Großbrand in ehemaliger Metallgießerei in Mittelsachsen: Mehrere Fahrzeuge brennen nieder

Kleinschirma - Am Montagabend warnte die NINA-Warn-App vor Brandgasen in der Region Mittelsachsen! Grund dafür war ein Großbrand in einer ehemaligen Metallgießerei.

Große Flammen steigen aus der ehemaligen Metallgießerei.
Große Flammen steigen aus der ehemaligen Metallgießerei.  © Marcel Schlenkrich

Wie die Polizei gegenüber TAG24 mitteilte, ging die Meldung des Brandes gegen 18.45 Uhr ein. In Kleinschirma war in einer ehemaligen Metallgießerei auf der Freiberger Straße, die zuletzt als Autowerkstatt genutzt wurde, aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen.

Die Warn-App meldete eine starke Rauchentwicklung in Kleinschirma, Freiberg, Wegefarth, Oederan und Memmendorf.

Auch wenn die Gefahr als gering eingestuft wird, wurden Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Klima- und Lüftungsanlagen sollten zudem abgeschaltet werden.

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Vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein dramatisches Bild: Flammen schossen in den Himmel, dunkler Rauch stieg auf. Zudem griff das Feuer auch auf ein angrenzendes Wohnhaus über. Sechs Bewohner mussten evakuiert werden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Die Freiberger Straße musste für den Löscheinsatz komplett gesperrt werden. Zwischenzeitlich musste auch die Bahnstrecke in der Nähe aufgrund der starken Rauchentwicklung gesperrt werden.

Löscharbeiten dauern weiter an

Mehrere Fahrzeuge konnten nicht mehr gerettet werden.
Mehrere Fahrzeuge konnten nicht mehr gerettet werden.  © Marcel Schlenkrich

Die Löscharbeiten dauerten Stunden, waren auch am Montagmorgen noch nicht abgeschlossen und dauern weiterhin an. Immerhin: Gegen 6 Uhr konnte die Warnmeldung aufgehoben werden.

In der Werkstatt waren Schrottfahrzeuge gelagert. Trotz des umfangreichen Feuerwehreinsatzes brannte das Werkstattgebäude, in welchem sich mehrere Fahrzeuge (mindestens fünf Autos und drei Motorräder) befanden und etwa 5000 Liter Diesel gelagert wurden, nieder.

Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bekannt.

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Sobald der Brandort gefahrlos betreten werden kann, sollen Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei vor Ort ihre Ermittlungen aufnehmen.

Erstmeldung: 2. Februar, 20.20 Uhr, zuletzt aktualisiert am 3. Februar, 15 Uhr

Titelfoto: Marcel Schlenkrich

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