Coronavirus in Hamburg: Inzidenz steigt, 14 neue Todesfälle

Hamburg/Kiel/Hannover – Das Coronavirus hat das Land seit mehr als einem Jahr fest im Griff. Die Zahlen im Norden steigen langsam wieder an. Experten sprechen von einer drohenden vierten Welle.

Das Corona-Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wurde Ende August geschlossen.
Das Corona-Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wurde Ende August geschlossen.  © Christian Charisius/dpa

In Hamburg sind mittlerweile 89.711 Menschen an dem Covid-19-Virus erkrankt, in Schleswig-Holstein sind 73.254 Fälle bekannt, in Bremen 30.884 in Mecklenburg-Vorpommern 47.648 und in Niedersachsen 289.240 Covid-19-Fälle (Stand 19. September, 16 Uhr).

Im Dezember 2020 wurde erneut ein bundesweiter Lockdown beschlossen, der auch im neuen Jahr immer wieder verlängert wurde.

Angesichts niedriger Infektionszahlen wurden in den verschiedenen Bundesländern inzwischen immer mehr Lockerungen der Corona-Verordnungen beschlossen.

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Vielerorts haben Schulen und Kitas wieder geöffnet, auch Freibäder, Restaurants und sogar Discos dürfen unter Auflagen Besucher empfangen.

Alle weiteren Informationen dazu findet Ihr in unserem +++ Coronavirus-Liveticker +++.

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 im Norden gibt es hier:

Update, 19. September, 16.39 Uhr: Corona-Inzidenz in MV leicht gestiegen

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern bleiben die Corona-Zahlen bei minimalen Veränderungen weitgehend stabil. Nach 22 bestätigten Neuinfektionen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock auf 31,8 leicht an.

Am Tag zuvor hatte der Wert bei 31,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen gelegen. Am Samstag waren 61 Neuinfektionen gemeldet worden, am Sonntag vor einer Woche 45.

Die Corona-Ampel-Karte des Landes weist weiter alle Landkreise mit Grün aus, auch in Nordwestmecklenburg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen unter dem Schwellenwert von 50.

In den Krankenhäusern des Landes sind nach Angaben des Landesamtes unverändert 36 Covid-Patienten. Die Hospitalisierungs-Inzidenz, maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, sank von 0,9 auf 0,7 Neuaufnahmen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. 13 Erkrankte werden noch immer auf einer Intensivstation behandelt. Es wurde kein neuer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 1.045.851 Mecklenburger und Vorpommern oder 64,9 Prozent der Einwohner des Landes. 61,5 Prozent und damit 991.197 Menschen besitzen einen vollständigen Impfschutz.

Update, 19. September, 15.22 Uhr: Kaum Verstöße gegen Corona-Regeln auf der Reeperbahn

Im Fenster einer Kiez-Kneipe hängt ein Zettel zur 2G-Regel.
Im Fenster einer Kiez-Kneipe hängt ein Zettel zur 2G-Regel.  © Markus Scholz/dpa

Hamburg – Trotz voller Straßen, Bars und Restaurants haben sich die Besucher auf der Reeperbahn am Wochenende weitgehend an die Corona-Regeln gehalten.

In der Nacht zu Samstag seien in der Spitze rund 11.000 Feiernde unterwegs gewesen und in der Nacht darauf in der Spitze bis zu 25.000 Menschen, wie eine Polizeisprecherin am Sonntag in Hamburg sagte.

Dabei sei es vor allem vor Lokalen, die nur genesene und geimpfte Besucher zugelassen haben, wegen der Kontrollen zu Menschentrauben gekommen. Das hätten die Beamten aber durch Gespräche lösen und so die Besucherströme entzerren können.

Corona in Baden-Württemberg: Sieben-Tage-Inzidenz bleibt auf hohem Niveau
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Darüber hinaus wurden in der Nacht zu Samstag sechs Verstöße gegen das Alkoholmitführ- oder das Alkoholausschankverbot festgestellt.

In der Nacht zu Sonntag wurde nur ein Verstoß gegen das Alkoholmitführgebot aufgenommen. An beiden Tagen sei die Außengastronomie des Kiezes zu 100 Prozent ausgelastet gewesen.

Update, 19. September, 14.55 Uhr: Gesundheitsbehörde ruft Vereine zu Impfaktionen auf

Hamburg – Die Hamburger Gesundheitsbehörde hat Organisationen und Vereine zu Impfaktionen aufgerufen. Senatorin Melanie Leonhard (SPD) appellierte am Sonntag an die Bürger: "Wenn Sie beispielsweise in einem Verein engagiert sind, können Sie eine eigene Impfaktion organisieren, um bisher nicht Geimpfte zu erreichen."

Wer vor Ort gut vernetzt sei und sich zutraue, bisher ungeimpfte Personen zu erreichen, könne eine lokale Aktion in Zusammenarbeit mit einem niedergelassenen Arzt veranstalten. Sollte das nicht möglich seien, könne auch ein mobiles Impfteam der Stadt Hamburg in Anspruch genommen werden. Vereine mit geeigneten Räumlichkeiten können sich unter corona@soziales.hamburg.de per Mail an die Behörde wenden.

80 Prozent der impffähigen Bevölkerung Hamburgs beziehungsweise 70,5 Prozent der Gesamtbevölkerung sind schon mindestens einmal geimpft, aber Tausende Hamburger könnten sich noch impfen lassen. "Ich möchte Sie einladen, sich noch vor den Herbstferien mit dem Thema zu beschäftigen und eines der vielen Impfangebote zu nutzen", erklärte Leonhard.

Es gebe jeden Tag etliche Neuinfektionen in Hamburg, die Erfahrungen der vergangenen Monate zeigten jedoch, dass eine Impfung wirksam vor einem schweren Krankheitsverlauf schütze.

Update, 19. September, 12.43 Uhr: Corona-Inzidenz steigt leicht - RKI meldet 14 neue Todesfälle

Hamburg – Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht gestiegen, gleichzeitig hat die Zahl der Todesfälle sprunghaft zugenommen. So meldete das Robert Koch-Institut am Sonntagmorgen 14 neue Tote. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich dem Institut zufolge auf 1691.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg zudem von 67,4 am Vortag leicht auf 68,0, wie die Gesundheitsbehörde am Sonntag mitteilte. Vor einer Woche hatte der Wert noch 84,6 betragen.

Seit dem 10. September und bis zum Samstag war die Tendenz in Hamburg noch rückläufig. Den Angaben zufolge kamen am Sonntag 144 neu nachgewiesene Ansteckungen hinzu. Das sind 6 weniger als am Samstag und 11 mehr als vor einer Woche.

Bundesweit ging die Sieben-Tage-Inzidenz den sechsten Tag in Folge zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Sonntagmorgen mit 70,5 an. Am Vortag hatte die Inzidenz 72,0 betragen, vor einer Woche 80,2.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 89.711 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 83.500 von ihnen gelten dem RKI zufolge als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 132 Covid-19-Patienten behandelt, 7 weniger als am Donnerstag; 48 von ihnen lagen auf Intensivstationen, 3 weniger als am Vortag.

Bis einschließlich Freitag wurden 1.306.253 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 70,5 Prozent der Einwohner. 1.232.920 Menschen oder 66,6 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft.

Damit kommt die Hansestadt im Ländervergleich auf Platz 4. Nur Bremen, das Saarland und Schleswig-Holstein haben eine höhere Quote. Bundesweit sind 67,1 der Bevölkerung wenigstens einmal und 62,9 Prozent vollständig geimpft.

Update, 19. September, 11.02 Uhr: Weiter leicht rückläufige Corona-Inzidenzen im Nordwesten

Hannover - In Niedersachsen und Bremen ist das Corona-Infektionsgeschehen weiterhin leicht rückläufig - eine deutliche Abnahme der Neuansteckungen ist aber nach wie vor nicht in Sicht. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen sank die Sieben-Tage-Inzidenz im niedersächsischen Landesschnitt auf zuletzt 58,3.

Am Vortag hatte die Zahl hinzu gekommener Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche mit 59,1 geringfügig höher gelegen, am Freitag hatte sie 61,8 betragen. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger wurden nicht gemeldet.

In Bremen ging die Sieben-Tage-Inzidenz laut Stand vom Sonntag auf 104,8 zurück, nach 105,9 am Samstag. Das kleinste Bundesland hat damit jedoch weiter den höchsten Wert unter allen Bundesländern, vor Baden-Württemberg und Bayern. Es gab zudem einen weiteren Todesfall.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen stagnierte wie schon am Samstag bei 4,7. Keine Änderung gab es beim Anteil der Intensivbetten-Belegung, sie blieb bei 5,7 Prozent - hier ist der Schwellenwert von 5 Prozent für die erste Warnstufe nun den siebten Tag in Folge überschritten. Weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt mindestens fünf Tage lang die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 50 überschreitet, sind zum Beispiel Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich.

Weiter ausschlaggebend sind die Zahlen der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im landesweiten Durchschnitt sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.

Update, 18. September, 16.55 Uhr: Corona-Inzidenz in MV erneut leicht gesunken

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Ausbreitung des Coronavirus weiter leicht abgeschwächt. Nach 61 bestätigten Neuinfektionen ging die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonnabend nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock auf 31,5 zurück. Am Tag zuvor hatte der Wert bei 32,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen gelegen. Am Freitag waren 77 Neuinfektionen gemeldet worden, am Samstag vor einer Woche 62.

Die Corona-Ampel-Karte des Landes weist jetzt alle Landkreise mit Grün aus, auch in Nordwestmecklenburg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen unter dem Schwellenwert von 50.

In den Krankenhäusern des Landes sind nach Angaben des Landesamtes unverändert 36 Covid-Patienten. Die Hospitalisierungs-Inzidenz, maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, sank von 1,1 auf 0,9 Neuaufnahmen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. 13 Erkrankte werden auf einer Intensivstation behandelt, einer weniger als am Tag zuvor. Es wurde ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts 1.045.851 Mecklenburger und Vorpommern oder 64,9 Prozent der Einwohner des Landes. 61,5 Prozent und damit 991.197 Menschen besitzen einen vollständigen Impfschutz.

Update, 18. September, 12.31 Uhr: Corona-Inzidenz sinkt weiter - Zwei Drittel vollständig geimpft

Hamburg – Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche ging von 68,9 auf 67,4 zurück, wie die Gesundheitsbehörde am Samstag mitteilte.

Vor einer Woche hatte der Wert noch 86,4 betragen. Seit dem 10. September ist die Tendenz in Hamburg rückläufig. Den Angaben zufolge kamen am Samstag 150 neu nachgewiesene Ansteckungen hinzu. Das sind 15 weniger als am Freitag und 28 weniger als vor einer Woche.

Bundesweit ging die Sieben-Tage-Inzidenz den fünften Tag in Folge zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Samstagmorgen mit 72,0 an. Am Vortag hatte die Inzidenz 74,4 betragen, vor einer Woche 82,8.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 89.567 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 83.400 von ihnen gelten dem RKI zufolge als genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich dem Institut zufolge um 2 auf 1677.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 132 Covid-19-Patienten behandelt, 7 weniger als am Donnerstag; 48 von ihnen lagen auf Intensivstationen, 3 weniger als am Vortag.

Bis einschließlich Freitag wurden 1.306.253 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das sind laut RKI 70,5 Prozent der Einwohner. 1.232.920 Menschen oder 66,6 Prozent der Hamburger sind vollständig geimpft.

Damit kommt die Hansestadt im Ländervergleich auf Platz 4. Nur Bremen, das Saarland und Schleswig-Holstein haben eine höhere Quote. Bundesweit sind 67,1 der Bevölkerung wenigstens einmal und 62,9 Prozent vollständig geimpft.

Update, 18. September, 10.45 Uhr: Corona-Inzidenzen in Niedersachsen und Bremen sinken

Hannover – Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen schwächt sich weiter ab. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am Samstag im Landesdurchschnitt bei 59,1 - so viele Menschen pro 100.000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Virus an. Am Freitag hatte der Wert bei 61,8 gelegen. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Es wurden landesweit 719 neue Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet. Sieben Todesfälle kamen hinzu, so dass die Gesamtzahl auf 5909 stieg.

In Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag von 108,9 auf 105,9. Das kleinste Bundesland hat damit weiter den höchsten Wert unter den Bundesländern.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen stagnierte auch am Samstag bei 4,7. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken stieg dagegen leicht auf 5,7 Prozent der Gesamtkapazität, nach 5,3 Prozent am Vortag. Damit bleibt in dieser Kategorie der Schwellenwert von 5 Prozent für die erste Warnstufe den sechsten Tag in Folge überschritten, weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 50 überschreitet, sind zum Beispiel Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich.

Weiter ausschlaggebend sind die Zahlen der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im landesweiten Durchschnitt sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.

Update, 17. September, 21.40 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 39,6

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist leicht gesunken.

Am Freitag lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 39,6 - nach 40,4 am Donnerstag. Eine Woche zuvor hatte die Landesmeldestelle sie mit 44,6 angegeben.

Innerhalb eines Tages wurden 160 neue Corona-Fälle gemeldet, wie aus den Daten vom Freitagabend hervorgeht. Tags zuvor waren es 206, am Freitag der vergangenen Woche 179.

Es wurden seit Donnerstag zwei weitere Corona-Todesfälle registriert. Die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie liegt damit nun bei 1677. In den Krankenhäusern werden derzeit 65 Covid-19-Patienten behandelt - 21 von ihnen liegen auf der Intensivstation. Neun Patienten werden dort beatmet.

Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Land weiterhin in Neumünster mit 88,9 - am niedrigsten nun in Schleswig-Flensburg mit 15,8.

Update, 17. September, 21.36 Uhr: Neue Corona-Verordnung: Masken auf privaten Feiern und im Wahllokal

Hamburg - Der Hamburger Senat hat am Freitag seine Corona-Verordnung geändert.

Nach den neuen Bestimmungen, die ab Samstag gelten, dürfen an privaten Feiern in Innenräumen höchstens 50 und im Freien 100 Personen teilnehmen. Vollständig geimpfte und genesene Menschen werden dabei nicht mitgezählt, die ungeimpften brauchen jedoch einen negativen Testnachweis.

In Innenräumen außerhalb der privaten Wohnung gilt Maskenpflicht, sofern die Gäste sich im Raum bewegen. Das Tanzen ist erlaubt. Mittanzen dürfen auch bis zu zehn ungeimpfte Gäste.

Das Hamburger Oberverwaltungsgericht hatte im August das grundsätzliche Tanzverbot auf einer Hochzeitsfeier für unrechtmäßig erklärt. Im September entschieden die Richter, dass auf einer großen Geburtstagsfeier in einer angemieteten Räumlichkeit nur mit Maske getanzt werden dürfe, auch wenn alle Tänzer geimpft oder genesen sind. Das Gericht wies zugleich darauf hin, dass die Abgrenzung zwischen einer privaten Feier und einer Veranstaltung schwierig sei.

Der Senat legte jetzt auch fest, dass bei der Bundestagswahl grundsätzlich Maskenpflicht im Wahllokal gilt. Wähler, die eine Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht tragen können, brauchen ein ärztliches Attest. Wahlhelfer und -beobachter, die keine Maske tragen können, müssen Impfung, Genesung oder einen tagesaktuellen PCR-Test nachweisen. Außerdem müssen sie ihre Kontaktdaten angeben.

Die Verordnung gilt vorerst nur bis zum 25. September, wie Senatssprecher Marcel Schweitzer mitteilte. Damit läuft sie einen Tag vor der Wahl aus.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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