"Gegen die Faschisierung und autoritäre Wende": Queer Pride zieht durch Dresden

Dresden - Zum sechsten Mal zog am Samstagnachmittag die Queer Pride durch Dresden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Die zahlreichen Teilnehmer der Queer Pride liefen über das Terrassenufer in Richtung Sachsenplatz.  © Screenshot/Instagram/queerpridedd

Die bunte und laute Demo mit mehreren Trucks startete um 14 Uhr am Bahnhof Neustadt. Für die Teilnehmer ging es anschließend über die Große Meißner Straße, die Augustusbrücke und das Terrassenufer zu einer Zwischenkundgebung zum Sachsenplatz.

Weiter verlief die rund fünf Kilometer lange Route über die Albertbrücke zurück in die Neustadt, wo die Versammlung im Alaunpark gegen 17 Uhr ihren Abschluss fand. Zeitweise mussten sieben DVB-Linien, die normalerweise entlang der Demostrecke fahren, umgeleitet werden.

Die Queer Pride stand in diesem Jahr unter dem Motto "PrEPen for Crisis – prophylaktisch antifaschistisch". Dies verweise auf das Medikament PrEP, das vor HIV-Infektionen schütze, erklärten die Organisatoren.

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"Denn während der AIDS-Krise der 1980er Jahre wurde Trauer, Wut und Angst kollektiviert und in Taten umgesetzt. Hier wurde Pflege gemeinschaftlich organisiert und in direkten Aktionen der Status Quo umgeworfen. Darin sehen wir Herde der Hoffnung auch für die Zukunft", heißt es.

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Wieder in der Neustadt angekommen, steuerte der Demozug den Alaunpark an.  © Screenshot/Instagram/queerpridedd

Die Initiatoren sehen die Queer Pride als Zeichen des Widerstands: "Die beste Immunisierung gegen die Faschisierung und autoritäre Wende unserer Gesellschaft sind starke Communities, die füreinander Verantwortung übernehmen und Wissen teilen."

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