Donnerstag außerdem weitere 1116 Covid-19-Patienten. Die kritische Grenze für die Rückkehr in den Lockdown ist in Sachsen erreicht, wenn mehr als 1300 Betten auf Normalstationen mit Covid-19-Patienten belegt sind.

Update, 9. April, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 3.08 Uhr) für Chemnitz 68 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 13.058 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 193,6.

Weitere Todesfälle wurden nicht erfasst. Bisher starben in Chemnitz 405 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung.

Update, 8. April, 17.23 Uhr: Kretschmer bekräftigt Interesse an russischem Corona-Impfstoff

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) hat das Interesse des Freistaats an dem russischen Impfstoff Sputnik V bekräftigt. Erst wenn ein Großteil der Menschen geimpft sei, werde man zur Normalität zurückkehren können, sagte er am Donnerstag auf Anfrage in Dresden: "Daher sollten wir auch alle verfügbaren Impfstoffe nutzen." Kretschmer hält es aber für richtig, wenn der Bund die Verhandlungen bei Impfstoffen übernimmt.

Grundvoraussetzung sei die Sicherheit der Impfstoffe und die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde, betonte der Ministerpräsident. Russland sei ein großes Land der Wissenschaft. Er habe nicht die geringsten Zweifel, dass man dort imstande ist, einen leistungsfähigen Impfstoff herzustellen. Man habe jetzt ein Kapazitätsproblem - alle würden viel mehr impfen, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung stünde.

Kretschmer reist Ende April nach Moskau und möchte seine Visite nach eigenem Bekunden dann auch zu Gesprächen über die Impfstoffforschung und Erfahrungen Russlands in der Pandemie-Bekämpfung nutzen.

Update, 8. April, 16.35 Uhr: Mobile Impfteams erreichen Marke von 200.000 Impfungen in Sachsen

Die mobilen Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Johanniter des Malteser Hilfsdienstes und der Bundeswehr haben in Sachsen bisher 202.887 Corona-Schutzimpfungen begleitet. Das teilte der Landesverband des DRK am Donnerstag in Dresden mit. Koordiniert werden die mobilen Teams den Angaben zufolge über die 13 sächsischen Impfzentren, die zusammengenommen bereits 669.579 Erst- und Zweitimpfungen gegen das Coronavirus verabreicht haben. Für die Gesamtorganisation hat das sächsische Sozialministerium das Deutsche Rote Kreuz in Sachsen beauftragt.

Seit Dezember sind diesen Angaben nach 33 Teams der Hilfsorganisationen mit der Bundeswehr und in Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung unterwegs. Gemäß dem sächsischen Prioritätsplan haben sie demzufolge zunächst Bewohner von stationären Altenpflegeheimen und deren Personal immunisiert. Mittlerweile fahren die Teams auch in Einrichtungen der Justiz oder der Eingliederungshilfe, Obdachlosenunterkünfte und unterstützen Gemeinden und Kommunen bei der Impfung vor Ort. Konkret seien bisher 2400 Einsätze zur Erst- und Zweitimpfung in über 1350 Einrichtungen durchgeführt worden, hieß es. 85.320 Menschen haben bereits ihre Zweitimpfung erhalten.

Titelfoto: 123rf/Kateryna Kon, Kristin Schmidt

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