Coronavirus in Dresden: Neuer Corona-Fall registriert

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 628 mit dem Virus infizierte Menschen (Stand: 9. Juli, 12 Uhr), die meisten von ihnen sind bereits wieder geheilt. 

Touristen stehen in einer Warteschlange auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. Unter Hygieneauflagen dürfen Kirchen im Freistaat wieder öffnen.
Touristen stehen in einer Warteschlange auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. Unter Hygieneauflagen dürfen Kirchen im Freistaat wieder öffnen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

In Sachsen kehrt langsam die Normalität zurück. So haben Läden, Geschäfte, Restaurants und Hotels bereits wieder geöffnet - natürlich alle unter Berücksichtigung eines Hygiene-Konzepts.

Die Maskenpflicht beim Einkaufen oder im öffentlichen Nachverkehr gilt weiterhin im Freisstaat.

Auch Schüler und Kita-Kinder können nach und nach wieder zurück in die Einrichtungen.

Einschränkungen gibt es noch bei Großveranstaltungen mit über 1000 Leuten, diese dürfen nicht stattfinden. Die Clubs dürfen zwar wieder öffnen, doch Tanzen ist nicht erlaubt. 

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden. 

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findest Du >> hier.

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt in unserem +++ Corona-Liveticker +++

Update, 9. Juli, 17.32 Uhr: Sächsischer Musikrat sammelt 45.300 Euro für Corona-Hilfe

Der Sächsische Musikrat hat für seinen Corona-Hilfsfonds 45.300 Euro für Musiker der freien Szene gesammelt. Bisher habe man 151 Betroffenen einmalig 300 Euro auszahlen können, teilte der Musikrat am Donnerstag in Dresden mit.

Der Hilfsfonds war im April aufgelegt worden. Knapp 200 Spender gaben Geld. Durch den Lockdown hatten viele freischaffende Musiker von heute auf morgen Auftrittsmöglichkeiten verloren. Gerade zu Ostern sind sonst viele von ihnen in die zahlreichen musikalischen Aufführungen eingebunden.

Update, 9. Juli, 12 Uhr: Neuer Corona-Fall in Dresden

Die Infizierten-Zahlen wurden am heutigen Donnerstag um 1 erhöht. Nunmehr sind laut Stadtverwaltung insgesamt 628 Personen an der neuartigen Lungenkrankheit erkrankt. Momentan dürften jedoch nur drei Personen an einer Infektion leiden. 

Denn 615 Dresdner gelten bereits als genesen. 10 Personen starben an oder in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung. Insgesamt 77 Patienten mussten in Krankenhaus behandelt werden, davon auch zwei der drei aktuellen Fälle.

Der historische Schaufelraddampfer "Dresden" und die Salonschiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt haben am Abend am Terrassenufer angelegt.
Der historische Schaufelraddampfer "Dresden" und die Salonschiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt haben am Abend am Terrassenufer angelegt.  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Update, 9. Juli, 11.45 Uhr: Ifo-Institut: Corona-Rezession trifft ostdeutsche Wirtschaft

Die Corona-Krise hat nach Einschätzung des Dresdner Ifo-Instituts im ersten Halbjahr zu einem massiven Konjunktureinbruch in Ostdeutschland geführt. Demnach sinkt das Bruttoinlandsprodukt im Osten laut Prognose in diesem Jahr um 5,9 Prozent, sagte der Ökonom und stellvertretende Institutsleiter Joachim Ragnitz am Donnerstag.

In Sachsen könnte die Wirtschaftsleistung wegen des größeren Industrieanteils sogar um 6,4 Prozent zurückgehen. Die Industrie leide unter deutlichen Produktionsausfällen, vor allem wegen der zeitweisen Störung von Lieferketten, hieß es.

Neben dem verarbeitenden Gewerbe sind vor allem Dienstleister wie Handel und Gastgewerbe von der Krise betroffen. Bundesweit rechnet das Ifo-Institut beim Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr mit einem Minus von 6,7 Prozent. "Das Coronavirus trifft alle Regionen Deutschlands", so Ragnitz.

Die Ökonomen gehen allerdings davon aus, dass sich mit den Lockerungen im zweiten Halbjahr auch die Wirtschaft in Ostdeutschland langsam wieder erholt. Das Vorkrisenniveau wird laut Ifo-Institut voraussichtlich aber erst Ende 2021 wieder erreicht.

An einem Bauzaun einer Baustelle hängt ein Banner mit der Aufschrift "Wir stellen ein!".
An einem Bauzaun einer Baustelle hängt ein Banner mit der Aufschrift "Wir stellen ein!".  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Update, 8. Juli, 12.30 Uhr: Corona-Fallzahlen bleiben auf Vortagesniveau

Die Fallzahlen in Dresden bleiben weiterhin dieselben: Es gibt insgesamt 627 Infizierte, 615 Genesene und 10 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update, 8. Juli, 7 Uhr: Weil Sachsen vorprescht: Lauterbach warnt vor Fans im Stadion

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat wegen der Corona-Pandemie davor gewarnt, zu früh wieder Fans in den Stadien zuzulassen. "Fußball-Bundesliga-Spiele mit Zuschauern halte ich für nicht verantwortbar", sagte Lauterbach dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Mittwoch-Ausgaben).

Er betonte: "Auch andere Großveranstaltungen ohne Grenze nach oben sind durch Hygienekonzepte nicht wirklich sicher zu machen. Denn die Kontaktverfolgung wird bei diesen Menschenmengen natürlich nicht gelingen." Es werde "einfach auf Risiko gespielt in der Hoffnung, es werde noch gut gehen", sagte der 57-Jährige. Solche Maßnahmen könnten "die perfekte Vorbereitung einer zweiten Welle im Herbst sein".

Zuvor waren in Sachsen Überlegungen publik geworden, wonach vom 1. September an wieder Zuschauer in den Fußballstadien und Hallen zugelassen werden könnten.

Demnach würden dann Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern möglich sein, allerdings unter Einhaltung von Hygieneregeln und der Kontaktverfolgung, wie es Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden ausführte. "Was noch nicht gelten wird, ist, dass das Stadion voll ist", sagte die Ministerin.

Die sächsische Regierung hatte sich über die neue Corona-Schutzverordnung ausgetauscht. Sie soll nun zunächst zur Anhörung freigegeben werden. Für den Fall des Beschlusses würden neben dem Bundesligisten und Champions-League-Viertelfinalisten RB Leipzig auch die anderen sächsischen Vereine profitieren, die zum großen Teil von Zuschauereinnahmen abhängig sind. Das betrifft in erster Linie die Drittliga-Clubs Dynamo Dresden und FSV Zwickau.

Karl Lauterbach (SPD).
Karl Lauterbach (SPD).  © dpa/Kay Nietfeld

Update, 8. Juli, 6.47 Uhr: Corona-Krise für Künstler: Sachsen zieht erstes Resümee

Die Corona-Krise hat auch viele Kunstschaffende in eine bedrohliche Lage gebracht. Weil ihnen wegen geschlossener Theater oder Opernhäuser Auftrittsmöglichkeiten fehlten, blicken insbesondere Vertreter der Freien Szene in eine ungewisse Zukunft. Sachsen will am Mittwoch (10.00 Uhr) nun ein erstes Resümee zu seinen Hilfen ziehen, unter anderem zum Stipendienprogramm "Denkzeit".

Der Freistaat hatte zusätzlich zu den Bundeshilfen drei Hilfspakete für die Kultur geschnürt. 

Update, 7. Juli, 16.20 Uhr: Sachsen erwägt Zulassung von Zuschauern in Stadien ab September

In Sachsen könnten vom 1. September an wieder Zuschauer in den Fußballstadien und Hallen zugelassen werden. Das sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden. Mehr dazu >> hier.

Update, 7. Juli, 13.53 Uhr: Volksfeste und Breitensport werden möglich

Weitere Lockerungen werden in Sachsen möglich. Volksfeste und Breitensport werden unter bestimmten Bedingungen wieder möglich sein. Mehr zu dem Thema erfahrt Ihr >>> hier

Update, 7. Juli, 13.30 Uhr: Sachsen will bei Maskenpflicht im Handel bleiben

Sachsen will weiter bei der Maskenpflicht im Handel bleiben. Das kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden an. 

Endgültig sei die neue Schutzverordnung allerdings noch nicht beschlossen. Zunächst soll der Entwurf zur Anhörung freigeben werden. 

Bei der Nutzung im Nahverkehr habe der Mund-Nasen-Schutz ohnehin nicht zur Debatte gestanden. Mit der vom 18. Juli bis Ende August geltenden Verordnung plant Sachsen einige Lockerungen. So dürfen Jahrmärkte und Volksfeste wieder stattfinden, wenn ein Hygiene-Konzept vorliegt. Bei Breiten- und Freizeitsport darf Publikum wieder zuschauen. 

Ein Frau mit einer Mund-Nasen-Bedeckung schaut sich die Auslagen eines Bekleidungsgeschäftes an.
Ein Frau mit einer Mund-Nasen-Bedeckung schaut sich die Auslagen eines Bekleidungsgeschäftes an.  © dpa/Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild

Update, 7. Juli, 12.20 Uhr: Keine neuen Infizierten

Die Fallzahlen in Dresden bleiben weiter konstant: Es gibt insgesamt 627 Infizierte, 615 Genesene und 10 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Titelfoto: dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

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