Gefährliche Stoffe in Freital entdeckt? Feuerwehr rückt in Schutzanzügen aus

Freital (Sachsen): Großeinsatz am Samstag in Freital! Dort rückten mehrere Einsatzkräfte in Schutzanzügen aus, offenbar wurden verdächtige Chemikalien sichergestellt.

Auf dem abgesperrten Bereich war "Dekonplatz" zu lesen, was darauf hindeutet, dass beim Einsatz möglicherweise gefährliche Stoffe beteiligt waren.
Auf dem abgesperrten Bereich war "Dekonplatz" zu lesen, was darauf hindeutet, dass beim Einsatz möglicherweise gefährliche Stoffe beteiligt waren.  © Roland Halkasch

Laut TAG24-Informationen soll es gegen 13.40 Uhr in einem Mehrfamilienhaus am Gutshof in Pesterwitz zu einem Großeinsatz gekommen sein, bei dem auch Bewohner ihre Wohnungen zeitweise verlassen mussten.

Beamte entdeckten offenbar eine größere Menge verdächtiger Substanzen, woraufhin die Feuerwehr Freital in Schutzanzügen und unter Atemschutz anrückte.

Auf Bildern ist der weiträumig abgesperrte Bereich zu erkennen, auf dessen Warnschild das Wort "Dekonplatz" mit einem Totenkopf-Symbol zu sehen war - ein Hinweis darauf, dass beim Einsatz möglicherweise gefährliche Stoffe beteiligt waren.

Mehrere Feuerwehrfahrzeuge rückten zum Einsatzort aus.
Mehrere Feuerwehrfahrzeuge rückten zum Einsatzort aus.  © Roland Halkasch
Die Feuerwehr war mit Schutzanzügen und unter Atemschutz im Einsatz.
Die Feuerwehr war mit Schutzanzügen und unter Atemschutz im Einsatz.  © Bildmontage: Roland Halkasch

Offenbar stellten die Einsatzkräfte mehrere verdächtige Behälter sicher

Offenbar stellten die Einsatzkräfte mehrere verdächtige Behälter sicher.
Offenbar stellten die Einsatzkräfte mehrere verdächtige Behälter sicher.  © Roland Halkasch

Fotos zeigen mehrere Behälter, darunter einen mit der Aufschrift "Zeolith", was zum Binden verschiedener Stoffe verwendet wird, Innohep-Injektionslösungen in Fertigspritzen, ein Arzneimittel zur Blutverdünnung sowie eine weitere Flasche mit einem Gefahrensymbol.

Sowohl Polizei als auch Feuerwehr hielten sich auf TAG24-Nachfrage bedeckt. "Die Ermittlungen laufen", erklärte ein Sprecher der Polizei Dresden.

Titelfoto: Bildmontage: Roland Halkasch

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