Weniger Tarifdschungel: Neue Regeln für Fahrgäste zwischen Köln und Aachen

Von Volker Danisch

Köln/Aachen - Die Tarifgrenze im öffentlichen Nahverkehr zwischen Köln und Aachen ist gefallen.

Mit dem neuen Rheinlandtarif soll der Ticketkauf für Gelegenheitsfahrer im Nahverkehr einfacher und übersichtlicher werden. (Archivbild)  © Henning Kaiser/dpa

Am Montag ist der gemeinsame Rheinlandtarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) und des Aachener Verkehrsverbundes (AVV) gestartet.

Damit soll das Fahren mit Bus und Bahnen in großen Teilen des Rheinlandes für Gelegenheitsfahrer deutlich einfacher sein.

Dagegen bleibt die Tarifgrenze vom VRS zum Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) im Rheinland bestehen. Zum VRR-Gebiet gehört unter anderem die Landeshauptstadt.

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Wer also von Düsseldorf nach Köln oder umgekehrt mit dem Nahverkehr fahren will, kann den landesweiten Luftlinientarif "eezy.nrw" nutzen. Ansonsten bestehen die bisherigen Übergangstarife weiter.

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Weitere Tarifreformen sind bereits geplant

Weniger Tarifgrenzen und Preisstufen: Fahrgäste sollen künftig schneller das passende Ticket finden. (Symbolbild)  © Jens Büttner/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

In Nordrhein-Westfalen gibt es insgesamt vier Verkehrsverbünde für den öffentlichen Nahverkehr. Alle vier lichten ihren "Tarifdschungel", indem es wesentlich weniger Preisstufen gibt oder geben soll als in der Vergangenheit. 

Für die zahlreichen Besitzer des Deutschlandtickets und Nutzer des landesweiten Luftlinientarifs "eezy.nrw" ändert sich mit den vollzogenen oder angekündigten Tarifreformen der Verkehrsverbünde nichts.

Das ist der Großteil der Fahrgäste. Beim VRS betreffen die Veränderungen für Gelegenheitsfahrer nur schätzungsweise zehn Prozent aller Fahrten in diesem Tarifgebiet.

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Der VRR hat bereits zum 1. März 2025 seine Preisstufen reduziert. Heute trat die zweite Stufe in Kraft.

In den Städten Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen und Wuppertal werden dabei die getrennten Tarifgebiete zu jeweils einem Tarifgebiet verschmolzen. Westfalentarif plant zum 1. April 2027 eine Tarifreform, bei der ebenfalls die Zahl der Preisstufen deutlich reduziert wird.

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