Dresden - Am Dienstag ist es so weit: Die vier beauftragten Planer-Büros veröffentlichen ihre Entwürfe der neuen Carolabrücke.
Auf einer ganztägigen Sitzung stellen die Experten dem Begleitgremium ihre Arbeiten vor, an denen sie seit vergangenem Dezember gearbeitet haben.
Das Rathaus kündigte an, um 16 Uhr unter dresden.de/carolabruecke zu jedem Entwurf Visualisierungen sowie eine kurze Erläuterung zu veröffentlichen.
Eine Vorgabe des Stadtrates an die Planer waren vier Fahrspuren auf der Brücke für Autos. Trotzdem könnte sich der Rat noch für weniger Spuren entscheiden, wenn er Anfang September die finale Entscheidung trifft.
Bis dahin erfolgt noch ein breiter Bewertungs- und Beteiligungsprozess, bei dem auch Fachleute ein Ranking der Entwürfe erstellen und Bürger abstimmen können.
Dabei fließt auch ein, inwieweit etwa der gesetzte Kostenrahmen von rund 140 Millionen Euro eingehalten werden kann.
Geplant ist, den Bau ab Mai 2028 zu beginnen und die Brücke 2031 in Betrieb zu nehmen.