Dreimal mehr als gedacht: Polizei verschätzt sich bei Demo-Teilnehmerzahl

Von Eva Gerten

Bonn - An einer Großdemo in Bonn haben am Wochenende viel mehr Menschen teilgenommen als ursprünglich geplant.

Bei einer Großdemo zum Thema "Die Lage in Syrien" sind am Samstag rund 50.000 Leute aufgetaucht.
Bei einer Großdemo zum Thema "Die Lage in Syrien" sind am Samstag rund 50.000 Leute aufgetaucht.  © Roberto Pfeil/dpa

Laut Polizei waren in der Spitze rund 50.000 Menschen dabei, wie am Sonntag mitgeteilt wurde.

In einer vorherigen Schätzung war von 15.000 bis 17.000 Teilnehmern die Rede gewesen. Die prokurdische Versammlung zum Thema "Die Lage in Syrien" in der Bonner Rheinaue verlief demnach friedlich.

Zwölf Menschen erlitten nach Angaben der Feuerwehr Kreislaufprobleme und mussten medizinisch behandelt werden. Fünf von ihnen kamen vorsorglich zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus, wie es hieß.

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Die Demonstration war zeitlich mit dem kurdischen Neujahrsfest Newroz zusammengefallen, das den Frühlingsbeginn markiert.

Für Kurden ist das Fest zugleich auch Symbol des politischen Widerstands. Viele Teilnehmer reisten aus dem Ausland an. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

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