Schlechter Sex: So wenige sprechen das Tabu-Thema wirklich an

Deutschland - Schlechter Sex kann ein echter Beziehungskiller sein. Doch was macht Sex schlecht und wie viele sprechen das heikle Thema auch wirklich bei ihrem Partner oder ihrer Partnerin an?

Sex soll Spaß machen, umso wichtiger ist es, seine Bedürfnisse anzusprechen.
Sex soll Spaß machen, umso wichtiger ist es, seine Bedürfnisse anzusprechen.  © 123RF/luckybusiness

Mit diesen Fragen hat sich jetzt eine Umfrage beim Erotik-Portal JOYClub beschäftigt. Dabei wurden 2000 Mitglieder zum Thema "Schlechter Sex" befragt.

89,4 Prozent der Frauen gaben an, bereits schlechten Sex gehabt zu haben, bei den Männern waren es dagegen "nur" 76,6 Prozent.

Platz 1 Ursache ist sowohl für Frauen als auch für Männer die fehlende Leidenschaft beim Geschlechtsverkehr.

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Stimmungskiller Nummer 2 liegt am Sexpartner bzw. der Partnerin selbst. Denn ist das Gegenüber merklich gelangweilt und spielt sein Standard-Programm ab, ist dies für 68,8 Prozent der Frauen und 61,1 Prozent der Männer ein Abtörn.

Platz drei kennen vor allem die Frauen: Schmerzen. Bei Männern liegt auf diesem Platz die fehlende Abwechslung und Experimentierfreudigkeit.

Überraschend: Der Orgasmus, egal ob der eigene oder der des Partners, spielt keine wichtige Rolle, ob der Sex als gut oder schlecht bewertet wird.

Nur die Hälfte der Befragten traut sich, schlechten Sex anzusprechen

Wer nach dem Sex nicht glücklich ist, sollte mit seinem Partner reden.
Wer nach dem Sex nicht glücklich ist, sollte mit seinem Partner reden.  © 123RF/dmitrimaruta

Wer unzufrieden mit seinem Sexleben ist, sollte dieses Problem eigentlich ansprechen. Eigentlich. Denn nur 50,9 Prozent der Befragten machen das auch tatsächlich. Die andere Hälfte ziert sich, dieses Thema auch wirklich klar auszusprechen und Lösungen zu suchen.

Wird der schlechte Sex aber tatsächlich angesprochen, geht es vor allem um die unerfüllten Wünsche und Bedürfnisse.

15,4 Prozent der Befragten haben dann richtig Eier in der Hose. Sie sagen ihrem Partner oder ihrer Partnerin DIREKT nach dem Sex, dass er schlecht war.

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Anders sieht es dagegen aus, wenn der Sex gut war, denn darüber reden stolze 91,4 Prozent. Positives spricht man in der Regel eben lieber an als Negatives.

Während sich Frauen Verbesserungsvorschläge bei ihren Freundinnen holen, suchen sich Männer eher Hilfe in anonymen Internetforen.

Fazit: Schlechter Sex ist vermeidbar, man muss sich nur trauen, es anzusprechen.

Titelfoto: 123RF/luckybusiness

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