Schon wieder Ärger auf Sachsens wichtigster Bahnstrecke: Das ist der Grund

Riesa - Wenn ein Nadelöhr zur Problemstelle wird: Aufgrund von Instandhaltungsarbeiten steht auf Sachsens wichtigster Bahnstrecke Dresden-Leipzig zwischen Riesa und Zeithain nur ein Gleis zur Verfügung. Ausgerechnet hier trat – zum wiederholten Male – am Dienstagvormittag ein Schaden auf.

Ein Weichendefekt behindert seit Dienstagvormittag den Zugverkehr zwischen Dresden und Leipzig. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa

Wie Infrastrukturbetreiber DB InfraGO mitteilte, kann die Weiche am Abzweig Röderau aufgrund einer angebrochenen Herzstückspitze seit 11 Uhr nur noch mit geringer Geschwindigkeit (40 km/h) befahren werden.

Alle Züge müssen einen Befehl (schriftlicher Auftrag) bekommen. Die Folge sind Verspätungen auf dem ohnehin nur eingeschränkt nutzbaren Abschnitt.

Bemerkbar macht sich das vor allem beim Saxonia-Express (RE50), der in Leipzig nur eine kurze Wendezeit besitzt. Reisende müssen sich somit auf Verspätungen aus vorherigen Fahrten einstellen.

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Einen Termin zur Entstörung gibt es bislang nicht.

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Die Spitze des Herzstücks einer Weiche (im Foto hinten mittig) ist angebrochen und macht eine Geschwindigkeitsreduzierung erforderlich. (Symbolfoto)  © Marcus Brandt/dpa

Die hohe Belastung des Gleises machte sich bereits in den vergangenen Wochen bemerkbar. Am 23. Juni kam es wegen eines Weichendefekts sogar zum Totalausfall.

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