Großbrand in Niedersedlitz: Feuerwehr lässt Dach kontrolliert durchbrennen

Dresden - Großbrand in Niedersedlitz! Die Dresdner Feuerwehr musste am Montagmorgen ausrücken, nachdem es zu einem Feuer in einer Kfz-Werkstatt gekommen ist. Über 40 Einsatzkräfte sind vor Ort.

Die brennende Autowerkstatt im Hintergrund. Davor ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.
Die brennende Autowerkstatt im Hintergrund. Davor ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.  © Roland Halkasch

Mit einem Großaufgebot trafen die Kameraden gegen 8.30 Uhr auf der Bismarckstraße im Dresdner Stadtteil Niedersedlitz ein.

Wie die Feuerwehr Dresden inzwischen mitteilte, kam es zu einer "massiven Rauchentwicklung, welche zum Teil den umliegenden Verkehr beeinträchtigt".

Mit mehreren Trupps versuchten die Einsatzkräfte, in das Objekt zu gelangen, um dort gegen die Flammen anzukämpfen und den Brandherd schließlich ausfindig machen zu können.

Wie die Feuerwehr weiter meldet, wurden "weitere Kräfte nachgefordert, um ausreichend Nachschub sicherzustellen".

Verletzte soll es bisherigen Erkenntnissen zufolge keine geben.

Feuerwehr bittet Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten

Dunkle Rauchschwaden dringen aus dem Komplex.
Dunkle Rauchschwaden dringen aus dem Komplex.  © Christian Essler

Im Einsatz sind neben den Feuer- und Rettungswachen Striesen, Altstadt und Übigau auch die Stadtteilfeuerwehren Niedersedlitz und Langebrück sowie die Rettungswache Leuben und der B- und U-Dienst.

Darüber hinaus bittet die Feuerwehr alle Anwohner sowie Personen, die sich in unmittelbarer Umgebung der Bismarckstraße und Langer Weg aufhalten, sowohl Fenster als auch Türen geschlossen zu halten.

Klima- und Lüftungsanlagen sollen zudem ausgeschaltet bleiben.

Die Ursache für den Vollbrand in dem Gebäude in der Bismarckstraße ist derzeit noch nicht gefunden.

Update, 18. Januar, 13.55 Uhr: Feuerwehr gibt Entwarnung, Löscharbeiten zeigen Wirkung

Wie die Feuerwehr nun mitteilte, zeigen die Löscharbeiten Wirkung. "Die Warnung der Bevölkerung wird aus diesem Grund aufgehoben", heißt es weiter.

Die Nachlöscharbeiten hingegen werden noch eine Weile andauern. Entsprechend bleibt auch die Sperrung der Bismarckstraße vorerst bestehen.

Update, 18. Januar, 13.20 Uhr: Feuerwehr lässt das Dach kontrolliert durchbrennen

Die Feuerwehr ist noch immer an Einsatzort in der Bismarckstraße.
Die Feuerwehr ist noch immer an Einsatzort in der Bismarckstraße.  © Roland Halkasch

Wie die Feuerwehr mitteilte, lässt sie das Dach kontrolliert durchbrennen, damit die Wärme aus dem Objekt abgeführt werden kann.

Damit die Flammen nicht auf andere Gebäude übergreifen können, wurde zudem eine Riegelstellung aufgebaut.

Update, 18. Januar, 13 Uhr: Feuerwehr stellt klar: Keine Ausgangssperre!

Wie die Feuerwehr Dresden nun via Twitter mitteilte, gilt im Bereich der Bismarckstraße keine Ausgangssperre. Der Bereich um die Einsatzstelle solle lediglich gemieden werden.

Das Betreten dieser ist jedoch untersagt.

Update, 18. Januar, 11.07 Uhr: Geruchsbelästigung bis in den Dresdner Osten

Wie die Feuerwehr nun mitteilt, riecht man den Brand bis weit in den Dresdner Osten. Selbst im Innenstadtbereich nimmt man wohl Geruchsbelästigung wahr.

Mit Wasser, Schaum und taktischen Belüftungsmaßnahmen gehen die Einsatzkräfte weiter gegen den Brand vor.

Update, 18. Januar, 10.53 Uhr: Zwei Hallen in Brand, Sirenen in Striesen und Laubegast zu hören

Mit einem Großaufgebot sind die Einsatzkräfte vor Ort.
Mit einem Großaufgebot sind die Einsatzkräfte vor Ort.  © Christian Essler

Wie die Polizeidirektion Dresden auf TAG24-Nachfrage bestätigen konnte, brennen zwei Hallen an der Bismarckstraße. Zur genauen Ursache gibt es bislang jedoch noch keine offiziellen Angaben. Die Einsatzkräfte sind noch vor Ort.

Darüber hinaus sind die Krisenfall-Warnsirenen bis in die Stadtteile Striesen und Laubegast zu hören.

Titelfoto: Roland Halkasch

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