Rauch aus Münchner ICE: 280 Passagiere müssen evakuiert werden

Von Markus Brachat

Dornstadt - Ein ICE auf der Strecke von München nach Karlsruhe mit rund 280 Passagieren musste am Freitag gegen 12.30 Uhr evakuiert werden. Der Fahrer hatte aufsteigenden Rauch an seinem Triebfahrzeug bemerkt und musste den Zug notbremsen.

Aus den ICE-Triebwerken stieg plötzlich Rauch auf. (Symbolfoto)  © Peter Kneffel/dpa

Nach ersten Erkenntnissen hatte sich an einer Bremsanlage Hitze entwickelt, wodurch der Rauch entstand, so die Polizei.

Es gab keine Verletzten und keinen offenen Brand. Die Bundespolizei geht bisher von einem technischen Defekt aus. Die Passagiere konnten mit einem anderen Zug weiterfahren.

Wegen des Vorfalls gegen 12.30 Uhr kommt es im Regional- und Fernverkehr zu Verzögerungen. Um den ICE abschleppen zu können, muss ein Hilfszug kommen, der ein neues Radgestell an den Zug montieren wird, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Erst dann könne der Zug abgeschleppt werden.

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Für das Abschleppen muss die Schnellfahrstrecke Wendlingen - Ulm zwischenzeitig gesperrt werden, was zu Verspätungen im Fernverkehr führen wird.

Die betroffenen Züge werden auf eine andere Strecke umgeleitet. Im Regionalverkehr gibt es Ersatzbusse und Ausweichlinien, die Bahnreisende nehmen können.

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Für die Evakuierung der Passagiere des betroffenen ICE fuhr ein weiterer Zug parallel heran. Über Behelfsbrücken konnten die 280 Passagiere dann in diesen wechseln.

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