Coronavirus in Frankfurt und Hessen: Mehr als 3400 neue Corona-Infektionen, 17 weitere Tote

Frankfurt am Main - Die Corona-Krise hat das Land Hessen und die Mainmetropole Frankfurt weiter fest im Griff – TAG24 berichtet in einem Liveticker über die Coronavirus-Pandemie und deren Folgen für das Bundesland.

In einer Intensivstation versorgen Mediziner einen Covid-19-Patienten – die vierte Welle der Coronavirus-Pandemie dauert in Hessen weiterhin an.
In einer Intensivstation versorgen Mediziner einen Covid-19-Patienten – die vierte Welle der Coronavirus-Pandemie dauert in Hessen weiterhin an.  © Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

Bis Mittwoch (3.50 Uhr) wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 433.837 Infektionen mit dem Virus in Hessen bestätigt. Damit erhöhte sich die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vortag um 3485.

Die Zahl der Todesfälle, die in dem Bundesland mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Zusammenhang gebracht werden, stieg im Vergleich zum Vortag um 17 und liegt nun bei 8251.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Hessen, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Bürger im Durchschnitt der letzten sieben Tage, liegt bei 268,4. (Am Vortag lag die Sieben-Tage-Inzidenz für Hessen bei 270,1.)

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Die Landesregierung versorgt die Bevölkerung über eine kostenlose Service-Telefon-Hotline mit Informationen rund um die Corona-Krise und den Lockdown: 0800/5554666 (Montag bis Donnerstag, 8 bis 17 Uhr, Freitags von 8 bis 15 Uhr).

TAG24 wird weiter über die aktuellen Entwicklungen rund um die Coronavirus-Epidemie in Frankfurt und ganz Hessen berichten.

Alle Infos für ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++!

Ältere Infos für Frankfurt und Hessen findest du im Archiv.

Update, 8. Dezember, 12.38 Uhr: Hospitalisierungsinzidenz in Hessen steigt auf 4,53

Die für die jeweils geltenden Corona-Regeln wichtige Hospitalisierungsinzidenz lag am Mittwoch in Hessen nach Angaben des Sozialministeriums bei 4,53, am Dienstag lag der Wert bei 4,21. Eine Woche zuvor hatte die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in Krankenhäusern pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen 4,24 betragen.

Auf den hessischen Intensivstationen lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Mittwoch (Stand: 11.05 Uhr) 302 Menschen. Von ihnen wurden demnach 147 beatmet.

Laut Sozialministerium sind 60,1 Prozent der auf Intensivstationen im Land behandelten Patienten mit Covid-19 nicht oder nicht vollständig gegen das Virus geimpft. 36,8 Prozent sind vollständig geimpft, bei 3,1 Prozent ist der Impfstatus unbekannt.

Update, 8. Dezember, 11.55 Uhr: Impfstoffe erzeugen in Labortest schwache Immunantwort gegenüber Omikron-Variante

Erste Labor-Untersuchungen zur Wirkung von Corona-Impfstoffen gegen Omikron deuten auf eine schwächere Abwehrreaktion gegen die neue Variante des Coronavirus hin.

Die Virologin Sandra Ciesek (43) vom Universitätsklinikum Frankfurt veröffentlichte am Mittwoch erste Ergebnisse auf Twitter, die eine deutlich reduzierte Antikörper-Antwort auf die neue Variante zeigen.

Virologin Sandra Ciesek (43), Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt, hält die Entwicklung von an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffen für sinnvoll.
Virologin Sandra Ciesek (43), Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt, hält die Entwicklung von an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffen für sinnvoll.  © Kay Nietfeld/dpa

Update, 8. Dezember, 6.20 Uhr: Hessen plant vorerst keine Änderungen bei Schulbusbetrieb

Trotz steigender Corona-Infektionszahlen sind in Hessen vorerst keine Änderungen im Schulbusbetrieb geplant. Es gäbe keine wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber, dass Schulbusse als Treiber der Infektionszahlen gelten, erklärte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) nach einer Anfrage aus der AfD-Landtagsfraktion.

Die Landesregierung hätte den entsprechenden Verkehrsbetrieben in den Jahren 2020 und 2021 insgesamt 22 Millionen Euro für zusätzliche Busverkehre in der Corona-Pandemie zur Verfügung gestellt, so Lorz. "Diese zusätzlichen Mittel dienen dazu, die Schülerverkehre zu verstärken sowie die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in den Fahrzeugen zu kontrollieren", erklärte Lorz. Auch der Einsatz von Reisebussen sei durch eine Ausnahmegenehmigung möglich.

Er wies zudem darauf hin, dass für die Schülerverkehre grundsätzlich die Schulträger zuständig seien. Dies sind beispielsweise Städte, Gemeinden oder Landkreise.

Update, 7. Dezember, 19 Uhr: Landtag macht Weg frei für strengere Corona-Regeln in Hessen

Der hessische Landtag hat am Dienstag den Weg frei gemacht für mögliche strengere Corona-Regeln. Mit den Stimmen von CDU, Grünen, SPD und Linken wurde auf Antrag der schwarz-grünen Landesregierung eine epidemische Lage festgestellt.

Nun könnte die Landesregierung nach dem Infektionsschutzgesetz in bestimmten Lebensbereichen die Corona-Maßnahmen weiter verschärfen.

Ministerpräsident Volker Bouffier (69, CDU) hatte als Beispiele Freizeit- und Kultureinrichtungen, ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit oder Regelungen für Weihnachtsmärkte genannt.

Update, 7. Dezember, 13.38 Uhr: Hospitalisierungsinzidenz in Hessen bei 4,21

Die für die jeweils geltenden Corona-Regeln wichtige Hospitalisierungsinzidenz lag am Dienstag in Hessen nach Angaben des Sozialministeriums bei 4,21. Eine Woche zuvor hatte die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in Krankenhäusern pro 100.000 Einwohner 3,94 betragen.

Auf den Intensivstationen in Hessen lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Dienstag (Stand: 12.05 Uhr) 300 Menschen (Vortag: 305). Von ihnen wurden demnach 150 beatmet.

Laut Sozialministerium sind 60,1 Prozent der auf Intensivstationen im Land behandelten Patienten mit Covid-19 nicht oder nicht vollständig gegen das Virus geimpft. 36,8 Prozent sind vollständig geimpft, bei 3,1 Prozent ist der Impfstatus unbekannt.

Update, 7. Dezember, 12.55 Uhr: 3G im ÖPNV in Hessen, NVV zieht positive Bilanz

Knapp zwei Wochen nach dem Start der strengeren Corona-Kontrollen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zieht der Nordhessische Verkehrs-Verbund (NVV) eine positive Bilanz.

Laut Pressesprecherin Sabine Herms gibt es nach wie vor viel Anerkennung und Zustimmung für die Durchsetzung der 3G-Regel zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in Hessen. Danach darf den Nahverkehr nur nutzen, wer nachweislich geimpft, genesen oder getestet ist.

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Fahrgäste stehen an einer Haltestelle vor Kassel vor einer Straßenbahn. In allen Bussen und Bahnen des NVV gilt seit knapp zwei Wochen die 3G-Regel.
Fahrgäste stehen an einer Haltestelle vor Kassel vor einer Straßenbahn. In allen Bussen und Bahnen des NVV gilt seit knapp zwei Wochen die 3G-Regel.  © Swen Pförtner/dpa

Update, 7. Dezember, 11 Uhr: Erste Omikron-Infektion im Landkreis Darmstadt-Dieburg nachgewiesen

Corona-Tests werden in einem Labor ausgewertet: In Hessen wurde eine weitere Infektion mit der Virus-Variante "Omikron" nachgewiesen.
Corona-Tests werden in einem Labor ausgewertet: In Hessen wurde eine weitere Infektion mit der Virus-Variante "Omikron" nachgewiesen.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Der südhessische Landkreis Darmstadt-Dieburg teilte am Dienstag mit, dass erstmals als auch in dieser Region eine Infektion mit der neuartigen Coronavirus-Variante "Omikron" nachgewiesen worden sei.

"Die betroffene Person ist kurz nach der Rückreise aus Südafrika symptomatisch geworden. Der positive Antigen-Schnelltest wurde kurze Zeit später durch einen PCR-Test bestätigt", heißt es wörtlich in der Mitteilung. Sowohl Patient als auch Kontaktpersonen befänden sich derzeit in häuslicher Absonderung, die sie erst nach Ablauf von 14 Tagen mit einem negativen PCR-Test wieder verlassen könnten.

Davor (Stand: 1. Dezember) waren acht "Omikron"-Fälle in Hessen gezählt worden. Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Virus-Variante B.1.1.529 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "besorgniserregend" eingestuft.

Update, 6. Dezember, 6.40 Uhr: Jetzt nur noch mit 2G zum Shoppen in Hessen

Die neuen Regelungen zur Eindämmung der vierten Welle der Coronavirus-Pandemie in Hessen sind zwar schon am Sonntag in Kraft getreten, eine Neuerung wird für die Mehrheit der Hessinnen und Hessen mit Öffnung der Geschäfte am Montag spürbar. Mit der 2G-Regel im Einzelhandel dürfen nur noch Geimpfte und Genesene die Geschäfte betreten. Ausgenommen von dieser Regelung sind nur Geschäfte der Grundversorgung.

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Ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Eintritt nach 2G Regel" steht am Eingang eines Schuhgeschäfts – in Hessen gelten verschärfte Corona-Regeln.
Ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Eintritt nach 2G Regel" steht am Eingang eines Schuhgeschäfts – in Hessen gelten verschärfte Corona-Regeln.  © Georg Wendt/dpa

Update, 4. Dezember, 8.45 Uhr: Neun Corona-Demos in Frankfurt geplant

Mehr als zweitausend Impfgegner, Coronaleugner und Querdenker demonstrierten bereits am vergangenen Samstag in der Innenstadt.
Mehr als zweitausend Impfgegner, Coronaleugner und Querdenker demonstrierten bereits am vergangenen Samstag in der Innenstadt.  © dpa/Boris Rössler

Gegner der Corona-Maßnahmen wollen an diesem Samstag ab 15 Uhr mit einem "Stadtspaziergang" in Frankfurt demonstrieren. Insgesamt sind am Wochenende neun Demonstrationen geplant - darunter auch drei Gegendemonstrationen.

Das Ordnungsamt erließ umfangreiche Auflagen, um Verstöße gegen Corona-Schutzvorschriften auszuschließen. Im gesamten Frankfurter Innenstadtbereich werden Verkehrsbehinderungen und Auswirkungen auf den ÖPNV erwartet.

Die Polizei werde gegen etwaige Auflagenverstöße verhältnismäßig und konsequent vorgehen, heißt es.

Bei ähnlichen Versammlungen an den beiden vergangenen Samstagen waren Verstöße gegen die Abstands- und Maskenpflicht festgestellt worden.

Update, 3. Dezember, 16.58 Uhr: Neue Corona-Regeln: Hessisches Staatstheater sagt Veranstaltungen ab

Das Hessische Staatstheater in Wiesbaden hat wegen der neuen Corona-Regeln des Landes Hessen zahlreiche Veranstaltungen abgesagt. Zudem erklärte das Haus sämtliche Eintrittskarten bis zum 23. Dezember für ungültig.

Um den zuletzt von der Landesregierung geforderten Abstand zwischen den Zuschauern zu gewährleisten, müssten die betroffenen Vorstellungen storniert und mit einem geändertem Saalplan ab Montag wieder neu in den Verkauf gegeben werden, begründete eine Sprecherin am Freitag die Entscheidung.

Erst am Vortag hatte das Schauspiel Frankfurt mitgeteilt, bis zum 9. Dezember komplett zu schließen.

Titelfoto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

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