Nord-Molukken (Indonesien) - Den nächtlichen Besuch in einer Bar sollte ein Mann in Indonesien später mit dem Leben bezahlen: Auf dem Heimweg durch einen Wald wurde der 35-Jährige von einer riesigen Schlange angegriffen, getötet und anschließend im Ganzen verschlungen.
Hasim Lumbessy hatte kurz vorher in einer Kneipe in Nord-Molukken ausgelassen gefeiert und sich anschließend allein durch ein Waldgebiet auf den Weg ins Dorf Waksakai gemacht.
Gegen 3 Uhr morgens soll dann laut LAD Bible ein sieben Meter langer Python aus dem Unterholz hervorgeschossen sein und sich im Bein des betrunkenen 35-Jährigen festgebissen haben. Anschließend habe ihn die Schlange umschlungen und so lange gewürgt, bis Hasim seinen letzten Atemzug tat.
Nachdem er nicht von der Feier nach Hause zurückgekehrt war, machten sich seine Angehörigen Sorgen und begannen am nächsten Morgen nach ihm zu suchen.
Entlang des Weges durch den Wald mussten sie dann einen schrecklichen Fund machen:
"Unterwegs entdeckten sie Blut auf dem Boden und fanden dann die persönlichen Gegenstände des Opfers, darunter einen Rucksack, eine Umhängetasche und Sandalen", berichtet der örtliche Polizeichef.
Dorfbewohner finden Toten im Inneren von Schlange
Mithilfe von weiteren Dorfbewohnern wurde eine größere Suchaktion gestartet, bei der man schließlich auf einen sehr großen Python stieß - der einen auffällig gewölbten Bauch aufwies.
Als man das Tier schließlich tötete und aufschnitt, wurden die schlimmsten Befürchtungen wahr: Im Inneren der Schlange kam der Leichnam von Hasim zum Vorschein.
Erst im vergangenen Monat war es in der Gegend zu einem ähnlichen Vorfall gekommen: Ein Mega-Python hatte einen Motorradfahrer attackiert, der im Wald eine Pause eingelegt hatte.
Der Polizeichef warnt deshalb die Bevölkerung, nie allein in den Wald zu gehen: "Dieses Gebiet ist nach wie vor Lebensraum für Wildtiere."
Der verstorbene Hasim Lumbessy wurde derweil in seinem Heimatdorf beerdigt.