Hunde alarmieren Bewohner: Flammeninferno verschlingt Doppelhaus

Von Tizian Gerbing und Friederike Hauer

Stetten - Ein Brand in einem Doppelhaus hat in den frühen Morgenstunden am Mittwoch im Landkreis Unterallgäu einen Schaden von rund 400.000 Euro verursacht.

Bellende Hunde alarmierten die Bewohner eines Doppelhauses im Allgäu. (Symbolfoto)  © Bildmontage: Bernd Weißbrod/dpa, pasiphae/123RF

Dass niemand verletzt wurde, sei bellenden Hunden zu verdanken, wie die Polizei mitteilte. Ein Ehepaar wurde demnach durch das Bellen seiner Hunde geweckt und entdeckte Flammen im Dach der benachbarten Haushälfte. Die beiden alarmierten die 47-jährige Bewohnerin des Hauses, die das Gebäude ebenfalls rechtzeitig verlassen konnte.

Feuerwehrkräfte verhinderten ein vollständiges Abbrennen des Doppelhauses. Dennoch sind beide Haushälften durch die Flammen und das Löschwasser so schwer beschädigt, dass sie derzeit nicht mehr bewohnbar sind.

Für die Löscharbeiten mussten Stromleitungen gekappt werden, wodurch es in umliegenden Häusern zu einem Stromausfall kam. Die Elektrizitätswerke arbeiten daran, die Versorgung wiederherzustellen, erklärte die Polizei. Dies wird voraussichtlich bis zum Nachmittag dauern.

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Am Einsatz waren die Feuerwehren aus Stetten, Mindelheim, Apfeltrach, Dirlewang, Ober- und Unterkammlach sowie der Rettungsdienst und das THW Memmingen beteiligt. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zur bislang unbekannten Ursache des Brandes.

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