Schulkinder essen Cannabis-Gummibärchen und müssen ins Krankenhaus!

Bayside (USA) - Dass es für Eltern keine gute Idee ist, Drogen, die als Süßigkeiten getarnt sind, im Haus zu haben, zeigt ein aktueller Fall aus dem US-Bundesstaat Kalifornien. Dort mussten mehrere Schulkinder ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem sie Cannabis-Gummibärchen genascht hatten.

Gummibärchen aus Cannabis sind in einem Haushalt mit Kindern eine schlechte Idee. (Symbolbild)
Gummibärchen aus Cannabis sind in einem Haushalt mit Kindern eine schlechte Idee. (Symbolbild)  © 123RF/wollertz

Wie ABC News unter Berufung auf die lokalen Behörden berichtete, mussten im nordkalifornischen Ort Bayside drei Drittklässler in ein Krankenhaus gebracht werden, nachdem sie die Hanf-Bärchen gegessen hatten.

Ein Schüler der Jacoby Creek Elementary hat die berauschenden Süßigkeiten mit in die Grundschule gebracht und in der Pause an vier seiner Klassenkameraden verteilt.

Wie die Polizei berichtete, wusste das Kind offenbar nichts davon, dass es sich bei den Leckereien keinesfalls um gewöhnliche Gummibärchen handelte, sondern um einen Snack, der die Schule in große Aufruhr versetzen würde.

Gefährliche neue Droge auf dem Vormarsch: Polizei findet Lachgas gar nicht lustig
Drogen Gefährliche neue Droge auf dem Vormarsch: Polizei findet Lachgas gar nicht lustig

Denn wenig später begannen einige Schüler Anzeichen einer Vergiftung zu zeigen. Wie die Schulleiterin Melanie Nannizzi den Eltern in einer Mail mitteilte, wurden die Klassenräume zunächst evakuiert, da die Lehrer befürchteten, dass die Kinder einem Austritt von Kohlenstoffmonoxid ausgesetzt gewesen sein könnten.

Drei Schüler wurden in ein Krankenhaus gebracht, wo offenbar der wahre Grund für ihre Symptome herausgefunden werden konnte.

Polizei schickt Warnung an Eltern

Doch glücklicherweise konnten die Drittklässler schon kurze Zeit später wieder entlassen werden - laut Nannizzi sollen alle drei wohlauf sein.

"Das war ein beängstigender Vorfall für unsere gesamte Schulgemeinschaft", schrieb die Schulleiterin in ihrer E-Mail.

Indes ermitteln nun die örtlichen Behörden, wie Polizistin Heidi Groszmann gegenüber ABC mitteilte.

Die Beamtin hatte auch noch einen deutlichen - wenn auch eigentlich selbstverständlichen - Hinweis an alle Eltern: Wenn man schon Cannabis-Produkte besitzt, dann sollte man diese an einem vor Kindern sicherem Ort aufbewahren - erst recht, wenn die Drogen aussehen, wie Süßigkeiten!

Titelfoto: 123RF/wollertz

Mehr zum Thema Drogen: