Von Sachsen zum ESC: Airport verkündet Topnews für alle Fans
Leipzig - Fans des Eurovision Song Contests (ESC) aus Mitteldeutschland haben Planungssicherheit: Als bislang erste Fluggesellschaft hat "BH Air" ankündigt, ab Leipzig nach Burgas zu fliegen, wo im Mai 2027 der größte Musikwettbewerb der Welt stattfindet.
Sofia galt als großer Favorit, den Zuschlag für die Ausrichtung des ESC 2027 zu erhalten. Zuvor hatte die Sängerin Darina Nikolaewa Jotowa (27), kurz Dara, mit ihrem Hit "Bangaranga" die Competition in Wien gewonnen.
Die 27-Jährige schaffte es dadurch, den ESC erstmals in ihr Heimatland zu holen. Auch ihre Geburtsstadt Varna war in der engeren Auswahl, letztlich fiel die Wahl für viele überraschend auf Burgas am Schwarzen Meer.
Und genau dorthin wird "BH Air" 2027 ab dem Airport Leipzig/Halle fliegen. "Der Start erfolgt rund um den ESC am 15. Mai 2027", teilte der Flughafen mit. Bis Anfang Oktober werde Burgas dreimal wöchentlich mit einem Airbus A320 angeflogen, Varna immerhin zweimal.
Laut Flughafen Leipzig/Halle könne zeitnah gebucht werden: "Die Buchungsfreigabe erfolgt bereits in diesen Tagen." Vor zwei Wochen hatte Flughafensprecher Uwe Schuhart auf TAG24-Anfrage noch keine Angaben zum Flugplan machen können.
Es ist anzunehmen, dass Fluglinien auch von anderen deutschen Airports an die beliebte Urlaubsregion am Schwarzen Meer fliegen werden.
Ankündigung des Airports Leipzig/Halle zur Aufnahme von Burgas und Varna in den Flugplan
ESC 2027 erstmals mit Kanada und wieder mit Nordmazedonien
2027 findet der ESC nicht nur erstmals in Bulgarien, sondern auch erstmals mit Kanada als Teilnehmerland statt. Zudem hat Nordmazedonien bereits angekündigt, nach vier Jahren Pause wieder einzusteigen. Noch unklar ist, ob die wegen der Teilnahme Israels selbst nicht angetretenen Länder Spanien, Island, Irland, Slowenien und die Niederlande wieder teilnehmen werden.
Der "Eurovision Song Contest" findet vom 11. bis 15. Mai 2027 im bulgarischen Burgas statt. Deutschland ist einmal mehr direkt fürs Finale am 15. Mai gesetzt, während die meisten anderen Teilnehmer in zwei Halbfinals antreten müssen.
Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/Depositphotos ; Jens Büttner/dpa
