Explosionsgefahr durch brennende Gasflasche! Sperrung auf A7 aufgehoben

Von Felix Müschen, Jana Steger

Rendsburg - Die über die Rader-Hochbrücke verlaufende A7 bei Rendsburg (Kreis Rendsburg-Eckernförde) war am Dienstag noch bis in die Abendstunden in beide Richtungen voll gesperrt. Darüber hinaus wurde auch der Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal vorsorglich eingestellt. Gegen 21 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben.

Wegen einer brennenden Gasflasche auf einer Baustelle war die A7 bei Rendsburg voll gesperrt.  © Florian Sprenger

Grund dafür war eine brennende Gasflasche. Das Feuer sei auf der Baustelle des Brückenneubaus ausgebrochen, sagte ein Sprecher der Polizei. Nach intensiver Erkundung durch die Feuerwehr wurde ein Sicherheitsradius von 200 Metern um die Einsatzstelle festgelegt.

Das in der Gasflasche befindliche Acetylen ist ein hochentzündliches Gas. Bei einer Erwärmung oder Beschädigung der Flasche war eine plötzliche Explosion nicht ausgeschlossen - selbst noch Stunden nach einem Brandereignis.

Deshalb dürfen brennende Acetylenflaschen in der Regel nicht sofort gelöscht werden. Stattdessen musste sie kontrolliert ausbrennen oder über einen längeren Zeitraum gekühlt und überwacht werden, teilte die Feuerwehr am Abend mit.

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Die Flasche wurde durch eine spezialisierte Fachfirma sicher geborgen. Erst nach vollständiger Beseitigung der Gefahr konnte die Autobahn sowie der Schiffsverkehr wieder freigegeben werden.

Zur Brandursache liegen derzeit keine Informationen vor. Verletzt wurde niemand.

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Die A7 verläuft quer durch Schleswig-Holstein vom Bundesland Hamburg nach Flensburg im Norden. Mithilfe der Rader-Hochbrücke überquert die Autobahn den Nord-Ostsee-Kanal.

Erstmeldung um 15.42 Uhr, aktualisiert um 22.12 Uhr.

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