Bürger dürfen über neue Carolabrücke abstimmen

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Dresden - Darauf warten die Dresdner gespannt: Kommenden Dienstag werden die Entwürfe für den Neubau der Carolabrücke erstmals vorgestellt.

Noch klafft am früheren Standort der Carolabrücke eine Lücke.
Noch klafft am früheren Standort der Carolabrücke eine Lücke.  © Norbert Neumann

Danach sollen die Vorschläge von Experten, Stadträten und Bürgern diskutiert und bewertet werden. Die Entscheidung trifft allerdings allein der Stadtrat.

Die vier beauftragten Büros stellen ab 9 Uhr ihre Entwürfe dem Begleitgremium (26 Personen, darunter Stadträte, ADFC, BUND) vor. Auf der städtischen Webseite sollen am Nachmittag Visualisierungen und Kurzvideos veröffentlicht werden.

Danach tagen auch Fachexperten unter Leitung von TU-Direktor Steffen Marx (56) dazu, sollen ein Ranking erstellen. Die Dresdner können ab 13. Juni die Modelle im Stadtforum anschauen und auch bei geführten Rundgängen darüber diskutieren (Ausstellung in der Agora bis 17. Juli geöffnet Mo. bis Fr., 8-18 Uhr).

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Außerdem startet der sogenannte "CarolaVote": Bis zum 19. Juli können Bürger online über die Entwürfe abstimmen. Daneben gibt es im Stadtforum Veranstaltungen zum Austausch mit Fachleuten, darunter vier "Brückencafés".

Alle Ergebnisse werden im August vorgestellt, anschließend soll das Begleitgremium dem Stadtrat eine Empfehlung abgeben. Den Siegerentwurf bestimmt der Stadtrat am 3. September.

Dann soll das Sieger-Büro in die Genehmigungsplanung gehen. Den finalen Baubeschluss soll der Rat im August 2027 treffen, damit ab Mai 2028 die neue Carolabrücke gebaut werden kann.

Titelfoto: Norbert Neumann

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