Leipzig - Am Montagmittag wurde mal wieder eine Bar auf der Eisenbahnstraße hochgenommen.
Nach Angaben von Polizeisprecher Tom Erik Richter waren der Durchsuchungsmaßnahme Ermittlungen wegen des Verdachts des Drogenhandels vorausgegangen.
Auf Beschluss des Amtsgerichts rückten die Beamten inklusive Spürhund dann gegen 10 Uhr zu der Bar an - und wurden tatsächlich fündig.
In mehreren Verstecken hatten die Verdächtigen Drogen und verschreibungspflichtige Medikamente gebunkert, unter anderem knapp 60 g Heroin, 7 g Kokain, 2,5 g Crystal, 5 g Marihuana und 132 Pregabalin-Tabletten sowie 14 Tilidin-Tabletten.
"Während des Einsatzes wurde ein 40-Jähriger (deutsch) in der Lokalität angetroffen, der durch einen Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben war", so Richter. "Außerdem wurde ein 26-Jähriger (syrisch) nach Rücksprache mit der Leipziger Staatsanwaltschaft aufgrund des dringenden Tatverdachtes (...) festgenommen."
Beide Männer wurden inzwischen in Gefängnisse eingeliefert.
Wie der Sprecher außerdem mitteilte, handelte es sich bei der durchsuchten Bar um das in diesem Jahr bereits 21. Gewerbeobjekt, das wegen krimineller Tätigkeiten in Leipzig geschlossen werden musste. In elf Fällen ging es um Verstöße gegen das Betäubungsmittel- bzw. Arzneimittelgesetz.