Coronavirus in Hamburg: Punkt 12 gibt es neue Impftermine

Hamburg/Kiel/Hannover – Das Coronavirus hat das Land seit mehr als einem Jahr fest im Griff. Die Zahlen im Norden sinken jedoch wieder. Die dritte Welle scheint gebrochen.

Menschen stehen vor dem Corona-Impfzentrum an den Hamburger Messehallen.
Menschen stehen vor dem Corona-Impfzentrum an den Hamburger Messehallen.  © Christian Charisius/dpa

In Hamburg sind mittlerweile 77.016 Menschen an dem Covid-19-Virus erkrankt, in Schleswig-Holstein sind 63.462 Fälle bekannt, in Bremen 27.174 in Mecklenburg-Vorpommern 44.086 und in Niedersachsen 259.431 Covid-19-Fälle (Stand 15. Juni, 19.51 Uhr).

Am 16. Dezember 2020 wurde erneut ein bundesweiter Lockdown beschlossen, der auch im neuen Jahr immer wieder verlängert wurde.

Angesichts niedriger Infektionszahlen beschließen inzwischen aber immer mehr Bundesländer Lockerungen ihrer Corona-Verordnungen. Vielerorts haben Schulen und Kitas wieder geöffnet, auch Freibäder, Restaurants und sogar Discos dürfen unter Auflagen wieder Besucher empfangen.

Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz sinkt unter 10
Coronavirus Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz sinkt unter 10

Weiterhin gilt eine bundesweite Maskenpflicht in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr und teilweise auf den Straßen und Plätzen.

Alle weiteren Informationen dazu findet Ihr in unserem +++ Coronavirus-Liveticker +++.

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 im Norden gibt es hier:

Update, 16. Juni, 12.07 Uhr: 52 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz leicht gesunken

Hamburg - Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Mittwoch um 52 Fälle erhöht. Das sind 15 mehr als am Dienstag, aber 9 weniger als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, sank nach Angaben der Gesundheitsbehörde von 15,1 auf 14,6 (Stand: 16.6., 11.50 Uhr). Vor einer Woche hatte der Wert 18,4 betragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Inzidenz am Mittwoch für Hamburg mit 12,2 an.

Laut RKI stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen um 1 auf 1581. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie laut Gesundheitsbehörde nachweislich 77.016 Bürger der Hansestadt mit Sars-CoV-2 infiziert. Davon gelten nach RKI-Schätzungen 74.400 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Dienstag 51 Covid-19-Patienten behandelt, zwei weniger als am Montag und 14 weniger als vor einer Woche. Auf den Intensivstationen lagen im Vergleich zu Montag unverändert 29 Corona-Kranke. Vor einer Woche waren es noch 34.

Die Zahl der bis einschließlich Dienstag mindestens einmal gegen das Coronavirus Geimpften gab das RKI mit 850.648 an. Als vollständig geimpft gelten inzwischen 492.332 Hamburger.

Update, 16. Juni, 9.19 Uhr: Inzidenzwert in Niedersachsen sinkt - Fünf Landkreise bei Null

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist am Mittwoch weiter gesunken und liegt deutlich unter der Marke von 10. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden 7,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche registriert. Am Dienstag hatte der landesweite Wert noch bei 8,5 gelegen. Außerdem meldete das RKI 112 Neuinfektionen, die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 3 auf 5709.

In den fünf Landkreisen Helmstedt, Lüchow-Dannenberg, Ammerland, Friesland und Wesermarsch lag die Inzidenz den Angaben nach bei Null. Den höchsten Sieben-Tages-Wert wies weiterhin die Stadt Delmenhorst auf mit 33,5.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 11,2. Dort wurden neun Neuinfektionen und ein Todesfall verzeichnet.

Update, 16. Juni, 6.47 Uhr: Neue Impftermine in Hamburg

Hamburg - Erneut gibt es in Hamburg kurzfristig neue Impftermine. Insgesamt sind es 8000, die am Mittwoch ab 12 Uhr vergeben werden.

Da es der Impfstoff von AstraZeneca ist, richtet sich das Angebot nur an alle über 60 Jahren. Weiteres lest Ihr im Artikel "Hamburg vergibt kurzfristig 8000 neue Impftermine".

Die Impfungen finden in den Messehallen statt.
Die Impfungen finden in den Messehallen statt.  © Marcus Brandt/dpa

Update, 15. Juni, 19.51 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein liegt bei 7,0

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Schleswig-Holstein auf 7,0 gefallen. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel von Dienstag (15. Juni, 18.39 Uhr) hervor.

Am Vortag hatte der Wert noch bei 8,1 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen. Bundesweit betrug die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut am Dienstagmorgen 15,5.

In Schleswig-Holstein kamen innerhalb eines Tages 23 neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 45. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wurden bislang 1618 Todesfälle registriert, womit ein weiterer Mensch starb.

Die Zahl der Menschen, die sich mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge wie am Vortag bei 40. Auf Intensivstationen wurden 23 Corona-Patienten behandelt - auch diese Zahl hat sich seit Montag nicht geändert; 20 von ihnen wurden beatmet (+1).

Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind weiterhin die Kreise Pinneberg (14,6) und Stormarn (13,5). Am besten bleibt die Lage in Flensburg: Dort liegt die Inzidenz seit Tagen bei null; danach folgt Plön mit 0,8.

Update, 15. Juni, 16.53 Uhr: Zwölf Corona-Neuinfektionen in MV gemeldet - Inzidenz bei 4,3

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag zwölf neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das waren zwölf weniger als am Dienstag vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte (Stand: 16.12 Uhr). Ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Ansteckung. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle im Land stieg damit auf 1147.

Die Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag leicht um 0,3 auf nun 4,3 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 6,2. Mit 12,3 ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigslust-Parchim derzeit am höchsten. In den anderen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns liegt dieser wichtige Wert zwischen 0,5 (Landkreis Rostock) und 5,9 (Landkreis Vorpommern-Greifswald).

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.086; als genesen gelten rund 42.700 Menschen. Derzeit werden 35 Corona-Patienten in Kliniken behandelt, einer weniger als am Vortag; 16 Patienten von ihnen befanden sich auf Intensivstationen, diese Zahl hat sich seit Montag nicht verändert.

Update, 15. Juni, 14.11 Uhr: Hamburg schafft die Maskenpflicht im Freien weitgehend ab

Ein Mitarbeiter hängt im Park Fiction in Hamburg ein Hinweisschild zur Maskenpflicht ab.
Ein Mitarbeiter hängt im Park Fiction in Hamburg ein Hinweisschild zur Maskenpflicht ab.  © Daniel Reinhardt/dpa

Hamburg – Nach der Abschwächung des Corona-Infektionsgeschehens lockert der Hamburger Senat die Maskenpflicht.

Mehr dazu lest Ihr im Artikel "Hamburg hebt Maskenpflicht im Freien auf."

Update, 15. Juni, 14.07 Uhr: Testpflicht für Touristen nach Einreise wird aufgehoben

Schwerin - Die Corona-Testpflicht für Touristen nach der Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern wird aufgehoben. Das teilte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (47, SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Schwerin mit.

Zuvor mussten sich Touristen jeden dritten Tag testen lassen, sofern sie nicht zweimal geimpft worden oder von einer Corona-Infektion genesen waren.

Die bestehende Testpflicht bei der Einreise bleibt hingegen zunächst bestehen. Wer in den Nordosten einreist, muss weiterhin einen maximal 24 Stunden alten Test vorweisen, sofern er nicht zweimal geimpft worden ist oder von einer Corona-Infektion genesen ist.

Für manche Dienstleistungen wie die Gastronomie im Innenbereich soll die Testpflicht ebenfalls zunächst bestehen bleiben. Wer in einem Hotel übernachtet, soll dort jedoch alle Gastronomieangebote auch ohne Test in Anspruch nehmen können.

Update, 15. Juni, 13.40 Uhr: Digitales Impfzertifikat in Apotheken und übers Internet

Hamburg - Seit dieser Woche kann das digitale Impfzertifikat in Hamburg bei Vorlage der schriftlichen Impfbestätigung in Apotheken ausgestellt werden. Wer im Impfzentrum geimpft wurde, muss den Weg in eine Apotheke jedoch nicht antreten, sondern kann sich das Zertifikat direkt herunterladen, wie die Sozialbehörde am Dienstag mitteilte.

Dafür wurde ein Online-Service eingerichtet, der ab sofort zur Verfügung steht. Über die Internetseite www.panex-impfzertifikat.de können Hamburger ihr Impfzertifikat herunterladen. Das gilt sowohl für bereits erfolgte Schutzimpfungen wie auch für noch anstehende Termine. Zur Identifikation ist es erforderlich, dass neben den Angaben zur Person die Nummer der Impfbestätigung sowie die Chargen-Nummer des Impfstoffes eingegeben werden.

Die Arztpraxen sind den Angaben zufolge technisch noch nicht in der Lage, das Impfzertifikat zu erstellen. Dies werde wahrscheinlich erst Ende des Monats möglich sein, hieß es.

Das Impfzertifikat enthält einen QR-Code. Dieser kann beispielsweise von der Corona-Warn-App eingelesen und dann bei Kontrollen vorgezeigt werden.

Für alle, die kein Smartphone nutzen, genügt wie bisher der Impfnachweis aus Papier. Daneben ist es, sofern gewünscht, auch möglich, sich das Impfzertifikat in einer Apotheke ausstellen zu lassen und den QR-Code auf Papier vorzuzeigen.

Update, 15. Juni, 12.14 Uhr: 37 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz leicht gesunken

Hamburg - Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hamburg hat sich am Dienstag um 37 Fälle erhöht. Das sind 16 weniger als am Dienstag vor einer Woche und 5 weniger als am Montag. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, sank nach Angaben der Gesundheitsbehörde von 15,9 auf 15,1 (Stand: 15.6., 11.55 Uhr). Vor einer Woche hatte der Wert 17,8 betragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag für Hamburg unverändert mit 13,6 an.

Laut RKI blieb die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen bei 1580. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie laut Gesundheitsbehörde nachweislich 76.964 Bürger der Hansestadt mit Sars-CoV-2 infiziert. Davon gelten nach RKI-Schätzungen 74 300 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Montag 53 Covid-19-Patienten behandelt, 3 weniger als am Freitag. Auf den Intensivstationen lagen 29 Corona-Kranke, einer weniger als am Freitag.

Die Zahl der bis einschließlich Montag mindestens einmal gegen das Coronavirus Geimpften gab das RKI mit 842.534 an. Als vollständig geimpft gelten inzwischen 477.032 Hamburger.

UPdate, 15. Juni, 6.25 Uhr: Land plant Rückkehr zum Regelbetrieb der Schulen

Eine Schülerin hebt an einer Grundschule in Kiel die Hand. Nach den Sommerferien soll an den Schulen die Normalität zurückkehren.
Eine Schülerin hebt an einer Grundschule in Kiel die Hand. Nach den Sommerferien soll an den Schulen die Normalität zurückkehren.  © Gregor Fischer/dpa

Kiel – Nach den pandemiebedingten Einschränkungen des Unterrichts auch in Schleswig-Holstein plant die Landesregierung für kommendes Schuljahr die Rückkehr zum Regelbetrieb an den Schulen.

Das Kabinett will am Dienstag über das Rahmenkonzept für das Schuljahr 2021/22 beraten. Anschließend (12 Uhr) will Bildungsministerin Karin Prien (CDU) die Pläne der Öffentlichkeit vorstellen.

Nach den Sommerferien soll an den Schulen wieder die Normalität zurückkehren - allerdings wegen der Corona-Pandemie weiter unter Hygienebedingungen. Präsenzunterricht soll für alle Schüler im Land wieder zum Regelfall werden. In dem am Freitag zu Ende gehenden Schuljahr war viel Unterricht auf Distanz erfolgt. Je nach Infektionsgeschehen vor Ort gab es Distanzlernen, Wechsel- oder Präsenzunterricht.

Erst seit Ende Mai waren im Norden wieder alle Schüler im Präsenzunterricht. Für Bildungsministerin Prien ist dieser aber unbedingt erforderlich für die Entwicklung und den Bildungserfolg von Kindern.

Für das kommende Schuljahr sind neben zusätzlichem Personal an den Schulen und Förderprogrammen auch zusätzliche Lernangebote in den Sommerferien in diesem und im kommenden Jahr sowie in den Herbst- und den kommenden Osterferien im Gespräch.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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