NRW-Minister gibt grünes Licht für Ausbau von S11: "Mehr Kapazität und Pünktlichkeit für die Region"
Köln/Bergisch Gladbach - Gute Nachrichten für Bahnpassagiere im Großraum Köln: Die NRW-Regierung hat grünes Licht für den Ausbau der S-Bahn-Linie 11 gegeben.
Wie der Verkehrsbund Rhein-Sieg und das Verkehrsministerium mitteilen, will das Land insgesamt 836 Millionen Euro investieren, um den Bahnverkehr zwischen der Domstadt und Bergisch Gladbach zu modernisieren. Es ist damit das zweitgrößte Infrastrukturprojekt in der Geschichte NRWs.
Unter anderem sollen damit etwa die Bahnsteige und Haltestellen entlang der Strecke barrierefrei gestaltet und die Fahrten insbesondere zu Stoßzeiten noch dichter getaktet werden. Zudem soll modernere Technik für einen stabileren Betrieb der Bahnen sorgen.
"Das bedeutet mehr Kapazität und Pünktlichkeit für die gesamte Region und weit über Nordrhein-Westfalen hinaus", betont NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (56, Grüne).
Bis zum Ende der Modernisierungsarbeiten müssen sich Pendler aber auf einige Einschränkungen einstellen: Schon ab dem 10. April wird etwa die Strecke zwischen Köln-Mülheim und Bergisch Gladbach gesperrt, um Kabel- und Weichenarbeiten durchzuführen. Die Arbeiten werden voraussichtlich rund drei Monate dauern.
Darüber hinaus wird es in den kommenden Wochen auch am Kölner Hauptbahnhof sowie der Haltestelle Köln Messe/Deutz zu Störungen kommen. Grund dafür ist der Bau von neuen Mittelbahnsteigen. Diese sollen es S-Bahnen ermöglichen, an den hochfrequentierten Bahnhöfen schneller ein- und auszufahren.
Titelfoto: Bildmontage: Henning Kaiser/dpa (2)
