Betrieb eingestellt: Massive Störung auf Sachsens wichtigster Bahnstrecke

Riesa - Massive Störung auf Sachsens wichtigster Bahnstrecke Leipzig-Dresden: Ein Zwischenfall im Bahnhof Riesa sorgt für Einschränkungen.

Im Bahnhof Riesa wurde der Bahnbetrieb eingestellt.
Im Bahnhof Riesa wurde der Bahnbetrieb eingestellt.  © Sebastian Schultz

Wie der Infrastrukturbetreiber DB InfraGO mitteilte, kollidierte am Dienstagmorgen gegen 4.23 Uhr ein Güterzug mit einem Isolator. Dabei wurde der Stromabnehmer beschädigt.

In der Folge musste der Zugverkehr in Einzelsicherung über das Gegengleis abgewickelt werden.

Dabei stieß ein Regionalexpress mit Teilen der Oberleitung zusammen, weshalb der Bahnbetrieb im Bahnhof Riesa komplett eingestellt werden musste.

Die Bahnstrecke zwischen Leipzig und Dresden nahe Riesa.
Die Bahnstrecke zwischen Leipzig und Dresden nahe Riesa.  © Robert Michael/dpa
Zugausfälle werden auf dem Bahnhof auf einer Anzeigetafel eingeblendet.
Zugausfälle werden auf dem Bahnhof auf einer Anzeigetafel eingeblendet.  © Robert Michael/dpa

Vollsperrung soll bis zum Mittag andauern

Die laufenden Reparaturen führen voraussichtlich zu weiteren Verspätungen und Zugausfällen. (Symbolfoto)
Die laufenden Reparaturen führen voraussichtlich zu weiteren Verspätungen und Zugausfällen. (Symbolfoto)  © Sebastian Schultz

Die Nahverkehrs-Linien RE50 (Dresden–Leipzig) und RB45 (Elsterwerda–Chemnitz) befinden sich im Teilausfall. Die IC zwischen Dresden und Dortmund sowie ICE-Züge zwischen Dresden und Wiesbaden starten und enden in Leipzig.

Die Deutsche Bahn hat zwischen den Hauptbahnhöfen Leipzig und Dresden einen Ersatzverkehr eingerichtet. Reisende müssen zunächst mit dem RE50 von Leipzig nach Oschatz fahren und dort in Busse umsteigen, die sie nach Priestewitz im Landkreis Meißen bringen. Von dort geht es wieder mit dem Zug weiter nach Dresden.

Die Vollsperrung soll bis zum Nachmittag andauern. "Unser Personal vor Ort arbeitet unter Hochdruck an der Störungsbeseitigung", teilte die Deutsche Bahn mit.

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Aufgrund der laufenden Reparaturarbeiten ist weiterhin mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen.

Erstmeldung: 6. Januar, 7.13 Uhr, zuletzt aktualisiert: 12.40 Uhr

Titelfoto: Bildmontage: Sebastian Schultz

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