Demo statt Saufen - Großstadtrevier-Star fordert: "Drehen wir diesen Scheißtag um!"
Hamburg - Schluss mit Bollerwagen und Biertrinken am Vatertag! Großstadtrevier-Star Enrique Fiß (33) versucht dem Tag ein "Rebranding" zu verschaffen und will mit einer Demo ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt an Frauen setzen.
Mit der Demonstration "Come on, Boys!" will die Initiative um eine Gruppe Hamburger Männer aus Kultur und Medien, darunter Schauspieler Enrique Fiß, den Vatertag neu ausrichten.
Anlass seien die Diskussionen rund um sexualisierte und digitalisierte Gewalt gegen Frauen, die zuletzt um den Fall Collien Fernandes aufgekommen sind.
In einem Reel auf Instagram rief der Schauspieler zur Aktion auf: "Am Vatertag 2026 drehen wir diesen Scheißtag ein bisschen um, okay? Es geht darum, Einsatz zu zeigen, Einsatz gegen Gewalt an Frauen und queeren Menschen, weil diese Gewalt ist männlich. Es ist Männergewalt."
Gegen diese "Männergewalt" wollen die Organisatoren mit der Demonstration am Vatertag in Hamburg ein Zeichen setzen.
"Das geht raus an meine Boys, an meine Daddys, an meine Brüder, Onkel, Opas, Freunde und Kumpels - Ich will euch alle sehen!", sprach der Großstadtrevier-Star gezielt männliche Gruppen an.
"Come on, Boys!" will Zeichen gegen patriarchale Gewalt setzen
"Come on, Boys! - Vatertag reframed" findet am 14. Mai auf dem Heiligengeistfeld auf St. Pauli statt.
"Die Demonstration versteht sich als bewusster Gegenentwurf zu klassischen Vatertagsbildern: Statt Bollerwagen und Alkohol geht es um Solidarität, gesellschaftliche Verantwortung und ein sichtbares Zeichen gegen patriarchale Gewalt", erklärten die Organisatoren.
Angesetzt ist die Demo von 14 bis 17 Uhr: Geplant seien Redebeiträge und Musik von FLINTA-Personen.
Durch diese Aktion wollen die Veranstalter erreichen, dass Männer sowohl im Alltag als auch in der Öffentlichkeit Haltung zeigen und sich aktiv mit patriarchalen Strukturen auseinandersetzen.
Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

