Großeinsatz der Feuerwehr in NRW-Hochhaus: Die Ursache sorgt für Kopfschütteln

Düsseldorf - Am frühen Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr Düsseldorf zu einem Brandeinsatz in die Fürstenberger Straße gerufen. Der Grund sorgt allerdings für Kopfschütteln!

In der Fürstenberger Straße kam es am frühen Sonntagmorgen (30. Juli) zu einem Großeinsatz der Düsseldorfer Feuerwehr.
In der Fürstenberger Straße kam es am frühen Sonntagmorgen (30. Juli) zu einem Großeinsatz der Düsseldorfer Feuerwehr.  © Patrick Schüller

Aus zunächst ungeklärter Ursache war es in einem Wohnhochhaus gegen 2.30 Uhr zu einem Rauchaustritt aus den innenliegenden Lüftungsschächten gekommen.

Wegen der unklaren Situation machten sich umgehend zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Weg zu dem mehrgeschossigen Gebäude im Stadtteil Hasselt.

Nach umfangreicher Suche fanden die Kameraden schließlich die Ursache für die extreme Rauchentwicklung. In einer Wohnung im 12. Stock waren Essensreste auf einem Herd angebrannt.

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Offensichtlich hatten die Bewohner den Brand bemerkt und anschließend selbst versucht, die Flammen zu löschen.

Der entstandene Rauch breitete sich durch die Lüftungsschächte auch in den darüber liegenden Wohnungen aus.

Evakuierte Bewohner werden vorübergehend in Bus untergebracht

Als Brandursache entdeckten die Einsatzkräfte angebranntes Essen in einer Wohnung im 12. Obergeschoss des Gebäudes.
Als Brandursache entdeckten die Einsatzkräfte angebranntes Essen in einer Wohnung im 12. Obergeschoss des Gebäudes.  © Florian Schmidt

Die Feuerwehrleute löschten auch noch die letzten Glutnester mithilfe einer Wärmebildkamera und befreiten die betroffenen Wohnungen vom Qualm.

Insgesamt drei Personen wurden in der Folge vom Rettungsdienst untersucht. Letztlich musste aber keiner von ihnen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Küche ist laut einem Sprecher der Feuerwehr so stark beschädigt, dass sie nicht mehr benutzt werden kann.

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Für die Dauer des Einsatzes wurden die Anwohner des Hochhauses in einem zur Verfügung gestellten Bus untergebracht und betreut.

Auf der Fürstenberger Straße und der Further Straße kam es im Zuge der Brandbekämpfung zeitweise zu Verkehrsbehinderungen. Nach etwa einer Stunde kehrten die Kameraden auf ihre Wache zurück.

Titelfoto: Patrick Schüller

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