Burg - Nicht nur Osterfeuer brannten am Samstag im Jerichower Land: Die Freiwillige Feuerwehr Burg musste zu einem schweren Laubenbrand ausrücken.
Gegen 17.55 Uhr wurden die Kameraden in die Erkenthierstraße gerufen, da dort eine Gartenlaube Feuer gefangen hatte.
Nach ersten Erkenntnissen hatte der 59-jährige Mieter des Bungalows am Nachmittag Laub und Äste verbrannt. Als er davon ausging, dass die Feuerschale vollständig erloschen war, verließ er das Grundstück.
Vermutlich hatte die übrige Glut das Häuschen in Brand gesetzt, teilte das Polizeirevier Jerichower Land am Montag mit.
Die Einsatzkräfte konnten das Feuer glücklicherweise schnell löschen, verletzt wurde niemand.
Doch das war nicht der letzte Einsatz der Feuerwehr an diesem Tag.
Die Kameraden wurden am selben Nachmittag auch noch für eine Türnotöffnung und zur Absicherung des örtlichen Osterfeuers gebraucht, schreibt die Freiwillige Feuerwehr Burg auf Facebook.
In der Nacht auf Sonntag rückten sie ein letztes Mal zu einer verrauchten Wohnung aus: Jemand hatte den Osterbraten wohl zu lang im Ofen gelassen.