Dichter Rauch und Flammen aus Kellerfenstern: Feuerwehr rettet Bewohnerin aus Wohnung

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Nürnberg - In der Nacht zum Freitag ist im Nürnberger Stadtteil Hohe Marter ein Kellerbrand ausgebrochen. Drei Menschen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich in eine Klinik gebracht, eine Bewohnerin musste aus ihrem Zuhause gerettet werden.

Die Feuerwehr konnte eine Bewohnerin retten. (Symbolfoto)
Die Feuerwehr konnte eine Bewohnerin retten. (Symbolfoto)  © Philipp von Ditfurth/dpa

Kurz nach Mitternacht schrillten bei der Integrierten Leitstelle Nürnberg die Alarmglocken: Mehrere Anwohner und Passanten meldeten dichten Rauch aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Friesenstraße, so die Feuerwehr Nürnberg.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen aus mehreren Kellerfenstern. Sofort rückten zwei Löschzüge aus.

Mehrere Bewohner konnten sich noch rechtzeitig über das bereits stark verqualmte Treppenhaus ins Freie retten. Dichter Rauch zog durch das Treppenhaus und drang durch geöffnete Fenster in mehrere Wohnungen ein.

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Plötzlich machte sich eine Bewohnerin aus einem oberen Stockwerk bemerkbar, die ihre Wohnung wegen der starken Rauchentwicklung nicht mehr verlassen konnte. Zwei Einsatzkräfte gelangten zu ihr, brachten sie ins Freie und übergaben sie dem Rettungsdienst.

Eine Frau mit ihrem Säugling sowie der Besitzer des betroffenen Kellerabteils wurden vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach einer Untersuchung konnten alle drei die Klinik noch während des Einsatzes wieder verlassen.

Da Brandrauch in mehrere Wohnungen gezogen war, kontrollierte die Feuerwehr sämtliche Wohneinheiten. Das Feuer war schnell gelöscht, die starke Hitze beschädigte jedoch Stromleitungen.

Deshalb musste die Stromversorgung des Gebäudes vorübergehend abgeschaltet werden.

Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa (Symbolfoto)

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