Strecken-Sperrung wegen Vandalismus: So können neue Akkuzüge trotzdem geladen werden

Von Maximilian Schiffhorst, Merle Aarents

Leipzig - Erstmals sind die neuen Akkuzüge zwischen Leipzig und Chemnitz von einer außerplanmäßigen Sperrung betroffen. Aufgrund von Vandalismus steht ein Streckenabschnitt nicht zur Verfügung.

Die neuen Akku-Triebzüge der MRB müssen während der außerplanmäßigen Sperrdauer fürs Aufladen umgeleitet werden.
Die neuen Akku-Triebzüge der MRB müssen während der außerplanmäßigen Sperrdauer fürs Aufladen umgeleitet werden.  © Kristin Schmidt

Bereits seit Samstagnachmittag ist das Gleis zwischen Leipzig-Volkmarsdorf und dem Haltepunkt Werkstättenstraße unbefahrbar.

Laut Infrastrukturbetreiber DB InfraGO konnten plötzlich keine Signale mehr angesteuert werden. Eine Begutachtung des Bereichs hätte ergeben, dass ein Böller in einem Kabelschacht zur Explosion gebracht worden sei.

Besonders problematisch: Für eine Reparatur müssen zunächst Ersatzteile beschafft werden. Die Entstörung soll laut Deutscher Bahn noch bis zum frühen Dienstagabend andauern.

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So lange gilt für den RE6 zwischen den zwei sächsischen Großstädten ein Ersatzkonzept. Laut MRB-Sprecher verkehren zwei Umläufe der Diesel-Leistungen von und bis Leipzig-Liebertwolkwitz. Ein SEV sei eingerichtet.

Die Akkuzüge könnten dagegen nicht in dem südöstlichen Stadtteil starten beziehungsweise enden. Deren Batterie-Kapazität mit einer Reichweite von 120 Kilometern genüge für eine Rückfahrt nicht. Zum Aufladen am Leipziger Hauptbahnhof werde daher eine Umleitung über Borna (mit Haltausfall Bad Lausick) gefahren.

Auch Reisende der RB113 sind mit Einschränkungen konfrontiert. So fahren Notbusse zwischen dem Hauptbahnhof und Liebertwolkwitz.

Erstmeldung vom 8. Februar, 15.25 Uhr. Letzte Aktualisierung am 9. Februar, 16.41 Uhr.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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