Monatelange Brückenarbeiten auf Sachsens wichtigster Bahnstrecke: Was auf Reisende ab Montag zukommt
Riesa - Verkehr auf Sachsens wichtigster Bahnstrecke zwischen Dresden und Leipzig eingeschränkt! Ab Montag starten Instandhaltungsarbeiten an der Eisenbahn-Elbbrücke in Riesa.
Die umfangreichen Maßnahmen dauern bis zum 25. Juli, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Ziel sei es, die Standsicherheit des Bauwerks zu sichern und die langfristige Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.
Im Fokus stünde der Austausch der Brückenschwellen an den beiden südlichen Gleisen im sogenannten "weißen Brückenteil".
Zudem würden festgestellte Mängel am Stahlbau im unteren Bereich der Brücke beseitigt und der Korrosionsschutz vollständig erneuert. Auch die Modernisierung des Oberbaus sei vorgesehen, heißt es.
Zu Baubeginn muss ab Montag, 21 Uhr, bis Dienstag, 9 Uhr, die Brücke vollständig gesperrt werden. Gleiches gilt für den Abschluss vom 24. bis 25. Juli. In dieser Zeit fahren Busse für den RE50 zwischen Oschatz und Priestewitz, Fernverkehrszüge werden großräumig umgeleitet.
Während der übrigen Arbeiten kann ein Gleis – nämlich der "blaue Brückenteil" – befahren werden.
Änderungen während zweimonatiger Teilsperrung im Überblick
Bei jeder zweiten Verbindung des RE50 in Richtung Dresden kommt es ab Riesa zu späteren Fahrzeiten. Der Halt Radebeul-Ost entfällt dabei.
Die Linie RB45 (Chemnitz Hbf–Riesa–Elsterwerda) wird zwischen Riesa und Zeithain durch Busse ersetzt. Im Abschnitt Riesa−Chemnitz rollen die Züge planmäßig. Im Abschnitt Zeithain−Elsterwerda muss mit geänderten Fahrzeiten gerechnet werden.
Im Fernverkehr fahren die IC-Züge (Stuttgart–Köln–Hannover–Magdeburg–Leipzig–Dresden) eingleisig an der Baustelle vorbei und halten normal in Riesa.
Die ICE-Züge (Wiesbaden–Frankfurt–Erfurt–Leipzig–Dresden) sowie die EC-Züge (Leipzig–Elsterwerda–Wroclaw–Krakow(-Przemysl) werden umgeleitet und halten dagegen nicht in Riesa.
Titelfoto: DB AG

