Coronavirus in NRW: Fast alle Regionen über Inzidenz 100, Notbremse kommt

Köln – Nach monatelangem Corona-Lockdown gibt es Pläne zur weiteren Pandemie-Bekämpfung. Wir geben einen Überblick auf die aktuelle Corona-Entwicklung in NRW.

Die Zahl der in sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. (Symbolbild)
Die Zahl der in sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

Fast alle Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen liegen über der Corona-Wocheninzidenz von 100 und müssen damit schon bald mit den verschärften Maßnahmen der bundesweiten Notbremse rechnen.

Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) lagen am Freitagmorgen nur noch Coesfeld (92,9) und Höxter (73,4) unter der Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz kletterte auf 181. Am Donnerstag hatte der Wert bei 173,4 gelegen. Binnen 24 Stunden kamen laut RKI 6940 Neuinfektionen in NRW hinzu. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 43 auf 15.159.

Spitzenreiter bei der Wocheninzidenz war die Ruhrgebietsstadt Herne, die als einzige NRW-Stadt die Schwelle von 300 überschritten hat. Allein 16 weitere Regionen lagen über dem Wert von 200.

Das neue Infektionsschutzgesetz tritt an diesem Freitag in Kraft, in Kreisen und Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 in den vergangenen drei Tagen soll die Bundes-Notbremse ab Samstag automatisch greifen.

Alle aktuellen Infos im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Alle Ticker-Meldungen bis zum 28. Februar 2021 findest Du hier.

Update, 23. April, 10.38 Uhr: Prüfungen für "Abi 2021" unter Pandemie-Bedingungen gestartet

Unter strengen Schutzauflagen und nach einem Schuljahr unter Pandemie-Begingungen haben am Freitag in NRW die Prüfungen für das "Abi 2021" begonnen.
Unter strengen Schutzauflagen und nach einem Schuljahr unter Pandemie-Begingungen haben am Freitag in NRW die Prüfungen für das "Abi 2021" begonnen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Unter strengen Schutzauflagen und nach einem Schuljahr unter Pandemie-Begingungen haben am Freitag in NRW die Prüfungen für das "Abi 2021" begonnen. Für die ersten der insgesamt rund 90.000 Abiturienten standen am ersten Tag Klausuren im Fach Englisch an. Während der Prüfungen mussten die Schüler eine medizinische Maske tragen.

In diesem Jahr streben 79.000 Schüler von Gymnasien, Gesamtschulen, Waldorf-Schulen und Weiterbildungskollegs sowie 11.000 Prüflinge an den Berufskollegs ihre Reifeprüfung an.

Die Abiturienten durften ihre Schule nur betreten, wenn sie vorher am schulischen Corona-Selbsttest mit negativem Ergebnis teilgenommen hatten oder einen höchstens 48 Stunden alten negativen Bürgertest vorweisen konnten. Wer nicht über einen geforderten Corona-Test verfügte, musste die Klausur in einem getrennten Raum schreiben.

Das zentrale Abitur 2021 sei unfair, kritisierte die Landesschülervertretung (LSV) zum Prüfungsstart. Die Ausgangslage sei unter den Schülern sehr ungleich, sagte Johanna Börgermann vom Vorstand. Sie hoffe zwar, dass es keinen deutlichen Leistungsabfall geben werde.

"Aber er wäre nicht überraschend, wenn man in der Pandemie Inhalte nicht gelernt hat, diese aber trotzdem in den Prüfungen abgefragt werden können."

Die Klausuren gehen bis zum 5. Mai, vom 7. Mai an finden die mündlichen Prüfungen statt. Das Schulministerium betonte, die Voraussetzungen für faire Prüfungen und ein vollwertiges, bundesweit vergleichbares Abitur seien trotz der widrigen Umstände gegeben.

Update, 23. April, 9.30 Uhr: Todesfälle in NRW im März auf niedrigstem Stand seit 2014

Trotz Corona-Pandemie ist die Zahl der Sterbefälle in Nordrhein-Westfalen im März auf den niedrigsten Stand seit 2014 gesunken. Im März 2021 starben in NRW etwa 17.200 Menschen, wie das Statistische Landesamt (IT.NRW) am Freitag mitteilte.

Update, 23. April, 9.27 Uhr: Aufhebung der Impfreihenfolge ab Juni möglich

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hält eine Aufhebung der Impfreihenfolge in Nordrhein-Westfalen Anfang Juni für möglich. Voraussetzung sei, dass es mehr Impfstoff gebe, sagte Laumann am Freitag im Radiosender WDR 5.

Update, 23. April, 7.56 Uhr: Notbremse kommt: Fast alle Regionen in NRW über Inzidenz 100!

In NRW liegen fast alle Kreise und Städte über der Corona-Wocheninzidenz von 100. Sie müssen bald mit verschärften Maßnahmen der bundesweiten Notbremse rechnen.
In NRW liegen fast alle Kreise und Städte über der Corona-Wocheninzidenz von 100. Sie müssen bald mit verschärften Maßnahmen der bundesweiten Notbremse rechnen.  © Oliver Berg/dpa

Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) lagen am Freitagmorgen nur noch Coesfeld (92,9) und Höxter (73,4) unter der Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz kletterte auf 181. Am Donnerstag hatte der Wert bei 173,4 gelegen.

Spitzenreiter bei der Wocheninzidenz war die Ruhrgebietsstadt Herne, die als einzige NRW-Stadt die Schwelle von 300 überschritten hat. Allein 16 weitere Regionen lagen über dem Wert von 200.

Das neue Infektionsschutzgesetz tritt an diesem Freitag in Kraft: In Kreisen und Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 in den vergangenen drei Tagen soll die Bundes-Notbremse ab Samstag automatisch greifen. Das hatte das Bundesinnenministerium in Berlin mitgeteilt.

In den betroffenen Regionen müssten die zuständigen Behörden das Wirken der Notbremse ab Samstag noch am Freitag bekannt machen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (63, CDU) will am Freitag vor der Presse die Corona-Lage und den aktuellen Stand der Impfungen erläutern.

Die Notbremse sieht unter anderem Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr vor. Präsenzunterricht an Schulen soll ab einer Inzidenz von 165 meist gestoppt werden.

Update, 22. April, 21 Uhr: Oberverwaltungsgericht Münster bestätigt Ausgangssperre

Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG) in Münster hat einen Eilantrag gegen nächtliche Ausgangsbeschränkungen abgelehnt.

Die Allgemeinverfügung des Landrats des Kreises des Kreises Siegen-Wittgenstein vom 9. April zur Einführung einer Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr sei "voraussichtlich rechtmäßig", entschied der 13. Senat des Oberverwaltungsgerichts am Donnerstagabend. Das OVG hob damit eine anderslautende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Arnsberg auf. Geklagt hatte ein Siegener Bürger.

Update, 22. April, 17.08 Uhr: Regierung plant Kita-Notbetreuung mit schärferer Vorgabe

Für die Kita-Notbetreuung in Regionen mit hoher Infektionsrate in Nordrhein-Westfalen plant die Landesregierung eine schärfere Vorgabe als bisher. Eltern, die die Betreuung ihrer Kinder nicht anderweitig sicherstellen können und die Notbetreuung deshalb in Anspruch nehmen wollen, müssten zuvor eine entsprechende schriftliche Erklärung abgeben, sagte Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Donnerstag.

Dafür werde es Musterschreiben geben. Das ist eine Verschärfung gegenüber dem Appell, Kinder nach Möglichkeit zu Hause zu betreuen. Unverändert könnten auch Kinder die Notbetreuung nutzen, deren Schutz zum Beispiel sonst gefährdet sei. Das gelte auch weiter für Kinder mit Behinderungen. Kinder die im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung stünden, könnten analog zu Vorgehen bei Abschlussklassen der Schulen auch in die Kitas gehen.

Update, 22. April, 16.26 Uhr: Corona treibt renommierte NRW-Festivals in den digitalen Raum

Die renommierten Ruhrfestspiele in Recklinghausen laufen in ihrem ersten Teil bis 21. Mai nur digital. Danach hoffen die Veranstalter wieder auf analoge Aufführungen vor Ort. (Archivfoto)
Die renommierten Ruhrfestspiele in Recklinghausen laufen in ihrem ersten Teil bis 21. Mai nur digital. Danach hoffen die Veranstalter wieder auf analoge Aufführungen vor Ort. (Archivfoto)  © Bernd Thissen/dpa

Die verschärften Schutzauflagen angesichts der steigenden Corona-Neuinfektionszahlen treffen die Theaterfestivals in Nordrhein-Westfalen hart.

Die renommierten Ruhrfestspiele in Recklinghausen laufen in ihrem ersten Teil bis 21. Mai nur digital, wie Kulturstaatssekretär Klaus Kaiser am Donnerstag im Kulturausschuss des Landtags mitteilte. Danach hofften die Veranstalter, auch wieder Aufführungen analog vor Ort zeigen zu können.

Das Festival werde daher zeitlich gestreckt. Alle Hoffnungen der Kulturbranche auf stufenweise Öffnungen seien vorerst "komplett überholt", sagte Kaiser.

Am Donnerstag unterzeichnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65) das zuvor von Bundestag und Bundesrat abgesegnete Infektionsschutzgesetz mit der Bundes-Notbremse.

Wenn die Corona-Wocheninzidenz (Ansteckungen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner) an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Schwelle von 100 überschreitet, gelten ab dem übernächsten Tag schärfere Maßnahmen wie etwa nächtliche Ausgangsbeschränkungen und schärfere Kontaktbeschränkungen.

Das ab Mitte Juni in Düsseldorf geplante Festival "Theater der Welt" solle im Außenbereich ablaufen, sagte Kaiser. Die Veranstalter planten eine Bühne vor dem Schauspielhaus. Die Mülheimer Theatertage mit der Verleihung des Dramatikpreises im Mai würden digital veranstaltet.

Auch die Freilichtbühnen leiden unter den Corona-Auflagen. Laut einem Bericht der Landesregierung dürfen Amateurtheater anders als professionelle Ensembles noch nicht einmal proben. Die Förderung für Freilichtbühnen für das Jahr 2021 sei um 75.000 Euro auf 175.000 aufgestockt worden. Der Kulturstärkungsfonds biete auch den Freilichtbühnen die Möglichkeit, existenzgefährdende Defizite aufzufangen.

Update, 22. April, 16.15 Uhr: Mehr als vier Millionen Geimpfte in NRW

Mehr als vier Millionen Einwohner Nordrhein-Westfalens sind mindestens ein Mal gegen Corona geimpft worden. Das geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Impfstatistik des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Demnach haben bis einschließlich Mittwoch 4.021.059 Menschen eine Erstimpfung erhalten. Das entspricht einer Impfquote von 22,4 Prozent. Das bevölkerungsreichste Bundesland liegt damit weiter über dem Bundesdurchschnitt, der aktuell 21,6 Prozent beträgt.

Allein am Mittwoch wurden gut 147.237 Impfdosen für die Erst- und Zweitimpfungen in NRW verabreicht. Dabei haben die Hausärzte den größten Anteil übernommen mit 82.818 Dosen. Auf die Impfzentren, Krankenhäuser und mobile Teams entfielen 64.419 Dosen. Inklusive von Nachmeldungen wuchs die Gesamtzahl der Erst- und Zweitimpfungen in Tagesfrist um 171.043 verabreichte Impfdosen.

Nach den Daten des Robert Koch-Instituts hat fast jeder zweite Einwohner von NRW, der 60 Jahre oder älter ist, die erste Spritze bekommen. Die Quote in dieser Alterskategorie beträgt 49,3 Prozent. Unter 60 Jahren sind es zwölf Prozent. Zu den priorisierten Berufsgruppen bei den Impfungen gehören insbesondere die Mitarbeiter auf den Intensivstationen, in Notaufnahmen und Rettungsdiensten.

Der mit Abstand am häufigsten in die Arme gespritzte Impfstoff ist der von Biontech/Pfizer mit mehr als 2,6 Millionen Dosen bei den Erstimpfungen in den Impfzentren, Krankenhäusern sowie durch mobile Teams und die Hausärzte. An zweiter Stelle kommt der von Astrazeneca mit 1,25 Millionen Dosen bei den Erstimpfungen. Der Impfstoff von Moderna stand nur knapp 158 000 Mal für Erstimpfungen zur Verfügung.

Die zweite Spritze für den vollen Impfschutz haben laut RKI mehr als 1,2 Millionen Menschen in NRW bekommen. Das sind 6,8 Prozent der Bevölkerung im Vergleich zu 6,9 Prozent im Bundesdurchschnitt. Damit wurden bisher insgesamt gut 5,2 Millionen Impfdosen in NRW gespritzt.

Update, 22. April, 14.58 Uhr: Viele Städte haben Testoption für Einkauf bereits wieder abgeschafft

Viele Geschäfte in NRW haben die Option eines Einkaufs vor Ort mit einem negativen Corona-Test bereits wieder angeschafft.
Viele Geschäfte in NRW haben die Option eines Einkaufs vor Ort mit einem negativen Corona-Test bereits wieder angeschafft.  © Oliver Berg/dpa

Noch vor Inkrafttreten der Bundes-Notbremse haben viele NRW-Städte mit hohen Corona-Infektionszahlen die Möglichkeit mit negativem Schnelltest ins Museum oder zum Einkaufen zu gehen wieder abgeschafft. Das geht aus einer Übersicht des Gesundheitsministeriums hervor, die auf Anfrage am Donnerstag zur Verfügung gestellt wurde.

Die seit Ende März gültige Coronaschutzverordnung stellt es bislang den Städten und Kreisen mit einer länger anhaltenden Sieben-Tages-Inzidenz von 100 frei, trotz Notbremse die sogenannte Testoption zu ziehen.

Hatte sich damals die Mehrheit der Städte und Kreise dafür entschieden, ist in den vergangenen Tagen die Zahl derer, die nun doch auch beim Shoppen konsequent auf die Bremse gehen, gewachsen.

So haben laut Gesundheitsministerium die Städte Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Hamm und Leverkusen die einst eingeführte Testmöglichkeit für den Besuch von Läden des nicht-täglichen Bedarfs nicht verlängert.

In der Regel verwiesen die Städte zur Begründung auf die steigende Zahl der Corona-Neuinfektionen. Andere Städte wie Köln oder Hagen hatten von Anfang an auf die Testoption verzichtet.

Laut Ministerium könnten tatsächlich noch mehr Kreise und kreisfreie Städte das Angebot nicht verlängert haben, ohne in der Übersicht genannt zu sein. Es handele sich um eine "Momentaufnahme eines sehr dynamischen Prozesses", in dem nicht alle Änderungen dem Ministerium gemeldet werden müssen, hieß es zur Erklärung.

Mit Inkrafttreten der Bundes-Notbremse soll in Kommunen das Einkaufen mit tagesaktuellem negativem Corona-Test zumindest bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 150 ermöglicht werden. Danach dürfen Waren nur noch abgeholt werden.

Update, 22. April, 14.54 Uhr: Bundes-Notbremse greift für NRW-Schulen ab kommender Woche

Viele Schüler werden in NRW wohl in der kommenden Woche wieder aus der Distanz lernen. (Symbolbild)
Viele Schüler werden in NRW wohl in der kommenden Woche wieder aus der Distanz lernen. (Symbolbild)  © Federico Gambarini/dpa

Mit der nun vom Bundesrat durchgewunkenen Bundes-Notbremse werden wohl in Nordrhein-Westfalen ab der kommenden Woche weitere Schulen vom Wechselunterricht wieder auf Distanzlernen umschalten.

Das geänderte Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass Präsenzunterricht an Schulen ab einer Wocheninzidenz von 165 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestoppt wird. Ausnahmen für Abschlussklassen bleiben möglich. Die bundeseinheitliche Corona-Notbremse gelte selbstverständlich auch für NRW, betonte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag im WDR.

Am Donnerstag lagen laut Robert Koch-Institut bereits 27 Kreise und kreisfreie Städte - die Hälfte in NRW - über dem Schwellenwert von 165. Laumann sagte, er rechne damit, dass das Bundesgesetz schon am Freitag in Kraft trete.

Der 165er Wert müsse an drei aufeinanderfolgenden Tagen registriert werden. Wie und wann ganz genau das Land NRW den Übergang mache, könne er noch nicht sagen, meinte Laumann. Womöglich gebe man den Eltern "einen Tag mehr" zur Vorbereitung.

Bisher hatte NRW für die Schulen als Grenzwert eine Wocheninzidenz von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen vorgegeben. Ab dieser Kennziffer muss der abwechselnd im Klassenraum und daheim als Homeschooling stattfindende Unterricht ganz auf Distanzmodus umgestellt werden. Die SPD geht davon aus, dass das Bundesgesetz am Samstag in Kraft tritt und ab kommender Woche in NRW für den Schulbetrieb greift, wie Fraktionsvize Jochen Ott sagte.

Die Länder hielten das Gesetz am Donnerstag im Bundesrat nicht auf, der Bundestag hatte es bereits zuvor beschlossen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier muss es noch unterzeichnen, was schon am Donnerstag geschehen könnte. Das gilt auch für die zum Inkrafttreten erforderliche Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt.