Kuhstall brennt nieder: 72 Tiere müssen gerettet werden

Struvenhütten - In Struvenhütten im Landkreis Segeberg (Schleswig-Holstein) war in der Nacht zu Freitag in einem Kuhstall ein großes Feuer ausgebrochen. Feuerwehr und Landwirte konnten die Tiere retten.

Der Kuhstahl brannte komplett aus.
Der Kuhstahl brannte komplett aus.  © NEWS5/Fabian Höfig

Etwa gegen 2.17 Uhr waren die Einsatzkräfte gerufen worden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Kuhstall bereits lichterloh in Flammen, erklärte Hannes Martin, Pressesprecher Kreisfeuerwehrverband Segeberg.

Rund 72 Kühe befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Scheune. Mithilfe von Bewohnern konnten die Feuerwehrleute alle Tiere retten, so der Sprecher weiter.

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Noch vor Eintreffen der Löschexperten hatten die Besitzer des Hofes die Tore der Halle geöffnet, sodass sich einige Tiere bereits selbstständig befreien konnten. Beide Landwirte erlitten durch die Aktion eine Rauchvergiftung. Einer von ihnen wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Auch die Tiere wurden vorsorglich zu einem Tierarzt gebracht, meldete die Polizei.

Nach der erfolgreichen Tierrettung begann die Feuerwehr den Brand zu löschen. Gegen 3.30 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Final gelöscht waren die Flammen gegen 5.10 Uhr in der Früh.

Rund 130 Kräfte waren in der Nacht zu Freitag insgesamt im Einsatz. Der Stall brannte komplett herunter. Der Schaden belaufe sich ersten Schätzungen zufolge auf 250.000 bis 300.000 Euro.

Erstmeldung um 8.05 Uhr, Artikel aktualisiert um 10.57 Uhr.

Titelfoto: NEWS5/Fabian Höfig

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