300 Kubikmeter Müll brennen lichterloh: Millionenschaden nach Hallenbrand in Oberschwaben

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Bad Saulgau - Ein verheerendes Feuer in einer Müllverwertungsanlage in Bad Saulgau (Landkreis Sigmaringen) hat am Dienstagabend einen Großeinsatz ausgelöst. Eine Halle brannte komplett nieder.

Die Feuerwehr kämpfte am Dienstagabend gegen die Flammen. (Symbolfoto)
Die Feuerwehr kämpfte am Dienstagabend gegen die Flammen. (Symbolfoto)  © Christoph Reichwein/dpa

Gegen 18.04 Uhr ging der Notruf bei den Einsatzkräften ein, wie die Polizei am frühen Mittwoch mitteilte. In der Mackstraße brannte eine Müllumladestation. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude mit rund 300 Kubikmetern Gewerbemüll bereits in Vollbrand.

Die Deckenkonstruktion der etwa 50 mal 50 Meter großen Halle gab noch während der Löscharbeiten nach und stürzte zum Teil in den brennenden Müll.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung veranlasste die Feuerwehr vorsorglich eine amtliche Gefahrenmitteilung (MOWA-Warnung), da eine Gefahr für die Anwohner nicht ausgeschlossen werden konnte.

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Bei Messungen der Feuerwehr im Brandbereich sowie in der Innenstadt konnten jedoch keine erhöhten Schadstoffwerte in der Luft festgestellt werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand somit nicht.

Insgesamt kämpften 165 Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen den Brand, unterstützt von neun Kräften des Rettungsdienstes. Glücklicherweise wurde nach Angaben der Polizei niemand verletzt.

Zur möglichen Brandursache gibt es bereits einen ersten Verdacht. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Selbstentzündung eines Akkus im Müll das Feuer ausgelöst haben könnte.

Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa

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