Bombenfund an der Carolabrücke: Sperrkreis-Kontrolle in den letzten Zügen
Dresden - Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe im Bereich der ehemaligen Carolabrücke steht Dresden am Mittwochmorgen eine knifflige Entschärfung bevor - denn die Bombe hat einen defekten Zünder.
Seit 9 Uhr ist der Evakuierungsbereich offiziell abgesperrt. Die Polizei überprüft derweil, ob sich noch letzte Personen im Umkreis von 1000 Metern um den Fundort befinden.
Ist die Kontrolle abgeschlossen, geht Bombenentschärfer Thomas Zowalla (49) ans Werk. Dabei steht ihm eine herausfordernde Entschärfung bevor, da die Weltkriegsbombe einen defekten Zünder hat.
Den Zünder einfach abschrauben geht deshalb nicht. Stattdessen kommt ein spezielles Wasserstrahl-Gerät zum Einsatz, wie Polizeisprecher Marko Laske (51) gegenüber TAG24 am Morgen erklärte. Die Entschärfung könnte daher etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen.
Alles Weitere zum Bombenfund an der Carolabrücke und zur Evakuierung lest Ihr hier im TAG24-Ticker.
11. März, 12.03 Uhr: Sperrkreis-Kontrolle in den letzten Zügen
Derzeit müssen nur noch "vereinzelte, wenige Personen" aus dem Sperrkreis evakuiert werden, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden gegenüber TAG24 zur Mittagsstunde erklärte.
Dabei handelt es sich um Personen, die per Krankentransport in Sicherheit gebracht werden müssen, da sie es selbstständig nicht mehr schaffen. Dies gilt es noch abzuwarten, ansonsten ist die Kontrolle "im Großen und Ganzen" kurz vor dem Abschluss.
11. März, 11.44 Uhr: Altmarkt-Galerie will nach Entschärfung zügig öffnen
Aufgrund der Evakuierung und der anschließenden Bombenentschärfung hat die Altmarkt-Galerie am Vormittag nicht ihre Pforten geöffnet.
Sobald der Trubel vorüber ist, sollen Kunden aber zeitnah wieder shoppen können: "Nach einer behördlichen Aufhebung der Evakuierung wird für die Öffnung der Altmarkt-Galerie alles in die Wege geleitet", hieß es in einer Mitteilung.
11. März, 11.18 Uhr: Inzwischen 280 Personen in Notunterkunft
In der Notunterkunft in der Dresdner Messe ist die Auslastung weiter überschaubar.
Wie die Stadt auf TAG24-Anfrage mitteilte, sind derzeit 280 Personen in der Notunterkunft registriert.
11. März, 11.15 Uhr: So lief die Groß-Evakuierung am Morgen
Ab 6 Uhr begann in Dresden eine der größten Evakuierungen überhaupt.
TAG24 war für Euch auf den Straßen unterwegs und hat mit betroffenen Anwohnern gesprochen. In diesem Instagram-Video seht Ihr, was sie zur Bombenentschärfung sagen.
11. März, 10.58 Uhr: Noch immer Personen im Sperrgebiet - Kontrolle kann sich noch ziehen
Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden gegenüber TAG24 erklärte, kann es noch einige Zeit dauern, bis die Evakuierung vollständig abgeschlossen und mit der Entschärfung begonnen werden kann.
Während ein mit Bildübertragungstechnik ausgestatteter Helikopter über Dresden kreist, treffen die Beamten am Boden noch immer auf Personen im Sperrbereich. Diese werden von den Polizeikräften angesprochen und darauf hingewiesen, dass in Dresden eine Mega-Evakuierung am Laufen ist. Zu "Härtefällen" kam es dabei nach Polizeiangaben bisher nicht.
Ebenfalls verwies der Polizeisprecher darauf, dass bis vor wenigen Augenblicken auch noch Krankentransporte durchgeführt wurden, um beeinträchtigte Personen aus dem Sperrkreis zu holen.
11. März, 10.45 Uhr: Polizeihubschrauber kreist über Dresden
Derzeit kontrolliert die Polizei mit einem Helikopter, ob sich noch Personen im Sperrkreis aufhalten.
Zum Einsatz kommt dabei eine Maschine des Herstellers Airbus.
11. März, 10.04 Uhr: Shuttle-Verkehr eingestellt
Vor wenigen Minuten wurde der Straßenbahnverkehr zur Evakuierung im Sperrkreis eingestellt, wie die Stadt mitteilte.
11. März, 9.58 Uhr: 227 Menschen in Notunterkunft
Derzeit halten sich insgesamt 227 Menschen in der Notunterkunft am Messegelände auf, wie Feuerwehr-Sprecher Michael Klahre (46) gegenüber TAG24 erklärte.
Die übrigen der rund 18.000 betroffenen Bürger haben anderweitig Unterschlupf gefunden, etwa bei Freunden oder Verwandten.
11. März, 9.16 Uhr: Autofahrer sollen Sperrbereich weiträumig umfahren
Nach Ende der Evakuierungs-Frist und der erfolgten Absperrung des Sperrbereichs hat die Stadt Autofahrer dazu aufgerufen, das Gebiet zu meiden.
"Der Verkehr im Umfeld wird von der Polizei abgeleitet. Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren", schrieb die Stadt auf Facebook.
11. März, 9.10 Uhr: Polizei setzt Drohne und Hubschrauber ein
Das Evakuierungsgebiet wurde nun offiziell abgesperrt.
Um zu überprüfen, ob alle Menschen den Sperrbereich verlassen haben, setzt die Polizei auch eine Drohne sowie einen Hubschrauber ein.
"Sobald keine Menschen mehr in dem Bereich sind, können die Entschärfungsarbeiten beginnen. Die Dresdner Polizei bittet alle Personen, die sich jetzt noch im Evakuierungsgebiet (siehe Karte) befinden, den Anweisungen der Einsatzbeamten Folge zu leisten" teilte die Polizeidirektion Dresden mit.
Insgesamt sind 410 Polizeibeamte im Einsatz.
11. März, 9 Uhr: Frist für Evakuierung abgelaufen
Bis 9 Uhr sollte der Sperrbereich menschenfrei sein.
Die Polizei wird nun überprüfen, ob das der Fall ist.
11. März, 8.43 Uhr: Bombenentschärfer ist ein alter Bekannter
Bombenentschärfer Thomas Zowalla (49) wird - wie schon im vergangenen Januar - am heutigen Mittwoch die Bombe entschärfen.
Der Kampfmittel-Experte blickt dabei auf über 17 Jahre Einsatzerfahrung und etwa 15 erfolgreiche Entschärfungen zurück. Da er es heute mit einem defekten Zünder zu tun bekommt, könnte die Entschärfung jedoch etwas länger dauern, als noch bei der "Blitz-Entschärfung" im vergangenen Jahr.
11. März, 8.36 Uhr: Evakuierungs-Endspurt beginnt
Keine halbe Stunde mehr, dann sollen alle Bürger den Sperrbereich verlassen haben.
Um 9 Uhr beginnt die Polizei dann mit der Kontrolle und geleitet die letzten Verbleibenden in Sicherheit.
Unterdessen sind bereits die ersten Shuttlebusse an der Notunterkunft am Messegelände eingetroffen.
11. März, 8.17 Uhr: Für sie ist es bereits die dritte Evakuierung
Margit Ehrlichmann (90) wohnt seit 1961 in der Ziegelstraße, stammt ursprünglich aus dem Sudetenland. Für sie ist es die dritte Evakuierung. Alles wegen der Brücke.
"Ich musste um 07.15 Uhr die Taxe nehmen, ich bin schlecht zu Fuß anders ging es nicht. Gestern war ich schon früh in der Falle. Hätte mein Sohn mich nicht aus Köln angerufen, hätte ich das gar nicht mitbekommen."
11. März, 8.15 Uhr: Menschenleerer Neumarkt
Ein seltener Anblick!
Im Zuge der laufenden Evakuierung des Sperrbereichs ist nahezu keine Menschenseele mehr auf dem Neumarkt unterwegs.
11. März, 8.10 Uhr: DRK baut Feldbetten auf
In der Notunterkunft werden derzeit von den Einsatzkräften des DRK die Feldbetten aufgebaut.
Da die Entschärfung der Bombe heute möglicherweise länger dauert, kann man es sich darauf sicher gemütlich machen.
11. März, 7.57 Uhr: Auf dem Weg in die Notunterkunft
Die ersten Menschen sind bereits in der Notunterkunft eingetrudelt, weitere folgen.
Dominik Dorsel (37), Bianca Watzka und Deniz Senel (25) sind Wissenschaftler, die für eine Physikertagung aus Aachen angereist sind. Kurz vor 8 Uhr suchen sie den weg zur Notunterkunft an der Messe: "Die Tagung geht bis inklusive Donnerstag. Daher gehen wir mal davon aus, wir kommen heute Nachmittag wieder in unser Hotel", erklärt Bianca Watzka gelassen.
11. März, 7.52 Uhr: Vermehrte Anfragen von eingeschränkten Personen
Die Einsatzkräfte sind derzeit vermehrt im Einsatz, um mobilitätseingeschränkte Personen aus dem Sperrbereich zu evakuieren.
Laut Feuerwehr-Sprecher Michael Klahre (46) sind zuletzt vermehrt Anfragen von mobilitätseingeschränkten Privatpersonen über die Bürgerhotline der Stadt eingegangen. Die Pflegeheime haben sich derweil zum Großteil selbst um die Evakuierung gekümmert, so Klahre.
11. März, 7.35 Uhr: Feuerwehr hofft auf zügige Evakuierung
Feuerwehr-Sprecher Michael Klahre (46) hofft auf zügige Evakuierungsmaßnahmen.
"Wir wünschen alle, dass die Evakuierungsmaßnahmen strukturiert und vor allen Dingen zügig über die Bühne gehen, sodass die Entschärfung dann zeitnah beginnen kann", sagte Klahre in einem Lage-Update am Morgen. Zudem verwies er auf die vielen ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die den heutigen Einsatz unterstützen.
11. März, 7.28 Uhr: Empfangschef im "Hotel am Terrassenufer" geht als letzter
Kevin Zemitzsch (35) ist Empfangschef im "Hotel am Terrassenufer", hat gestern alle Gäste informiert: "Ich bin der letzte, der das Hotel um 8.30 Uhr verlässt, kontrolliere vorher, ob alle Gäste draußen sind."
Dann wartet Zemitzsch am Rande des Sperrbezirks, sobald die Entschärfung vollzogen ist, ist er wieder der Erste, der das Hotel öffnet: "Es gibt tatsächlich Gäste, die wegen der Evakuierung frühzeitig abgereist sind. Andere verbringen den Tag in Meißen oder Pirna - wir sind ja erfahren in Dresden, was Evakuierungen angeht."
11. März, 7.22 Uhr: Zünder defekt - Sprengmeister vor besonderer Herausforderung
Die Weltkriegsbombe, die es heute zu entschärfen gilt, hat einen defekten Zünder.
Aus diesem Grund muss davon ausgegangen werden, dass die Entschärfung etwas länger dauern kann, wie Polizeisprecher Marko Laske (51) gegenüber TAG24 an der Einsatzkräftesammelstelle an der Flutrinne erklärte.
"Die Bombe ist mit einem Zünder ausgestattet, dieser Zünder ist aber defekt. Das bedeutet natürlich eine besondere Herausforderung für den Sprengmeister. Der kann jetzt nicht an der Bombe schrauben, wie man das normalerweise tun würde, um den Zünder zu entfernen. Sondern, der wird hier ein Wasserstrahl-Gerät zum Einsatz bringen. Das wird auch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, davon muss ausgegangen werden", sagte Laske.
11. März, 7.13 Uhr: Rettungskräfte sammeln sich an Flutrinne
An der Flutrinne sammeln sich derzeit die Einsatzkräfte für einen morgendlichen Appell.
11. März, 7.08 Uhr: Vorbereitungen der Einsatzkräfte laufen
Auch der Einsatz von Polizei und Feuerwehr hat bereits Fahrt aufgenommen, wie die Polizeidirektion Dresden am Mittwochmorgen mitteilte.
Am Messegelände laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
11. März, 6.58 Uhr: Tiefenentspannte Lage im Pflegeheim "Am Elbufer"
Im Pflegeheim "Am Elbufer" müssen insgesamt 95 Bewohner evakuiert werden.
Für Bewohner Bernhard Fleischer (88) kein Grund für Stress: "Ich habe gestern Abend noch gepackt, bin tiefentspannt und warte erstmal ab. Das Team hat uns bisher sehr gut informiert."
Heimleiterin Maria Trompler (41) erklärte: "Wir haben zur Zeit 95 Bewohner. Die meisten kommen in Pflegeheimen in Radebeul und Pulsnitz unter, die uns sehr unter die Arme gegriffen haben. Der Rest der Bewohner fährt zur Messe."
11. März, 6.53 Uhr: Bürgertelefon ab 7 Uhr wieder erreichbar
Wer Fragen rund um die Evakuierung hat, kann sich ab 7 Uhr wieder bei dem Bürgertelefon der Stadt Dresden melden.
Unter folgender Rufnummer ist das Bürgertelefon bis 18 Uhr erreichbar: 03514887666.
11. März, 6.47 Uhr: Pflegeheim "Pro Seniore" auf Evakuierung gut vorbereitet
Im Pflegeheim "Pro Seniore" in der Dürerstraße hat man sich seit zwei Wochen auf die Evakuierung vorbereitet.
Um 5 Uhr traf sich die erste Gruppe im Foyer ein. Pflegedienstleiter David Spitzer (39) sagt überzeugt: "Wir haben alles unter Kontrolle. Insgesamt 194 Bewohner sind hier an der Einrichtung. Diese werden auf unsere anderen drei Einrichtungen verteilt."
11. März, 6.42 Uhr: Was soll ich zur Evakuierung in meinen Rucksack packen?
Im Falle einer Evakuierung, wie am heutigen Mittwochmorgen, wird dazu geraten, mit Notfallgepäck in die Notunterkunft zu kommen.
Das sollte vor allem die wichtigsten persönlichen Dokumente (Personalausweis, Krankenkassenkarte), Medikamente und Hygieneartikel, etwas Geld, ein Handy, eine Decke (Schlafsack), Nahrung und Getränke für mindestens zwölf Stunden sowie Beschäftigungsmaterial (Bücher, Spiele) enthalten.
11. März, 6.36 Uhr: Shuttles zur Notunterkunft im 20-Minuten-Takt
Die DVB bieten auch im Zuge dieser Evakuierung wieder einen Shuttleservice an, der Bürger ab 8 Uhr im 20-Minuten-Takt zur Notunterkunft bringt.
Wer per Bus zur Notunterkunft an der Messe aufbrechen will, kann ab 8 Uhr an den Haltestellen Sachsenallee, Striesener Straße/Gerichtsstraße und Pirnaischer Platz/Wilsdruffer Straße (Haltestelle am Landhaus) zusteigen.
Auch per Tram kann man sich "shuttlen" lassen: Ab der Haltestelle Albertplatz gehts über Carolaplatz, Neustädter Markt und Theaterstraße in Richtung Messegelände.
11. März, 6.22 Uhr: Bus und Bahn fahren noch bis 8.15 Uhr nach Plan
Bis 8.15 Uhr kommen Dresdner noch mit Bus und Bahn planmäßig zur Arbeit oder auch in die Notunterkunft.
Ab 8.15 Uhr werden dann zahlreiche Linien der DVB umgeleitet, darunter die 1, 2, 4, 6, 8, 9, 11, 12, 13 und die 41. Alle Infos zu den Umleitungen findet ihr auf der Website der DVB.
10. März, 19.58 Uhr: Straßenbahn- und Buslinien müssen umgeleitet werden
Da der Sperrbereich große Teile des Stadtzentrums umfasst, werden ab 8.15 Uhr erhebliche Umleitungen der Straßenbahn- und Buslinien erforderlich. Der Eisenbahnverkehr ist nicht betroffen.
Auf der Website der DVB findet Ihr alle geplanten Umleitungen auf einen Blick.
10. März, 19.30 Uhr: Sprecher der Dresdner Feuerwehr äußert sich
"Wir haben ein Kampfmittel gefunden, das einen Zünder beinhaltet", sagte Feuerwehrsprecher Michael Klahre (46) gegenüber TAG24. "Und das muss entschärft werden. Der zweite Verdachtspunkt, der eröffnet wurde, dort hat sich kein Kampfmittel bestätigt, sondern ein harmloses Metallteil."
Die leichte Hoffnung bei der bevorstehenden Bombenentschärfung: Der Zünder ist bei britischen Bomben mit einem Messinggewinde eingeschraubt, so lassen sich diese schneller entschärfen als ihre amerikanischen Pendants. Bei letzteren rosten die Zünder oft fest.
10. März, 19.07 Uhr: So sieht der Evakuierungsbereich aus
Der vorgesehene Evakuierungsradius beträgt 1000 Meter um die Fundstelle.
Von dem Ereignis sind rund 18.000 Einwohnerinnen und Einwohner betroffen. Hinzu kommen Personen, die sich beispielsweise als Pendler oder Touristen im Bereich aufhalten.
In dem Sperrgebiet stehen Sehenswürdigkeiten wie das Residenzschloss, die Frauenkirche und die Semperoper. Auch die Polizeidirektion, der Landtag, mehrere Ministerien, Alten- und Pflegeheime, Kindertagesstätten und weitere soziale Einrichtungen befinden sich innerhalb des Radius.
10. März, 18.43 Uhr: Dresdner Verkehrsbetriebe bieten zusätzliche Linien an
Die eingesetzten Busse und erstmals auch Straßenbahnen der DVB zur Notunterkunft verkehren von 7 bis 9 Uhr im 20-Minuten-Takt.
Busroute zur Notunterkunft:
Sachsenplatz
Striesener Straße / Gerichtsstraße
Pirnaischer Platz / Wilsdruffer Straße (Haltestelle am Landhaus)
Messe Dresden
Straßenbahnroute zur Notunterkunft:
Albertplatz
Carolaplatz
Augustusbrücke (Blockhaus)
Theaterplatz
Zur Umleitungsführung der Straßenbahn- und Buslinien im Evakuierungszeitraum informieren die Dresdner Verkehrsbetriebe in Kürze.
10. März, 18.38 Uhr: Welche Notunterkunft steht zur Verfügung?
Für Betroffene wird eine Notunterkunft in der Messe Dresden eingerichtet.
Diese steht ab Mittwoch 7 Uhr zur Verfügung.
10. März, 18.26 Uhr: Evakuierung am Mittwoch
Die Evakuierung des betroffenen Bereichs an der Carolabrücke wird am Mittwochmorgen durchgeführt. Zwischenzeitlich sichern Polizeikräfte den Fundort ab.
Der Sperrkreis umfasst große Teile der Altstadt inklusive Residenzschloss, Zwinger und Frauenkirche sowie Bereiche der Inneren Neustadt. Betroffen wären rund 18.000 Anwohner, dazu Pendler, Touristen sowie zahlreiche Behörden, Pflegeeinrichtungen und Kitas.
Die Polizei Dresden bittet alle Bürger, den Sperrbereich bis Mittwoch 9 Uhr zu verlassen.
Titelfoto: xcitepress/Christian Essler
