Tattoo-Model bricht in Tränen aus: "Habe mich selbst verunstaltet"

Netz - Aimee Smith hat über 40 Tattoos, die meisten davon im Gesicht. Doch mittlerweile scheint die junge Mutter und Influencerin so gar nicht mehr damit zufrieden zu sein.

Instagram-Model Aimee Smith (23) hat eine gespaltene Beziehung zu ihren Tattoos.
Instagram-Model Aimee Smith (23) hat eine gespaltene Beziehung zu ihren Tattoos.  © Screenshot Instagram @amiee_inked

Gegenüber Daily Star gab das 23-jährige Instagram-Model ein aufschlussreiches Interview.

Seit sie als Kind eine TV-Sendung über Tattoos gesehen hatte, begeisterte sie sich dafür. Mit 14 Jahren ließ sie sich ihre erste Figur stechen. "Ich kann nicht genug ausdrücken, wie sehr meine Tattoos ein Teil meines Lebens sind", so Aimee.

In der Kleinstadt, in der sie heute wohnt, wird sie oft "das Mädchen mit den Tattoos" genannt. Ihren Wohnort und ihre Nationalität möchte die Instagramerin absichtlich geheim halten.

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Eines Tages schien die große Liebe zur Körperkunst jedoch vorbei zu sein. Es war der Moment, als ihre kleine Tochter sie nicht mehr wiedererkannte und ihre eigene Mutter somit für eine fremde Person hielt.

Hatte es Aimee mit ihren über 40 Tattoos womöglich etwas übertrieben?

"Ich war gar nicht begeistert. Ich versuchte so sehr, nicht zu weinen", erinnerte sich das Erotik-Model an den schlimmen Moment zurück.

Danach fühlte sie sich eine lange Zeit lang "abscheulich" und von all der Tinte in ihrem Gesicht "angewidert", so Aimee. Böse Kommentare auf Instagram machten es nicht besser: Dort hätten einige User geschrieben, die 23-Jährige habe ihren schönen Körper durch die vielen Tattoos "ruiniert".

Inzwischen geht es der jungen Frau wieder etwas besser. Sie versuche nun, all die Körperbemalung als etwas Positives und Einzigartiges zu begreifen.

In ihrer Freizeit besucht Aimee auch verschiedene Schulen, um den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Tattoos zu vermitteln.

Erotik-Model verabscheute zeitweise ihre eigenen Tattoos

"Ich habe mich selbst verunstaltet - das habe ich in meinen schlimmsten Momenten gedacht", erzählte Aimee im Interview. Könnte sie die Zeit noch einmal zurückdrehen, würde sie sich wahrscheinlich für weniger Tattoos entscheiden, offenbarte sie.

Dennoch seien all die Symbole und Gravierungen auf ihrem Körper auch etwas Besonderes, quasi ein Teil ihrer persönlichen Identität - und darauf wäre sie trotz aller Rückschläge nach wie vor sehr stolz.

Titelfoto: Screenshot Instagram @amiee_inked

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