Polizeieinsatz bei Shirin Davids Videodreh: BTN-Star Saskia Beecks vor Beamten geflohen?

Berlin - Diesen Post könnte Ex-BTN-Sternchen Saskia Beecks noch bitter bereuen: Die 31-Jährige berichtet in ihrer Instagram-Story stolz von ihrer erfolgreichen Flucht vor der Polizei bei einem Musikvideodreh.

Shirin Davids (25) Musikvideodreh sorgte für einen Polizeieinsatz.
Shirin Davids (25) Musikvideodreh sorgte für einen Polizeieinsatz.  © dpa/Uli Deck

Obwohl die Berlinerin sich nicht zum Namen der Künstlerin äußern möchte, scheint klar zu sein: Es handelt sich um den Polizeieinsatz bei Shirin David.

Die 25-Jährige hatte mit ihrem Musikvideodreh in der Nacht zu Montag für ordentlich Ärger gesorgt. Um kurz nach Mitternacht soll die Polizei alarmiert worden sein und 70 Anzeigen geschrieben haben. Clips des Drehtages veröffentlichte die Musikerin sogar auf Instagram.

Eine, die sich offenbar rechtzeitig aus dem Staub machen konnte, ist Saskia Beecks. Dumm nur, dass sie diese Story nun mit ihren über 610.000 Followern teilen musste.

Sie selbst habe eine Freundin zum Dreh begleitet, welche als Komparsin gebucht worden war. 

"Es war gute Musik, wir haben da ein bisschen rumgedanct und auf einmal wurde alles still", erinnert sich die Laiendarstellerin im Video. "Und dann hör' ich nur so: 'Polizei!' Und ich so: 'Watt, Alter?'"

Saskia Beecks berichtet von Polizei-Flucht

Die Rapperin veröffentlichte auf Instagram Ausschnitte des Drehtages.
Die Rapperin veröffentlichte auf Instagram Ausschnitte des Drehtages.  © Instagram/shirindavid

Und schon war der Spaß vorbei: "Dann kamen halt so innerhalb von einer halben, dreiviertel Stunde so zehn Mannschaftswagen an – keine Ahnung, wie viele Polizisten – und haben das ganze Haus einfach komplett umzingelt." Eine Tatsache, welche den ein oder anderen Anwesenden offenbar mächtig nervös machte.

"Dann gab's halt ungefähr 20 Kandidaten, die gesagt haben: Ich kann mich hier auf gar keinen Fall von der Polizei kontrollieren lassen. Ich hab nicht nur meinen Perso nicht dabei, sondern - aufgrund anderer Umstände - das geht nicht!", berichtet Saskia. "Joa und dann haben halt die ersten versucht abzuhauen und haben den Hinterausgang benutzt und sind dadurch getürmt und zehn Meter später direkt - richtig asozial - wurden sie von der Polizei wieder zurückgeschickt." Diese sollen aufgrund ihres Fluchtversuchs noch höhere Strafen zu befürchten haben.

Für Saskia kein Grund, es nicht selbst noch einmal zu versuchen - mit Erfolg. Eine Frau soll ihr und einigen anderen Feiernden den "todsicheren" Fluchtweg über eine Mauer gezeigt haben. Anschließend sei die Gruppe durch einen Wald und eine Schrebergartenanlage abgehauen.

Um zu ihrem Auto zu gelangen, mussten die Frauen aber erneut an den Polizisten vorbei. Dabei hätten sie diesen einen schönen Abend gewünscht, seien "ins Auto eingestiegen und von dannen gefahren, als wäre nichts passiert".

Ob die Veröffentlichung dieser Geschichte allerdings ein kluger Schachzug war - eher fraglich. 

Titelfoto: dpa/Uli Deck, Instagram/saskiabeecks

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