Dachstuhlbrand in Mittelsachsen: Hydranten-Netz macht Probleme
Großschirma - Einsatz für die Feuerwehr in Großschirma (Landkreis Mittelsachsen)! Am späten Mittwochabend mussten sich die Kameraden im Gemeindeteil Siebenlehn um einen Haus-Brand kümmern.
Laut Polizei brach das Feuer gegen 23.10 Uhr in einem Wohnhaus in der Otto-Altenkirch-Straße aus. Bei Ankunft der Feuerwehr schlugen Flammen aus einem Dachstuhl. Zunächst hätte das zu schwache Hydranten-Netz für Probleme gesorgt, weshalb mehrere Tanklöschfahrzeuge für einen Pendelverkehr nachgefordert seien.
Mittels zweier Drehleitern bekämpften die Kräfte im Außenangriff den Brand. Dabei musste das Dach geöffnet werden, um Löscherfolge zu erzielen, berichtet ein Reporter.
Zwei Bewohner und ein Hund seien gerettet worden. Es gab glücklicherweise keine Verletzten, erklärte die Polizei auf TAG24-Nachfrage.
"Laut Feuerwehr waren die Löschmaßnahmen am Donnerstag kurz nach 5 Uhr beendet", so ein Sprecher. Das Haus ist nach dem Brand derzeit unbewohnbar.
Ein Ermittler der Chemnitzer Kripo untersuchte den Brandort. "Im Ergebnis ist davon auszugehen, dass Brandstiftung vorliegt. Zu klären sein wird jedoch, ob der Brand auf fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln zurückzuführen ist", teilt die Polizei mit.
Vor Ort waren circa 130 Einsatzkräfte aus den Landkreisen Mittelsachsen, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Erstmeldung: 12. Februar, 7.50 Uhr, zuletzt aktualisiert: 14.35 Uhr
Titelfoto: Roland Halkasch
