Coronavirus in NRW: Inzidenz im Land unter 300er Grenze, Köln bleibt über 400

Köln – Die Corona-Pandemie grassiert in Nordrhein-Westfalen. Wir geben einen aktuellen Überblick auf die aktuelle Corona-Entwicklung in NRW.

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag für NRW einen Wert von 288,5 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. (Symbolbild)
Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag für NRW einen Wert von 288,5 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

Die Corona-Inzidenz bleibt in Nordrhein-Westfalen auf einem hohen Niveau, die Lage ist aber längst nicht so angespannt wie in anderen Teilen Deutschlands.

Binnen sieben Tagen registrierten die Gesundheitsämter des bevölkerungsreichsten Bundeslandes 290,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen hervorgeht.

Das war fast genau der gleiche Wert wie am Vortag (290,2) und mehr als eine Woche zuvor (276,8). In anderen Bundesländern ist die Inzidenz wesentlich höher als in NRW, der Bundesschnitt lag am Montagmorgen bei 441,9 (Sonntag: 439,2).

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Binnen 24 Stunden meldeten die Ämter in Nordrhein-Westfalen 3488 Neuinfektionen sowie neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Besonders hoch war die Inzidenz im Oberbergischen Kreis mit 429,2 und in Köln mit 415,2 - der Wert in der Domstadt war zwar hoch, am Wochenende war er aber gesunken (Samstag: 459).

Unter den Kreisen und kreisfreien Städte des Bundeslandes wies Münster am Montag mit 136,9 den niedrigsten Wert auf.

Alle aktuellen Infos im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Alle Ticker-Meldungen bis zum 20. August 2021 findest Du hier.

Update, 5. Dezember, 18.39 Uhr: Ministerpräsident Wüst hat sich boostern lassen

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich am Sonntag in Vreden (Kreis Borken) gegen Covid-19 boostern lassen.

Das teilte Wüst via Twitter mit. Laut seinem Tweet bekam er als Drittimpfung den Wirkstoff von Moderna an einer Impfstation des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Wüst dankte allen, "die flexibel, engagiert und kreativ Impfungen anbieten".

NRW-Ministerpräsident Hendrick Wüst (CDU) hat sich eine Booster-Impfung gegen Covid-19 verabreichen lassen.
NRW-Ministerpräsident Hendrick Wüst (CDU) hat sich eine Booster-Impfung gegen Covid-19 verabreichen lassen.  © John Macdougall/AFP-Pool/dpa

Update, 5. Dezember, 11.45 Uhr: Die neue 2G-Regel im Einzelhandel

Die Umsetzung der neuen 2G-Regel im Einzelhandel hat nach Einschätzung des Handelsverbandes zum Start gut geklappt.

"Das Vorzeigen der Nachweise nebst Ausweis scheint zumindest bei den meisten Besuchern mittlerweile gut eingeübt", erklärte Verbandsgeschäftsführer Rainer Gallus am Sonntag.

Nur ganz wenige Kunden hätten sich bei den Kontrollen geziert.

Wer nicht gegen das Coronavirus geimpft oder genesen ist, kommt seit Samstag nicht mehr in jedes Geschäft in Nordrhein-Westfalen - so schreibt es die 2G-Regel vor, festgehalten in der neuen Corona-Schutzverordnung.

Ein Impfpass.
Ein Impfpass.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Update, 5. Dezember, 10.33 Uhr: Große Nachfrage nach kostenlosen Corona-Tests

Die Nachfrage nach kostenlosen Bürgertests hat sich in Nordrhein-Westfalen Ende November fast verdoppelt.

Nach Daten des NRW-Gesundheitsministeriums kletterte die Zahl der kostenlosen Bürgertests von 305.455 am 22. November auf 586.058 am 30. November stetig an. Das ist ein Plus von rund 92 Prozent.

Das Ministerium betont, nicht-immunisierte Arbeitnehmer könnten nicht nur über die Bürgertestung, sondern auch über Testungen im Unternehmen den 3G-Nachweis erbringen.

Die sogenannten Beschäftigtentestungen seien in diesen Zahlen nicht enthalten, sagte eine Sprecherin.

Update, 5. Dezember, 10.12 Uhr: Gefälschte Impfpässe

Im Zusammenhang mit gefälschten Corona-Impfausweisen hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen seit April in mehr als 1200 Fällen ermittelt.

Update, 5. Dezember, 9.18 Uhr: Kölner Jura-Professorin gegen allgemeine Impfpflicht

Gegen eine allgemeine Impfpflicht in der Corona-Pandemie hat sich Jura-Professorin Frauke Rostalski (36) aus Köln ausgesprochen. Sie ist Mitglied im Deutschen Ethikrat. Den Artikel mit ihren Argumenten ließt Du hier.

Update, 4. Dezember, 16.38 Uhr: Menschenschlangen vor den Geschäften wegen 2G-Regel

Am ersten Tag der 2G-Regel für den Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen haben sich mancherorts Menschenschlangen vor Geschäften gebildet. Zu beobachten war das auch in der Innenstadt von Köln.

Kunden stehen an der 2G-Kontrolle am Eingang zu einem Kölner Geschäft in der Schlange.
Kunden stehen an der 2G-Kontrolle am Eingang zu einem Kölner Geschäft in der Schlange.  © Oliver Berg/dpa

Update, 4. Dezember, 15.54 Uhr: Tausende gehen zu Impfmarathon in Aachen

Beim sogenannten Impfmarathon in Aachen haben sich bereits mehr als 3200 Menschen eine Spritze in den Arm geben lassen.

Die Städteregion Aachen sprach in einer Mitteilung am Samstag von einem "Ansturm" auf das Angebot, bei dem 60 Stunden lang rund um die Uhr Corona-Impfungen angeboten werden. "Unsere Erwartungen wurden damit deutlich übertroffen", erklärte Städteregionsrat Tim Grüttemeier.

Update, 4. Dezember, 14.19 Uhr: SPD-Chef Kutschaty rät zu "Test vor dem Fest"

Der NRW-SPD-Landesvorsitzende Thomas Kutschaty rät angesichts der Weihnachtstage zu großer Vorsicht, wenn ungeimpfte Enkel mit Großeltern zusammenkämen, deren Impfschutz noch nicht aufgefrischt sei, sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger.

"Der Test vor dem Fest sollte in jedem Fall dazugehören. Dazu rate ich auch bei privaten Silvesterfeiern - da sollte 2Gplus auf freiwilliger Basis der Standard sein."

Update, 4. Dezember, 13.10 Uhr: NRW-Justizminister denkt über 2G-Regel am Arbeitsplatz nach

Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (73, CDU) hat angesichts der Corona-Pandemie eine 2G-Regel am Arbeitsplatz ins Spiel gebracht.

"Wir müssen über die 2G-Regel am Arbeitsplatz nachdenken", sagte er der Düsseldorfer Rheinischen Post (Samstag). Den Artikel findest Du hier bei TAG24.de.

Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (73, CDU)
Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (73, CDU)  © Oliver Berg/dpa

Update, 4. Dezember, 10.40 Uhr: Sorge um Kölner Karneval

Der Kölner Karneval steht aufgrund der Corona-Inzidenz auf der Kippe. Und die Nachverfolgung von 2000 Corona-Kontakten ist ausser Kontrolle. Kölns Stadtdirektorin Andrea Blome erklärte die Lage am Freitag. Sie leitet den Kölner Corona-Krisenstab.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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