250.000 Euro Schaden bei Dachstuhlbrand: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Feuer
Oberstaufen - Flammen in einem Dachstuhl haben am Montagabend im Landkreis Oberallgäu einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Gegen 20.30 Uhr heulten in Thalkirchdorf nahe Oberstaufen die Sirenen und riefen zahlreiche Einsatzkräfte zu einem brennenden Einfamilienhaus.
Durch den Brand des Hauses in Oberstaufen ist ein Schaden von rund 250.000 Euro entstanden.
Der Dachstuhl des Hauses habe am Montagabend gebrannt, wie die Polizei mitteilte.
Die Situation vor Ort war besonders heikel: Das Wohnhaus liegt direkt neben einer Schreinerei, weshalb die Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindern mussten.
Rund 80 Einsatzkräfte nahmen umgehend die Löscharbeiten auf. Im Innenangriff und von außen kämpften sich die Feuerwehrleute zum Brandherd vor. Dichte Rauchschwaden und die schwer erreichbare Stelle im Dachstuhl machten den Einsatz jedoch besonders schwierig.
Die Löscharbeiten zogen sich bis tief in die Nacht, erst dann war der Brand im Dachbereich unter Kontrolle.
Zur Ursache gibt es bislang keine handfesten Erkenntnisse, die Polizei geht derweil von einem technischen Defekt als Brandursache aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand – die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten.
Titelfoto: Lisa Willert / EinsatzReport24
