Coronavirus in Hamburg: Inzidenz steigt weiter stark - 7814 neue Fälle

Hamburg/Kiel/Hannover/Bremen/Schwerin – Die vierte Welle ist da! Das Coronavirus bestimmt das Leben in Norddeutschland seit bald zwei Jahren.

Im Norden gilt meist flächendeckend 2G.
Im Norden gilt meist flächendeckend 2G.  © Daniel Reinhardt/dpa

In Hamburg sind mittlerweile 233.888 Menschen an dem Covid-19-Virus erkrankt, in Schleswig-Holstein sind 199.375 Fälle bekannt, in Bremen 79.894, in Mecklenburg-Vorpommern 135.110 und in Niedersachsen 601.705 Covid-19-Fälle (Stand 27. Januar, 13.21 Uhr).

Nach zwischenzeitlichen Lockerungen haben alle Bundesländer ihre Maßnahmen wieder verschärft. Für die meisten Bereiche gilt Zugang nur für Geimpfte und Genesene.

Alle weiteren Informationen dazu findet Ihr in unserem +++ Coronavirus-Liveticker +++.

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Coronavirus Trotz oder wegen Omikron? Dänemark und England sagen Corona-Maßnahmen "Auf Wiedersehen"

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 in Hamburg und der Metropolregion gibt es hier.

Update, 27. Januar, 13.21 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt weiter stark - 7814 neue Fälle

Ärzte und Pflegekräfte betreuen Patienten in einem der Behandlungszimmer der Intensivstation. In Hamburg ist die Corona-Inzidenz am Donnerstag auf 2124,8 gestiegen. (Symbolfoto)
Ärzte und Pflegekräfte betreuen Patienten in einem der Behandlungszimmer der Intensivstation. In Hamburg ist die Corona-Inzidenz am Donnerstag auf 2124,8 gestiegen. (Symbolfoto)  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Hamburg - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg steigt weiter stark. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der gemeldeten Ansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche am Donnerstag mit 2124,8 an - nach 2051,3 am Mittwoch und 1476,3 vor einer Woche.

Insgesamt wurden binnen eines Tages 7814 Fälle neu erfasst - 1255 mehr als am Mittwoch und 1400 mehr als vor einer Woche. Nach den vorliegenden Daten haben sich damit in der Hansestadt seit Februar 2020 mindestens 233.888 Menschen infiziert - davon gelten 147.300 nach Schätzungen als genesen.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen stieg Stand Mittwoch um 3 auf 2095.

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Auf Basis einer anderen Berechnungsmethode gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag für Hamburg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1616,2 an. Hamburg hat damit hinter Berlin die bundesweit höchste Inzidenz.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden am Donnerstag laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und- Notfallmedizin (Divi) 72 Covid-19-Patienten behandelt, 7 weniger als am Vortag.

42 von ihnen mussten invasiv beatmet werden, 2 weniger als am Vortag. Die Gesundheitsbehörde gab die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt (Stand Mittwoch) mit 535 an - 17 weniger als am Vortag.

81,0 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger sind laut RKI mindestens einmal geimpft. Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben demnach 79,1 Prozent. Eine Auffrischungsimpfung erhielten bisher 49,8 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner.

Update, 27. Januar, 10.58 Uhr: Corona-Inzidenz in Niedersachsen steigt auf fast 800

Hannover - Die maßgeblichen Werte zur Beschreibung der Coronalage in Niedersachsen sind alle erneut gestiegen. Nach Angaben der Landesregierung lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 798,8 nach 770,1 am Vortag.

So viele Menschen je 100.000 Einwohner infizierten sich binnen einer Woche neu mit dem Virus. Laut Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) kamen 13.535 Neuansteckungen hinzu, acht Todesfälle wurden registriert.

Zentraler Indikator für die Bewertung der niedersächsischen Corona-Lage ist die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz. Sie gibt an, wie viele Infizierte innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet neu ins Krankenhaus kamen.

Der Wert wuchs von 7,3 auf 7,4. Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten in den Klinken erhöhte sich von 5,2 auf 5,4 Prozent.

Unter allen Kommunen hatte nach Angaben der Landesregierung die Stadt Salzgitter die höchste Sieben-Tage-Inzidenz, hier wurde ein Wert von 1394,1 gemeldet. Darauf folgten am Donnerstag Delmenhorst (1389,6) und der Landkreis Oldenburg (1261,9).

Update, 27. Januar, 6.15 Uhr: Neue Corona-Landesverordnung bringt zahlreiche Änderungen

Schwerin - Von diesem Donnerstag an gelten aufgrund der neuen Corona-Landesverordnung in Mecklenburg-Vorpommern Lockerungen für die Kulturszene, den nicht vereinsbasierten Sport und die Testpflicht bei 2G plus. In der Gastronomie schärfte Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) hingegen nach.

Künftig werden nach Angaben der Landesregierung auch dann Museen, Theater, Kinos, Tanzschulen und der nicht vereinsgebundene Sport - wie zum Beispiel Yoga-Studios - geöffnet bleiben können, wenn die Corona-Ampel des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lagus) mit Rot die höchste Stufe erreicht.

In der Gastronomie gilt im Unterschied zur bisherigen Regelung auch bei Corona-Warnstufe Gelb 2G plus statt 2G und in Stufe Grün 2G statt wie zuvor 3G. Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann Restaurants und Kneipen diesen Regeln zufolge also in keinem Fall besuchen.

Die ausgeweiteten 2G plus-Regeln haben jedoch für Geimpfte und Genesene weniger Auswirkungen, da die Testpflichten gelockert wurden.

Nicht mehr testen müssen sich demnach ab Donnerstag bei 2G plus zusätzlich zu den Geboosterten auch Zweifach-Geimpfte ab zwei Wochen bis 90 Tage nach dem Erhalt des vollständigen Grundschutzes und Genesene vom 28. bis 90. Tag ab dem Datum des positiven Tests.

Update, 26. Januar, 20.42 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein übersteigt 1000er Marke

Kiel - Erstmals hat die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein die Marke von 1000 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten. Nach Angaben der Landesmeldestelle von Mittwoch lag der Wert bei 1008,2. Am Vortag hatte er noch 959,0 und am Mittwoch vergangener Woche 844,9 betragen.

Die Zahl der registrierten Neuinfektionen stieg von 5730 am Dienstag ein weiteres Mal deutlich auf 6117. Am Mittwoch vor einer Woche waren es 5459 neue Ansteckungen gewesen. Die für Corona-Maßnahmen wichtige Hospitalisierungsinzidenz, die angibt, wie viele Corona-Kranke je 100.000 Menschen innerhalb einer Woche in Kliniken kamen, blieb mit 6,25 fast konstant (Dienstag: 6,36).

Auch bei der Zahl der in Krankenhäusern liegenden Covid-19-Patienten veränderte sich mit 339 kaum etwas - am Dienstag waren es 338. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten auf Intensivstationen nahm hingegen wieder um 5 auf 50 zu. Von ihnen mussten unverändert 31 beatmet werden.

Ungewöhnlich hoch ist die Zahl der Menschen, die binnen eines Tages im Zusammenhang mit dem Virus starben: elf. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie auf 1953. Die Zahl der seither Genesenen gab die Landesmeldestelle mit 130.600 an.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnete am Mittwoch weiterhin der Kreis Stormarn mit 1798,9, gefolgt von Flensburg mit 1214,2. Unverändert ganz hinten liegt hier der Kreis Dithmarschen mit einem Wert von jetzt 525,3.

Update, 26. Januar, 18.58 Uhr: Corona-Ausbruch in Pflegeeinrichtung in Flensburg

Flensburg - Bei einem Corona-Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung in Flensburg haben sich 26 Bewohner und 8 Mitarbeiter angesteckt. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, waren zwei positive Schnelltests bei Mitarbeitenden am 19. Januar der Ausgangspunkt.

Zwei Tage später hatte dann auch eine Bewohnerin einen positiven Test. Insgesamt seien daraufhin knapp 160 Menschen getestet worden. Da nahezu alle Mitarbeiter und Bewohner einen Impfschutz hätten, handele es sich bisher überwiegend um milde Verläufe, teilte die Stadt weiter mit.

Lediglich eine vorerkrankte Bewohnerin sei im Krankenhaus. "Die Betroffenen wurden isoliert und werden weiter mit Vollschutz versorgt", hieß es.

Update, 26. Januar, 18.28 Uhr: Hamburg beendet Pilotprojekt mit PCR-Lolli-Tests an Schulen

Hamburg - Hamburg beendet ein Pilotprojekt mit PCR-Lolli-Tests. Hintergrund seien die gestiegenen Infektionszahlen und die damit verbundene starke Auslastung der PCR-Testverfahren, teilte die Schulbehörde am Mittwoch mit. Es sei den Laboren ab Februar nicht mehr möglich, den reibungslosen Ablauf der PCR-Lolli-Tests zu gewährleisten.

Beim Projektstart im August vergangenen Jahres hatte die Schulbehörde erklärt, dass die Kinder bei den PCR-Lolli-Tests 30 Sekunden lang auf einem Abstrichtupfer lutschen. Das sollte für sie leichter zu handhaben sein. Anschließend würden Proben einer Schulklasse gemeinsam in einem Labor untersucht.

Nun hieß es, die neun teilnehmenden Sonder- und Grundschulen werden ab 1. Februar wieder an drei Tagen pro Woche Schnelltests einsetzen.

Update, 26. Januar, 17.57 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz klettert im Nordosten weiter

Rostock - Während die Corona-Inzidenz wegen der Omikron-Variante des Coronavirus in Mecklenburg-Vorpommern weiter anzieht, ist die Lage in den Krankenhäusern nicht derart dynamisch.

Am Mittwoch meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) eine um 51,2 Zähler höhere Sieben-Tage-Inzidenz bei nun 955,8 Infizierten pro 100.000 Einwohner in einer Woche. In den vergangenen 24 Stunden gab es demnach 3280 registrierte Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 608,4 gelegen. Bundesweit gab das Robert Koch-Institut (RKI) den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 940,6 an.

In den Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns sank die Zahl der Patienten um 4 auf 246. Auch auf den Intensivstationen entspannte sich die Lage weiter. Aktuell werden dem Landesamt zufolge 63 Covid-Patienten intensivmedizinisch behandelt und damit einer weniger als am Vortag und 18 weniger als vor einer Woche.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen verharrte am Mittwoch bei 6,6. Vier Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Gesamtzahl der Opfer seit Beginn der Pandemie auf 1629 stieg.

Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ist die Inzidenz bei den Kindern und Jugendlichen deutlich höher - bei einer sehr geringen Zahl an Krankenhauseinweisungen. Laut dem Lagus-Bericht für Minderjährige erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz in der Altersgruppe von 0 bis 17 Jahre am Mittwoch den Wert von 2297.

Regional liegen die Inzidenzzahlen jedoch stellenweise deutlich über dem Durchschnitt. Seit Jahresbeginn kamen jedoch nur 19 Kinder und Jugendliche wegen Covid-19 ins Krankenhaus.

Laut RKI haben bis Mittwoch 73,4 Prozent der Menschen im Nordosten mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Im Vergleich zum Vortag gab es keine Veränderung. Über den vollständigen Grundschutz nach zwei Spritzen verfügen 72,1 Prozent, eine Auffrischungsimpfung haben demnach 49 Prozent. Geringfügige Steigerungen zum Vortag sind zu erkennen.

Update, 26. Januar, 12.47 Uhr: Schwesig verteidigt strenge Corona-Politik: "Haben weniger Tote"

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) macht auf die sinkende Todesrate aufmerksam.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) macht auf die sinkende Todesrate aufmerksam.  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat ihre im Bundesvergleich strenge Corona-Politik im Landtag verteidigt.

Im Bundesland habe es bezogen auf die Einwohnerzahl in der Pandemie bislang weniger Todesopfer gegeben als in vielen anderen Bundesländern, obgleich die Risiken im Nordosten mit der bundesweit ältesten Bevölkerung besonders hoch seien, sagte Schwesig am Mittwoch in einer Regierungserklärung.

In Mecklenburg-Vorpommern wurden ihr zufolge bislang 100 Todesopfer je 100.000 Einwohner gezählt (Stand: 25. Januar). "Das ist der viertniedrigste Wert in Deutschland", sagte Schwesig unter Berufung auf das Statistik-Portal Statista.

Der Bundesdurchschnitt liege bei 141. In den anderen ostdeutschen Bundesländern gebe es noch deutlich mehr Todesopfer: in Sachsen 341 je 100.000 Einwohner, in Thüringen 300, in Sachsen-Anhalt 208 und in Brandenburg 196.

Die Corona-Maßnahmen sind in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich der Bundesländer immer wieder als besonders streng aufgefallen. Nach Protesten aus der Kultur wurden für den Bereich am Dienstag Lockerungen beschlossen, die in Nachbarbundesländern wie Hamburg und Berlin schon seit Längerem Normalität sind.

Trotz aktuell gesunkener Zahlen von Covid-Patienten in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen in MV warb die Regierungschefin weiterhin für eine Corona-Politik der Vorsicht. Wie lange das anhält, sei mit Blick auf Omikron leider nicht klar.

Schwesig appellierte einmal mehr, sich impfen zu lassen. Von den besonders gefährdeten über 60-Jährigen seien noch immer rund 67.000 im Land nicht geimpft sagte sie. Das seien mehr als die Stadt Neubrandenburg Einwohner habe. Positiv sei, dass sich bei einer Abfrage an den Schulen 3000 Schüler gemeldet hätten, die sich bei mobilen Aktionen dort impfen lassen möchten.

Update, 26. Januar, 12.39 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz übersteigt 2000 - 6559 neue Fälle

Mehr als 6559 Neuinfektionen sind in Hamburg erfasst worden.
Mehr als 6559 Neuinfektionen sind in Hamburg erfasst worden.  © Marcus Brandt/dpa

Hamburg – Mit mehr als 6500 neuen Corona-Infektionen an einem Tag ist Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz auf über 2000 gestiegen.

Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der gemeldeten Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Mittwoch (Stand: 12.00 Uhr) mit 2051,3 an - nach 1999,4 am Dienstag und 1337,1 vor einer Woche.

In Hamburg wurden laut Gesundheitsbehörde binnen eines Tages 6559 Fälle neu erfasst - 104 weniger als am Dienstag, aber 988 mehr als vor einer Woche. Nach den vorliegenden Daten haben sich damit in der Hansestadt seit Februar 2020 mindestens 226.074 Menschen infiziert - davon gelten 143.000 nach Schätzungen als genesen.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden am Mittwoch (Stand 11.15 Uhr) laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und- Notfallmedizin (Divi) 79 Covid-19-Patienten behandelt, drei mehr als am Vortag. 44 von ihnen mussten invasiv beatmet werden. Die Gesundheitsbehörde gab die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt - Stand Dienstag - mit 552 an. Das waren 22 mehr als am Vortag.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde wurden aus technischen Gründen am Dienstag keine Daten aus Hamburg an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt. Entsprechend sind keine Vergleiche mit anderen Bundesländern möglich. Bundesweit meldete das RKI 164.000 neue Corona-Fälle - so viele wie noch nie. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das Institut auf Basis einer anderen Berechnungsmethode bundesweit mit 940,6 an - nach 894,3 am Vortag.

80,9 Prozent der Hamburger sind laut RKI mindestens einmal geimpft. Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben demnach 79,0 Prozent. Eine Auffrischungsimpfung erhielten bisher 49,3 Prozent der Einwohner.

Update, 26. Januar, 11 Uhr: Weiterhin steigende Corona-Zahlen in Niedersachsen

Hannover – Die aktuelle Corona-Infektionswelle schlägt sich immer mehr auch in den Zahlen für den Nordwesten nieder.

Laut Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg die Sieben-Tage-Inzidenz für Niedersachsen bis zum Mittwoch auf 770,1. So viele Menschen je 100.000 Einwohner infizierten sich binnen einer Woche neu mit dem Virus. Tags zuvor hatte der Wert noch bei 752,2 gelegen.

Auch in absoluter Betrachtung nahmen die Neuansteckungen weiter zu - von 10.005 am Dienstag auf zuletzt 10.937. Es wurden außerdem drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung registriert.

Zentraler Indikator für die Bewertung der niedersächsischen Corona-Lage ist die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz. Sie gibt an, wie viele Infizierte innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet neu ins Krankenhaus kamen. Der Wert wuchs von 6,9 auf 7,3. Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten in den Klinken erhöhte sich von 4,9 auf 5,2 Prozent.

Unter allen Kommunen hatte nach Angaben der Landesregierung abermals die Stadt Delmenhorst die höchste Sieben-Tage-Inzidenz, hier wurde ein Wert von 1487,7 gemeldet. Darauf folgten am Mittwoch Salzgitter (1287,2) und der Kreis Harburg (1273,4).

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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