Dresden - Eine mögliche Umplanung für den Radverkehr auf der neuen Carolabrücke ist komplizierter als gedacht. Das wurde jetzt im Bauausschuss bekannt.
Sowohl das Planungsbüro als auch die Verwaltung hätten im Vorfeld wiederholt signalisiert, dass etwa die Verlegung der Radwege von der Rand- in die Mittellage zwischen Autos und Straßenbahn auch nachträglich ohne größere Probleme möglich sei, so CDU-Stadtrat Veit Böhm (61).
Das soll die sonst notwendigen Querungen von Straßenbahnschienen durch Radler (wie bei der eingestürzten Brücke) in Nord-Süd-Richtung vermeiden.
Im (nicht öffentlichen) Ausschuss hieß es von der Verwaltung nun, damit drohten wegen weiterer Planungen mehrere Monate Verzögerung und sogar von vergaberechtlichen Risiken war plötzlich die Rede. Die CDU fordert OB Dirk Hilbert (55, FDP) auf, eine Lösung zu finden.