Stadt spart Geld beim Brückenabriss
Dresden - Gute Nachricht für Dresdens Kasse: Der Abriss der Carolabrücke war 2,5 Millionen Euro billiger als geplant.
Statt 32 kostete das Mega-Projekt am Ende "nur" 29,5 Millionen Euro. Vor allem die Begleitmaßnahmen schlugen weniger zu Buche. Hier sanken die Kosten von fünf auf schlappe drei Millionen Euro.
Die eigentlichen Abbrucharbeiten der nicht vom Einsturz betroffenen Brückenzüge kosteten 20,5 Millionen Euro.
Für den eingestürzten Brückenteil wurden sechs Millionen Euro fällig.
Trotz der Einsparung warnt Linken-Fraktions-Chef André Schollbach (47): "Fast 30 Millionen Euro waren nötig, um eine vorhandene Brücke zu beseitigen. Das ist eine enorme Summe für unsere Stadt."
Mit Blick auf den geplanten Neubau müsse man die Kosten genau im Auge behalten.
Titelfoto: Robert Michael/dpa