Coronavirus in Chemnitz: Maskenpflicht im Freien fällt ab Juli

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 17.026 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 2,0 (Stand: 23. Juni, alle Daten vom RKI).

Chemnitz im EM-Fieber: Mini-Public Viewing in den Gastro-Betrieben in der Inneren Klosterstraße.
Chemnitz im EM-Fieber: Mini-Public Viewing in den Gastro-Betrieben in der Inneren Klosterstraße.  © Harry Härtel

Aufgrund der gesunkenen Inzidenz, die an mindestens fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter der kritischen Marke von 100 lag, tritt nun ab dem 21. Mai in Chemnitz die bundesweite Corona-Notbremse außer Kraft.

Statt des Infektionsschutzgesetzes tritt nun wieder die sächsische Corona-Schutzverordnung in Kraft.

Damit können sich die Menschen in Chemnitz endlich über Lockerungen freuen. Das heißt jedoch nicht, dass alle Corona-Regeln aufgehoben werden.

Coronavirus: Doch keine Schulschließungen mehr? Brinkhaus macht Hoffnung!
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Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 23. Juni, 5.52 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 3.12 Uhr) für Chemnitz einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.026 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 2,0 (Vortag: 2,0).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 536 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 22. Juni, 19 Uhr: Corona-Impfung in Chemnitz: Jetzt pikst auch die GGG mit

Corona-Impfung gefällig? Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und Großvermieter GGG piksen in Chemnitz ab nächster Woche im großen Stil.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Der Chemnitzer Großvermieter GGG bietet mit dem DRK 1040 Erstimpfungen an. Zwei Termine finden im Steinhaus (Clausstraße) statt.
Der Chemnitzer Großvermieter GGG bietet mit dem DRK 1040 Erstimpfungen an. Zwei Termine finden im Steinhaus (Clausstraße) statt.  © Uwe Meinhold

Update, 22. Juni, 14.06 Uhr: Sachsen hebt Maskenpflicht im Freien auf

Sachsen hebt bei niedrigen Infektionszahlen die Maskenpflicht im Freien auf. Die Regelung gelte ab 1. Juli und bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 10, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung.

Bisher musste eine Maske auch im Freien getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden konnte. Im Einzelhandel und in Bussen und Bahnen muss hingegen auch weiterhin Maske getragen werden. Die neue Landesverordnung, die ab 1. Juli in Kraft tritt, stellt grundsätzlich für den Sommer gelockerte Corona-Regeln in Aussicht - mit wenigen Ausnahmen.

Unter einer stabilen Inzidenz von 10 soll es etwa keine Begrenzung bei Kontaktbeschränkungen und Personenbegrenzungen mehr geben. Die bisherige Landesverordnung läuft am 30. Juni aus.

Update, 22. Juni, 13.37 Uhr: Sachsen lockert Testpflicht an Schulen ab 1. Juli

Schüler und Lehrer in Sachsen müssen sich künftig bei niedrigen Infektionszahlen nur noch einmal pro Woche testen. Die Regelung gelte ab dem 1. Juli mit der neuen Landesverordnung, teilte das Kultusministerium am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts mit. Voraussetzung ist eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz unter zehn. Am Dienstag war dieser Wert in allen Städten und Landkreisen im Freistaat unterschritten. Oberhalb dieser Marke sind wie bisher zwei Tests pro Woche an Schulen sowie für das Kita-Personal vorgesehen.

Zudem sollen künftig Schulen und Kitas nicht mehr so schnell schließen - auch wenn die Zahl der Corona-Infektionen wieder nach oben gehen sollte. Steigt die Wocheninzidenz auf über 100, gehen Grund- und Förderschulen sowie Kitas in den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen und Klassen. An weiterführenden Schulen wird dann im Wechselmodell unterrichtet.

Mit dem Auslaufen der Bundesnotbremse Ende Juni dürfen die Einrichtungen dann unabhängig von den Infektionszahlen öffnen. Regionale Schul- und Kita-Schließungen seien nicht mehr vorgesehen, so das Kultusministerium. Bis zu 100 wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bleiben Kitas und Schulen im Normalbetrieb.

Update, 22. Juni, 9.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen weiter einstellig

Die Corona-Inzidenz in Sachsen bleibt einstellig. Die höchsten Werte wies das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag für den Erzgebirgskreis und die Stadt Dresden mit 9,6 und 6,1 aus. Der Wert gibt an, wie viele Ansteckungen es je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gegeben hat.

Insgesamt sank die Ansteckungsrate in Sachsen im Vergleich zum Vortag leicht auf 4,7. Bundesweit lag sie bei 8,0.

Laut RKI wurden zuletzt nur noch 14 neue Infektionen im Freistaat gemeldet sowie fünf weitere Todesfälle. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie hierzulande 10.024 Menschen nachweislich im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Update, 22. Juni, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 3.12 Uhr) für Chemnitz keinen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.025 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 2,0 (Vortag: 2,8).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 536 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 21. Juni, 10.53 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen unverändert auf niedrigem Niveau

Die Corona-Inzidenz in Sachsen bewegt sich unverändert auf niedrigem Niveau. Wie schon am Wochenende wies das Robert Koch-Institut (RKI) sie am Montag mit 5,2 aus. Der Wert gibt an, wie viele Ansteckungen es je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gegeben hat. Bundesweit sank er am Montag leicht auf 8,6.

Von den 13 Regionen in Sachsen hat derzeit der Landkreis Meißen mit 2,5 die niedrigste Inzidenz. Im Erzgebirge ist sie mit 9,9 am höchsten. Nach Angaben des RKI wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 10.019 Menschen in Sachsen an oder mit Corona gestorben.

Update, 21. Juni, 6.20 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.12 Uhr) für Chemnitz keinen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.025 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 2,8 (Vortag: 3,7).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 536 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 20. Juni, 10.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen weiter einstellig

Die Corona-Inzidenz bewegt sich in Sachsen in allen 13 Regionen weiter im einstelligen Bereich. Für den gesamten Freistaat bezifferte das Robert Koch-Institut (RKI) die Inzidenz am Sonntag wie schon am Samstag mit 5,2. Der Wert gibt an, wie viele Ansteckungen es je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gegeben hat. Bundesweit lag er am Sonntag bei 8,8.

Von den zehn Landkreisen und drei kreisfreien Städten wies der Landkreis Meißen mit 2,5 den niedrigsten Wert aus. Den höchsten hatte das Erzgebirge mit 9,3. Auch die beiden Großstädte Leipzig und Dresden bewegten sich mit 6,6 und 6,5 über dem sächsischen Durchschnitt.

Nach Angaben des RKI wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 10.018 Menschen in Sachsen an oder mit Corona gestorben.

Update, 20. Juni, 7.44 Uhr: Reha-Anträge wegen Covid-19 bei Rentenversicherung nehmen zu

Bei Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland steigt der Bedarf an medizinischer Rehabilitation in Reha-Kliniken nach Covid-19-Erkrankungen.

In diesem Jahr wurden in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt von Januar bis Ende Mai 493 bereits stationäre Rehabilitationsaufenthalte für Erwachsene wegen der Hauptdiagnose Coronavirus-Infektion bewilligt, wie eine Sprecherin des Rentenversicherers der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mitteilte. Im gesamten Jahr 2020 waren es noch 59, wobei hier erst seit Ende April Reha-Anträge wegen Covid-19 erfasst wurden.

Insgesamt ging die Zahl der bewilligten Aufenthalte in Reha-Kliniken im ersten Jahr der Pandemie in den drei Bundesländern im Durchschnitt um 9,2 Prozent oder 4463 Reha-Maßnahmen im Vergleich zu 2019 zurück. Zurückzuführen sei dies auf eine allgemeine Unsicherheit bei den Versicherten durch die Corona-Pandemie, was sich in einem Rückgang bei Anträgen niedergeschlagen habe.

Titelfoto: Kateryna Kon/123RF, Kristin Schmidt

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